Sommercamp in Gelenau kann nicht durchgeführt werden

Der Ausfall von Trainer Maik Werner, der beim Radfahren einen Unfall hatte, führt leider zu einem weiteren Ausfall. Und zwar den des Sommercamps in Gelenau. Ohne Maik ist es dem Verein leider nicht möglich, die Veranstaltung im und am Gelenauer Freibad durchzuführen. Wir bitten um Verständnis! Nur allzu gern hätten wir den Kindern auch in diesem Jahr die Möglichkeit gegeben, Sport und Spaß zu genießen. Immerhin ist das in Stollberg möglich, wo das Sommercamp dank Dieter Hertel und Thelma Knabe trotzdem durchgeführt werden kann. An dieser Stelle gute Besserung an Maik! Come back soon! Und was so viele prominente Sportler schon gesagt haben, dürfte wohl auch in seinem Fall zutreffen: Ich komme stärker zurück als je zuvor!

Zwei Starter ragen bei Landesmeisterschaft heraus

Urlaubs- und verletzungsbedingt waren die Wettbewerbe bei den Landesmeisterschaften nicht immer stark besetzt. Am ersten Ferien-Wochenende hielt sich vor allem im U-18- und U-20-Bereich die Konkurrenz in Grenzen. Immerhin stellte unser Verein mit Hürdensprinter Tom Wolf (14,81 s), Diskuswerfer Tim Hatzel (46,78 m) und Dreispringerin Lissy Rodehacke (11,48 m) bei den „Älteren“ drei Vizemeister. Auch die U-18-Sprint-Staffel der Mädchen lief zu Silber. Zu Titelgewinnen langte es allerdings nur in der U 14. Dort wollten es speziell zwei LV-90-Vertreter wissen. Sowohl Larissa Stiehler als auch Paul Heymann durften sich über das Triple freuen. In der W 13 hatte Larissa über 60 Meter Hürden (9,70 s), im Kugelstoßen (10,67 m) sowie im Speerwerfen (32,40 m) die Nase vorn. Für Paul (M 12) reichte es im Hochsprung (1,45 m), im Weitsprung (4,92 m) und im Kugelstoßen (9,62 m) zu Platz 1. Neben den beiden Dreifach-Siegern schafften es auch noch Claudia Lein (3./Hochsprung) sowie Lena Listner (3./800 m) aufs Treppchen. „Leider wurde Lena am Start ziemlich weit nach hinten gedrängt, sonst wäre für sie noch mehr drin gewesen“, berichtet Trainer Rolf Kohlmann, der einen ähnlichen Rennverlauf bei Steven Richter erlebte. Weitere Podestplätze blieben aber auch deshalb aus, weil mehrere Hoffnungsträger fehlten. Während Nadja Köhler mit Problemen an der Hüfte zu kämpfen hat, zog sich Carolin Göpfert beim Meeting in Zeulenroda eine Blessur am Oberschenkel zu.

W 12, 60 m Hürden: 7. Helena Zietzsch, Hochsprung: 3. Claudia Lein, 6. Lara Scheithauer, Weitsprung: 5. Helena Zietzsch, 10. Claudia Lein, Kugelstoßen: 5. Claudia Lein; M 12, 60 m Hürden: 7. Paul Heymann, Hochsprung: 1. Paul Heymann, Weitsprung: 1. Paul Heymann, Kugelstoßen: 1. Paul Heymann.

W 13, 800 m: 3. Lena Listner, 60 m Hürden: 1. Larissa Stiehler, Kugelstoßen: 1. Larissa Stiehler, 11. Elena Wunderlich, Speerwurf: 1. Larissa Stiehler; M 13, 75 m: 5. Steven Richter, 800 m: 9. Steven Richter, Kugelstoßen: 4. Steven Richter.

U 14 (w), 4-mal 75 m: 9. SG Erzgebirge (Lein/Zietzsch/Wunderlich/Stiehler); U 14 (m), 4-mal 75 m: 5. SG Erzgebirge (Heymann/B. Heinzel/N. Heinzel/Richter).

U 18 (w), 100 m: 6. Beverly Krumpfer, 100 m Hürden: 3. Thelma Knabe, 400 m Hürden: 5. Victoria Schönherr, Dreisprung: 2. Lissy Rodehacke, 4-mal 100 m: 2. LV 90 (Schönherr/Knabe/Rodehacke/Krumpfer) U 18 (m), 400 m: 6. Wilhelm Kunze, Diskuswurf: 2. Tim Hatzel; U 20 (m), 110 m Hürden: 2. Tom Wolf.

Ein Titel und drei Medaillen bei Mitteldeutscher U-16-Meisterschaft

Klein, aber fein – so lässt sich das Aufgebot des LV 90 bei den diesjährigen Mitteldeutschen U-16-Meisterschaften beschreiben. „Ich bin mächtig stolz auf meine Trainingsgruppe“, meinte Trainer Maik Werner nach dem gelungenen Auftritt in Dessau, wo Björn Oelmann der ganz große Wurf gelang. Mit 50,40 Metern sicherte er sich den M-15-Titel im Diskuswerfen – damit hatte er fast vier Meter Vorsprung auf die Konkurrenz. Als Vizemeister traten unsere beiden Zwillingsbrüder die Heimreise an. Während Nathanael Uhlig über 800 Meter in 2:08,86 Minuten Silber gewann, musste Samuel über 3000 Meter (10:04,67 min) nur einem Konkurrenten den Vortritt lassen. Und auch Bronze befand sich in der Edelmetall-Sammlung unserer Starter, denn Lisa Weißbach erkämpfte in ihrem 800-Meter-Lauf in 2:28,08 Minuten den dritten Platz. Beinahe wären weitere Podestplätze dazu gekommen, doch Tom Siegel und Pauline Leichsenring schrammten als Vierte knapp am Podium vorbei. Letztere gleich zweimal über die Hürden. Trost: Mit ihren Zeiten über 80 Meter (12,08 s) und 300 Meter (46,68 s) konnte Pauline die DM-Norm knacken. Überhaupt waren Platzierungen in diesem Bereich keineswegs eine Enttäuschung, denn „das Niveau war in der Spitze sehr hoch“, kommentiert Maik Werner den Wettkampf.

W 14, 800 m: 3. Lisa Weißbach, Weitsprung: 12. Lena Bräuer, Diskuswurf: 8. Reka Shirzad; M 14, 3000 m: 7. Elias Lämmel; W 15, 80 m Hürden: 4. Pauline Leichsenring, 300 m Hürden: 4. Pauline Leichsenring; M 15, 300 m: 4. Tom Siegel, 9. Jonas Porstmann, 800 m: 2. Nathanael Uhlig, 3000 m: 2. Samuel Uhlig, Dreisprung: 5. Nathanael Uhlig, Kugelstoßen: 7. Björn Oelmann, 8. Aaron Blei, Diskuswerfen: 1. Björn Oelmann.

Drei LV-90-Athleten empfehlen sich für höhere Aufgaben

Mit Platz 2 bei der Junioren-Gala des DLV in Mannheim hat Kugelstoßerin Sarah Schmidt ihre Ambitionen untermauert, an der diesjährigen U-20-Weltmeisterschaft teilzunehmen. Ausgetragen wird diese vom 19. bis 24. Juli im polnischen Bydgoszcz. Die Chancen, dass die LV-Juniorin dann zum Aufgebot gehört, stehen gut. „Sarah wurde für die Nominierung, die an diesem Mittwoch erfolgt, vorgeschlagen“, sagt Trainer Christian Sperling. Ausschlaggebend war die Platzierung bei der Junioren-Gala, die als letzter Qualifikationswettkampf diente. Mit der Weite selbst war der Trainer dagegen nicht so zufrieden. 16,19 Meter bezeichnete er als „nicht so berauschend“ und „ausbaufähig“. In Polen soll die Kugel auf jeden Fall weiter fliegen.

Mit der U-18-Europameisterschaft steht noch ein weiterer internationaler Höhepunkt für den Nachwuchs auf dem Programm. Und auch für die Titelkämpfe, die vom 14. bis 17. Juli in Tiflis (Georgien) anstehen, konnten sich zwei Vertreter empfehlen. Während Hammerwerfer Pascal Thalhäuser seine Visitenkarte bereits bei der Landesmeisterschaft mit 70,47 Metern abgegeben hat, lieferte Sprinterin Viktoria Dönicke nun beim Meeting in Zeulenroda eine beeindruckende Vorstellung ab. In 11,84 Sekunden konnte sie die geforderte Norm knacken. Die gezeigten Leistungen gilt es am kommenden Wochenende zu bestätigen. Schließlich spielt die Jugend-Gala des DLV in Walldorf bei der Nominierung für die U-18-EM eine wichtige Rolle.

36 Medaillen bei U-12- und U-14-Regionalmeisterschaft

„Wirklich zufrieden sollte man nie sein“, sagt Rolf Kohlmann. Und doch macht der LV-90-Trainer bei diesen Worten einen zufriedenen Eindruck, denn er hat gerade die Ergebnisliste der U-12- und U-14-Regionalmeisterschaften vor Augen. Insgesamt 36 Medailen konnten die Schützlinge von Trainern wie Sylvio Freund, Martin Salanga, Dieter Hertel und Rolf Kohlmann in Zwickau erkämpfen. 18 davon schimmerten golden. Nicht einmal Starkregen konnte die Erzgebirger von ihren Erfolgen abhalten. „Es war wahnsinnig was da herunterkam“, erinnert sich Kohlmann an diese Phase des Wettkampfes. Die meisten Wettbewerbe wurden unterbrochen, doch die W-13-Mädels, die gerade den 2000-Meter-Lauf absolvierten, drehten eisern ihre Runden. Allen voran Lena Listner, die in 7:44,66 Minuten auf Platz 1 lief. Zehn Sekunden dahinter machte Anna-Chiara Nitschke den Doppelsieg für den LV 90 perfekt. „Eine ausgezeichnete Leistung“, lobte Rolf Kohlmann das Duo.

Erz-Spiele (34)Lob verdienten sich aber auch zahlreiche weitere Vereinsvertreter, denn zum sehr guten Abschneiden wurde in allen Altersklassen beigetragen. Los ging’s in der AK 10, wo  Richard Müller den Sprung aufs oberste Treppchen schaffte. Mit seinen 41,60 Metern war er im Schlagballwerfen nicht zu schlagen. In der M 11 durfte sich Steven Freund über 50 Meter (7,37 s) und im Weitsprung (4,71 m) über zwei Siege freuen. Wie breit der LV 90 in dieser Konkurrenz aufgestellt ist, zeigen aber auch die ersten Plätze von Manuel Wägner im Hochsprung (1,33 m) und Christopher Arnold im 800-Meter-Lauf (2:32,52 min). Letzterer konnte seine persönliche Bestzeit deutlich verbessern. Die U-12-Mädchen blieben in den Einzel-Wettbewerben zwar ohne Sieg, erkämpften aber dennoch fünf Podestplätze. Außerdem durften sie am Ende doch noch Gold bejubeln, indem sie – wie die Jungen-Staffel – über viermal 50 Meter auf Platz 1 lief. Rosalie Weber, Svenja Hübner, Leann Junghänel und Luna Vorberg kamen in einem spannenden Finale nach 29,80 Sekunden als Erste ins Ziel – ganze fünf Hundertstelsekunden vor dem LAC Erdgas Chemnitz.

Erz-Spiele (28)Im U-14-Bereich reichte es in den Staffelläufen zwar nur zu einer Bronzemdaille, was an einigen Ausfällen lag. Dafür trumpften unsere Vertreter als Einzelstarter auf. So ging Paul Heymann in der M 12 als dreifacher Sieger aus dem Wettkampf hervor. Über 75 Meter (10,37 s), im Hochsprung (1,50 m) sowie im Kugelstoßen (8,70 m) standen jeweils Bestwerte zu Buche. Bei den Mädchen der AK 12 schafften es Paula Mannsfeld mit einem überragenden 800-Meter-Lauf (2:35,66 min) sowie Claudia Lein im Kugelstoßen (8,04 m) aufs oberste Treppchen. Zwei Zentimeter hatte Claudia Vorsprung. In anderen Disziplinen fehlten unseren Startern dagegen manchmal ein Quäntchen Glück, um das Podest zu erklimmen. Davon zeugen fünf undankbare vierte Plätze, dreimal schrammte Helena Zietzsch nur knapp an einer Medaille vorbei. Umso größer war die Freude in der W 13, wo neben 2000-Meter-Siegerin Lena Listner auch Larissa Stiehler Gold erkämpfen konnte – und zwar gleich viermal. Nach ihrem Hürden-Erfolg (9,60 Sekunden) stellte sie mit der Kugel (11,65 m), dem Diskus (23,26 m) und dem Speer (37,14 m) ihre Wurf-Qualitäten unter Beweis. Über eine persönliche Bestzeit freute sich zudem Sprint-Vizemeisterin Nela Herzog (10,24 s/75 m). Schnell war zudem Steven Richter (M 13) der über 800 Meter in 2:28,16 Minuten zum Sieg lief.

W 10, Weitsprung: 16. Neele Effenberger, 26. Lara Hempel; Schlagball: 5. Lara Böhm.

M 10, 50 m: 3. Charly Georgi; 60 m Hürden: 6. Richard Müller; Hochsprung: 4. Richard Müller; Weitsprung: 5. Richard Müller, 7. Jannick Tobisch, 13. Charly Georgi; Schlagball: 1. Richard Müller, 7. Jannick Tobisch, 8. Charly Georgi.

W 11, 50 m: 4. Luna Vorberg; 800 m: 3. Hellin Vogel, 4. Leann Junghänel, 5. Tizia Schreiter, 6. Lisa Bergelt; 60 m Hürden: 2. Rosalie Weber, 3. Svenja Hübner; Hochsprung: 2. Svenja Hübner; Weitsprung: 4. Rosalie Weber, 10. Svenja Hübner, 13. Emely Radtke, 15. Tizia Schreiter, 20. Hellin Vogel, 22. Luna Vorberg; Schlagball: 2. Svenja Hübner, 8. Hellin Vogel, 10. Emely Radtke, 11. Rosalie Weber.

M 11, 50 m: 1. Steven Freund, 4. Niclas Völzing; 800 m: 1. Christopher Arnold, 9. Sandro Mittag, 11. Malte Kramer; 60 m Hürden: 4. Steven Freund; Hochsprung: 1. Manuel Wägner, 3. Niclas Völzing und Steven Freund; Weitsprung: 1. Steven Freund, 12. Niclas Völzing, 14. Sandro Mittag; Schlagball: 7. Malte Kramer.

W 12, 75 m: 4. Helena Zietzsch, 6. Paula Mannsfeld; 800 m: 1. Paula Mannsfeld, 9. Lisa Beck, 11. Jasmin Schwind; 60 m Hürden: 4. Helena Zietzsch, 6. Claudia Lein; Hochsprung: 3. Claudia Lein, 4. Laura Scheithauer; Weitsprung: 4. Claudia Lein, 6. Helena Zietzsch, 12. Lara Mühlberg, 13. Paula Mannsfeld, 16. Liv Zoe Strohbach, 18. Laura Scheithauer, 25. Lisa Beck; Kugelstoßen: 1. Claudia Lein; Speerwurf: 4. Helena Zietzsch; Ballwurf: 3. Claudia Lein, 7. Clara Marie Leonhardt, 8. Jasmin Schwind.

M 12, 75 m: 1. Paul Heymann; 800 m: 6. Max Geißler; 60 m Hürden: 3. Paul Heymann; Hochsprung: 1. Paul Heymann; Weitsprung: 2. Paul Heymann, 7. Max Geißler; Kugelstoßen: 1. Paul Heymann; Ballwurf: 5. Max Geißler.

W 13, 75 m: 2. Nela Herzog; 800 m: 6. Marie Bock; 2000 m: 1. Lena Listner, 2. Anna-Chiara Nitschke; 60 m Hürden: 1. Larissa Stiehler, 6. Nela Herzog; Weitsprung: 4. Elena Wunderlich, 6. Lara-Sophie Schamel, 7. Nela Herzog, 17. Marie Bock; Kugelstoßen: 1. Larissa Stiehler; Diskuswurf: 1. Larissa Stiehler; Speerwurf: 1. Larissa Stiehler.

M 13, 75 m: 5. Steven Richter; 800 m: 1. Steven Richter, 4. Max Meyer; 60 m Hürden: 4. Max Meyer; Weitsprung: 3. Steven Richter; Kugelstoßen: 3. Steven Richter.

U 12 (w), 4-mal 50 m: 1. LV 90 I (Weber/ Hübner/ Junghänel/ Vorberg); U 12 (m), 4-mal 50 m: 1. LV 90 II (Kramer/ Völzing/ Arnold/ Freund), 3. LV 90 I (Georgi/ Mittag/ Tobisch/ Müller).

U 14 (w), 4-mal 75 m: 4. SG Erzgebirge I (Herzog/ Reinhold/ Lein/ Stiehler), 6. SG Erzgebirge II (Mannsfeld/ Zietzsch/ Mühlberg/ Strohbach), 8. SG Erzgebirge III (Beck/ Scheithauer/ Listner/ Schwind); U 14 (m), 4-mal 75 m: 3. SG Erzgebirge (Heymann/ Heyber/ Meyer/ Richter), 4. SG Erzgebirge II (Heinzel/ Mustafov/ Geißler/ Heinzel).

15 Medaillen bei U-16-Landesmeisterschaft erkämpft

„Die Früchte unserer Arbeit wurden am Wochenende geerntet“, freute sich Trainer Maik Werner nach den U-16-Landesmeisterschaften in Zittau. Mit jeweils drei Gold- und Silbermedaillen sowie neunmal Bronze las sich die Ausbeute nicht schlecht, zumal zwei weitere Titel hinzukamen. Auch die sächsischen Meistertitel im Hammerwerfen der höheren Altersklassen wurden in Zittau vergeben, wobei es noch zwei Titel zu bejubeln gab. „Blenden lassen wir uns von dem Medaillenspiegel allerdings nicht“, betonte Maik Werner. Schließlich waren aufgrund eines längeren Gewitters am ersten Wettkampftag nicht alle Wettbewerbe top-besetzt. Zufrieden wirkte der Trainer dennoch, zumal weitere DM-Normen geknackt werden konnten.

Die Einzelnorm für die nationalen Titelkämpfe konnte beispielsweise Samuel Uhlig über die 300 Meter Hürden unterbieten. In 43,18 Sekunden ließ der M-15-Starter die gesamte Konkurrenz hinter sich – Tom Siegel (43,80 s) machte übrigens den Doppelsieg perfekt. Und auch über 3000 Meter war Samuel in 10:06,85 Minuten nicht zu schlagen. Ebenso schaffte es Tom noch in anderen Disziplinen aufs Treppchen. Neben Silber über 800 Meter (2:12,37 min) reichte es zu Bronze über 300 Meter, wobei seine 38,26 Sekunden auf dieser Distanz für die DM-Norm reichten. Den dritten Titelgewinn machte Björn Oelmann ebenfalls in der M 15 perfekt. Während er im Kugelstoßen (4.) mit den schwierigen Witterungsbedingungen zu kämpfen hatte, konnte der Wurf-Spezialist mit dem Diskus alles aus sich herausholen. „Damit hat er gute Chancen auf den D/C-Kader-Status“, kommentierte Maik Werner die Siegerweite von 53,68 Metern. Nicht ganz so weit flog Björns Speer, wobei es dennoch zu Platz 3 reichte.

Über erfüllte DM-Normen konnten sich die LV-90-Trainer auch im weiblichen Bereich freuen, was vor allem an Pauline Leichsenring lag. Die W-15-Starterin war über die Hürden schnell genug – sowohl auf der 80-Meter-Distanz (12,11 s) als auch über 300 Meter (47,65 s). In beiden Fällen wurde sie für ihre Leistung mit Platz 3 belohnt. Auch Elias Lämmel (M 14/800 m), Cathy Frances Neumann (W 15/Diskus) und die beiden 100-Meter-Staffeln der Startgemeinschaft Erzgebirge gewannen Bronze. Komplettiert wurde die Medaillensammlung in der U 16 durch Lisa Weißbach (W 14), die über 800 Meter zu Bronze und über 2000 Meter zu Silber lief.

Für einen weiteren Höhepunkt aus LV-90-Sicht sorgte Pascal Thalhäuser. Im Hammerwerfen der U 18 legte er eine beeindruckende Serie mit sechs Würfen jenseits der 66-Meter-Marke hin. Drei davon übertrafen sogar die 69er-Markierung, wobei sein weitester Versuch bei 70,47 Metern lag. „Damit hat sich Pascal für die U-18-Europameisterschaft empfohlen“, sagt Trainer Sven Lang, da der LV-90-Athlet mit seiner Weite derzeit auf Rang 2 der deutschen Bestenliste zu finden ist. Allerdings gilt es diese Position erst noch bei der Jugend-Gala des DLV zu behaupten. Wie Pascal konnte sich auch Caroline Ziegs in Zittau den Titel sichern. Die U-20-Hammerwerferin ließ ihr Wurfgerät erst nach 48,97 Metern zu Boden fallen.

W 14, 100 m: 8. Lena Bräuer, 800 m: 3. Lisa Weißbach, 2000 m: 2. Lisa Weißbach, Hochsprung: 6. Lilly Vogel und Laura Steinbach, Weitsprung: 4. Lilly Vogel, 6. Lena Bräuer, 8. Yasmin Scheithauer, Kugelstoßen: 8. Reka Shirzad, Diskuswurf: 6. Reka Shirzad, Speerwurf: 8. Lilly Vogel.

M 14, 800 m: 3. Elias Lämmel, 3000 m: 4. Elias Lämmel, Weitsprung: 9. Elias Lämmel, 12. Lukas Wolfram.

W 15,  80 m Hürden: 3. Pauline Leichsenring, 300 m Hürden: 3. Pauline Leichsenring, 6. Lisa Weißbach, Kugelstoßen: 4. Cathy Frances Neumann, Diskuswurf: 3. Cathy Frances Neumann, Speerwurf: 9. Cathy Frances Neumann.

M 15, 100 m: 4. Thanh Huu Böse, 7. Jonas Porstmann, 300 Meter: 3. Tom Siegel, 800 m: 2. Tom Siegel, 3000 m: 1. Samuel Uhlig, 300 m Hürden: 1. Samuel Uhlig, 2. Tom Siegel,  Kugelstoßen: 4. Björn Oelmann, 5. Aaron Blei, Diskuswurf: 1. Björn Oelmann, 10. Aaron Blei, Speerwurf: 3. Björn Oelmann.

U 16 (m), 4×100 m: 3. SG Erzgebirge (Böse/Siegel/ Porstmann/Reim), 4. SG Erzgebirge II (Wlassak/Schlömilch/Zeise/Wolfram); U 16 (w), 4×100 m: 3. SG Erzgebirge (Neumann/Zeise/Leichsenring/Bräuer), 5. SG Erzgebirge II (Shirzad/Weißbach/Vogel/Scheithauer).

U 18 (m), Hammerwurf: 1. Pascal Thalhäuser (LV 90); U 20 (w), Hammerwurf: 1. Caroline Ziegs (LV 90).

„Mit drei Medaillen kann unser Verein zufrieden sein“, meinte LV-90-Trainer Sven Lang nach der Deutschen Meisterschaft in Kassel. Im gleichen Atemzug schränkte er allerdings auch ein: „Die Leistungen sind trotzdem unterschiedlich einzuschätzen.“ Da gab es einerseits eine starke Rückkehrerin, die sich im Kugelstoßring langsam an ihre gewohnte Form herantastet. Auch war da ein starker Debütant auf der Tartanbahn, der gleich bei seinem ersten großen Wettkampf für den LV 90 aufs Podest stürmte. Andererseits war da aber auch eine Sprinterin, die trotz DM-Medaille nicht wirklich glücklich wirkte – und eine Weitspringerin, die nicht zu ihrem Rhythmus fand.

Für die einzige Goldmedaille sorgte Christina Schwanitz, der ihre Schulterblessur kaum noch anzumerken ist. Mit der Saisonbestleistung von 19,49 Metern verwies sie Lena Urbaniak fast mit anderthalb Metern Vorsprung auf Platz 2. „Damit liegt Christina auch in der Bestenliste von Europa vorn“, sagt Sven Lang bereits mit Blick auf die in zwei Wochen anstehende Europameisterschaft. Während Christinas Formkurve kurz vor der Olympia-Generalprobe klar noch oben zeigt, dürfte Rebekka Haase etwas mit ihrer Leistung hadern. Speziell der vierte Platz über 200 Meter (23,47 s) lag in Kassel deutlich unter den Erwartungen. Da war Bronze auf der 100-Meter-Distanz (11,45 s) nur ein schwacher Trost.

Noch größer war die Enttäuschung bei Annika Gärtz, die keinen einzigen gültigen Versuch in die Weitsprunggrube setzen konnte. „Beim Probelauf vor dem Wettkampf war alles in Ordnung, aber als es darauf ankam, ist sie womöglich bei einer falschen Markierung losgerannt“, sucht der ziemlich ratlose Trainer Jens Hoyer nach einer Erklärung. So lief Annika im ersten Versuch durch, ehe sie dann im zweiten und dritten Durchgang jeweils mit dem falschen Bein vorne am Brett ankam. Dabei hätten bereits 6,02 Meter fürs Finale gereicht. Sogar Platz 4 bis 6 wäre nach Hoyers Einschätzung möglich gewesen: „Eigentlich hat sie ja um die 6,40 Meter drauf.“

Nicht an sein Limit ging auch Hendrik Müller. Der Kugelstoßer musste sich angesichts von 17,75 Metern mit Platz 10 begnügen. „Auf die 18 hatten wir schon gehofft“, sagt Sven Lang. Auch Lisa Grünert hatte nichts zu tun mit dem Finale. Allerdings geht es für die gerade erst aus dem Jugendbereich kommende Sprinterin, die den 100-Meter-Vorlauf in 12,18 Sekunden meisterte, vorerst noch ums Sammeln von Erfahrungen. Etwas weiter ist da schon Florian Handt. Der Neuzugang des LV 90 (Jahrgang 1991) sprintete über 400 Meter Hürden aufs Podest. Nachdem er seinen Vorlauf in 51,07 Sekunden gewonnen hatte – insgesamt die viertbeste Zeit – konnte er sich im Finale steigern. 50,94 Sekunden bedeuteten Bronze. Es war die dritte Medaille in einer Meisterschaft, die für den LV 90 mehrere Seiten hatte.

Fast 300 Starter bei den Erzgebirgsspielen in Thum

Was für die „Großen“ die Olympischen Spiele sind, das sind für die „Kleinen“ die Erzgebirgsspiele. Na gut, ganz so klein sind unsere U-16-Athleten auch nicht mehr, und doch müssen sie sich genau wie die jüngeren Sportler noch bis zu möglichen internationalen Herausforderungen gedulden. Statt Rio de Janeiro muss also erstmal Thum als Wettkampfort herhalten. Auch wenn das Wetter nicht ganz mitspielte und es immer mal ein paar Regentropfen gab, so war bei den Erzgebirgsspielen doch ein Hauch von Olympia zu spüren. Zum Beispiel wegen des prall gefüllten Programms, das mit den Sonderdisziplinen wie Diskus und Speer bereits am Freitag begann. Oder wegen des großen Teilnehmerfeldes, das dann hauptsächlich am Samstag sein Können zeigte. Insgesamt waren fast 300 Nachwuchsathleten aus dem gesamten Kreis dabei. Neben Vereinen waren erfreulicherweise auch einige Schulen vertreten.

Offiziell ausgeschrieben waren die Spiele erst ab der Altersklasse 10, doch es gab auch jüngere Sportler, die sich vor großer Kulisse beweisen durften. Anlass dafür war der Spintcup, der auch für die Altersklassen 8 und 9 ausgetragen wurde. Nach 50 Metern durften sich dabei Theo Naupert und Cedric Schmidt vom LV 90, Saphira Reichel vom TSV 1872 Pobershau sowie Kiara Reiland vom TSV Elektronik Gornsdorf über die Siege freuen. In den höheren Altersklassen war der Sprintcup in die Erzgebirgsspiele integriert. So durfte sich Sophie Wetzel (TTL Ehrenfriedersdorf) mit ihrem Sieg über 50 Meter gleich in doppelter Hinsicht freuen. Und im weiteren Verlauf gab es natürlich noch viele weitere strahlende Gesichter. Als Mehrfach-Sieger ragten beispielsweise Vanessa Simm (W 10), Richard Müller (M 10), Svenja Hübner (W 11) und Steven Freund (M 11) heraus. Doch auch Helena Zietzsch (W 12), Paul Heymann (M 12), Larissa Stiehler (W 13), Steven Richter (M 13), Antonia Melzer (W 14) und Steven Richter (M 14) dominierten oft. Erfüllte DM-Normen hatten zudem der Schwarzenberger Rick Schlömilch sowie LV-90-Sprinter Thai Böse zu bejubeln. Letzterer raste in 11,80 Sekunden über die 100-Meter-Strecke.

 

Medaillen W 10: 3 Gold/2 Silber/0 Bronze Vanessa Simm, 0/1/0 Lara Böhm (beide LV 90); M 10: 6/1/0 Richard Müller (LV 90), 0/0/1 Benedix Richter (GS Marienberg).

W 11: 1/0/0 Luna Vorberg, 0/2/1 Rosalie Weber, 1/1/0 Lucie Möckel, 0/0/1 Tizia Schreiter, 3/0/1 Svenja Hübner, 1/1/0 Sarah Michelle Leichsenring, 0/1/1 Anina Löser (alle LV 90); M 11: 4/1/0 Steven Freund, 0/3/0 Niclas Völzing, 1/0/3 Christopher Arnold, 1/0/2 Malte Kramer (alle LV 90), 0/0/1 Jimmy-Jason Jäger (ATSV Gebirge/Gelobtland).

W 12: 5/1/1 Helena Zietzsch, 1/1/0 Paula Mannsfeld, 0/0/1 Liv Zoe Strohbach, 0/2/1 Lara Mühlberg, 2/0/1 Claudia Lein, 1/0/2 Clara Marie Leonhardt (alle LV 90), 0/1/0 Vanessa Löffler, 0/1/1 Lisa Beck (beide Großolbersdorf); M 12: 4/1/0 Paul Heymann, 0/0/2 Sebastian Gerhardt (beide LV 90), 1/2/0 Nicolas Reichelt (OS Olbernhau).

W 13: 8/0/0 Larissa Stiehler, 0/2/0 Nela Herzog, 0/1/1 Elena Wunderlich, 2/0/0 Lena Listner, 0/1/3 Aylin Pfefferkorn (alle LV 90); M 13: 4/0/2 Steven Richter, 2/3/0 Max Meyer, 2/0/1 Axel Sven Gerlach (alle LV 90).

W 14: 5/0/0 Antonia Melzer, 1/1/1 Lena Bräuer, 0/1/0 Yasmin Scheithauer, 0/0/1 Reka Shirzad, 0/1/0 Laura Steinbach, 0/1/0 Henriette Gerhardt (alle LV 90); M 14: 2/0/1 Elias Lämmel (LV 90).

W 15: 2/1/0 Patricia Löffler (Großolbersdorf), 1/1/1 Lydia Bräunig, 2/0/0 Cathy Frances Neumann (beide LV 90), 1/0/0 Julie Placzek (OS Marienberg); M 15: 1/0/0 Thanh Huu Böse, 1/2/1 Jonas Porstmann, 2/0/0 Tom Siegel, 1/1/0 Aaron Blei (alle LV 90).

U 18 (w): 1/1/1 Lara Weber (Großolbersdorf), 1/0/0 Celine Engel (OS Marienberg); U 18 (m): 2/1/0 Vincent Wohlgemuth (Großolbersdorf), 0/1/0 Wilhelm Kunze (LV 90); U 20 (w): 1/3/0 Anna Richter, 0/0/2 Julia Freier (beide Großolbersdorf).

Auf den DM-Zug aufgesprungen

Erz-Cathy (1)Wenn am 3. Juli in Aachen die Deutsche U-16-Meisterschaft im Block-Mehrkampf ausgetragen wird, dann ist auch das Erzgebirge stark vertreten. Neben Samuel und Nathanael Uhlig sowie Björn Oelmann werden mit Cathy Frances Neumann und Lisa Weißbach auch mindestens zwei LV-90-Mädchen dabei sein. Beide nutzten den Nachhol-Block im heimischen Thum, um doch noch auf den DM-Zug aufzuspringen. In letzter Sekunde wollen es aber auch noch Elias Lämmel und Antonia Melzer schaffen, die in Rochlitz noch einmal alles geben wollen, um die Norm zu knacken. Auch sie wollen Anfang Juli in den Bus Richtung Achen steigen, in dem zudem Kevin Reim, Udo Wlassak und Rick Schlömilch von der WSG Schwarzenberg-Wildenau sitzen werden. Auch sie haben mit der Qualifikation ihr erstes Ziel erreicht.

Erz-EliasMit vier neuen persönlichen Bestleistungen hat sich Cathy den Sprung auf die nationale Ebene wahrlich verdient. Sie präsentierte sich beim Nachhol-Block in Thum in blendender Verfassung. Über 80 Meter Hürden (12,68 s), mit dem Diskus (27,35 m) und der Kugel (10,40 m) sowie im Weitsprung (4,66 m) konnte sich die U-16-Athletin verbessern. Eine deutliche Steigerung gelang außerdem Lisa Weißbach, die für die 2000 Meter 7:06,57 Minuten benötigte. Damit war sie 18 Sekunden schneller als zuvor, was auch das Konto von Trainer Maik Werner ging, der quasi das Tempo machte. „Am Ende fehlte sogar nur eine Sekunde zur D-Kader-Norm“, bilanziert der Coach. Eine Sekunde fehlte auch Elias Lämmel. Angetrieben von Tempo-Macher Samuel Uhlig war auch er über 2000 Meter schneller als je zuvor (6:42,31 min). Doch es fehlte halt ein Quäntchen, das nun in Rochlitz noch erkämpft werden soll.

Insgesamt wollten beim Nachhol-Block 54 Athleten die letzte Chance beim Schopfe packen. Sogar von der Küste waren Sportler nach Thum gereist. Und für das Quartett vom 1. LAV Rostock sollte sich der weite Weg zumindest teilweise lohnen. So knackte Christin Sobotta als Siegerin im Block Sprint die nötige Norm. Mit 2593 Punkten lag sie genau zwei Zähler über dem nötigen Wert. Gratulation also auch Richtung Ostsee! In Aachen sehen wir uns wieder…

Erzgebirgs-Meeting erstmals in Gelenau

Thai Böse beim Weitsprung
Thai Böse beim Weitsprung

Die Zeiten, als das Erzgebirgs-Meeting das Aushängeschild des LV 90 war, sind längst vorüber. Im Jahr 2001 ging sogar der tschechische Zehnkämpfer Roman Sebrle in Thum an den Start, um seine Form zu testen. Eine Woche später gelang ihm in Österreich der Weltrekord. Auch andere internationale Top-Athleten waren dabei, bis das Meeting in den Schatten des Thumer Werfertages rückte. Mit dem Umzug nach Gelenau wurde dem Wettkampf nun neues Leben eingehaucht. Statt einer überschaubaren Gruppe regionaler Vertreter kämpften am vergangenen Samstag 170 ambitionierte Athleten aus ganz Sachsen und Thüringen um Medaillen – und vor allem um Normen.

Nicht nur weil im Gelenauer Sportareal „Erzgebirgsblick“ die neuen Wurfanlagen eingeweiht wurden, machte sich der Umzug bezahlt. Auch die Sprinter hatten Grund zur Freude. „In Thum gab es meistens Gegenwind“, spricht Trainer Rolf Kohlmann aus Erfahrung. Diesmal sorgte jedoch in den meisten Läufen ein leichter Rückenwind, der stets noch zulässig war, für gute Zeiten. So sprintete Kevin Reim (WSG Schwarzenberg-Wildenau) im 100-Meter-Finale der U 16 in 12,26 Sekunden auf Platz 3. Noch etwas schneller war jedoch Sieger Fritz Müller aus Treuen (11,79 s). Auch aus LV-90-Sicht lief es blendend. So siegte Carolin Göpfert, die auch den Weitsprung gewann  (5,00 m), im 100-Meter-Finale der U 20 in 12,50 Sekunden.

Cathy Frances Neumann beim Kugelstoßen
Cathy Frances Neumann beim Kugelstoßen

Den Bestwert des Tages auf der Tartanbahn hatte jedoch U-18-Gewinner Marvin Schulte vom SC DHfK Leipzig aufzuweisen, der in 10,97 Sekunden die Norm für die Jugend-EM in Georgien knackte. Auch seine Vereinskollegen, die Kugelstoßer Tobias Köhler (18,92 m) und Pascal Eichler (18,80 m) durften jubeln, da sie die Norm für die U-20-WM in Polen übertrafen. Das Gleiche gelang LV-90-Stoßerin Sarah Schmidt mit 16,16 Metern.  Zudem bot Tony Zeuke als Sieger im Diskuswerfen der Männer einen ordentlichen Wert (54,52 m), der allerdings noch ausbaufähig ist. Ihre Goldplaketten waren nur zwei von vielen LV-90-Medaillen, denn natürlich stellten die Gastgeber die größte Abordnung an Athleten.

Bis hinunter zur U 14 sollten unsere Sportler Wettkampfpraxis sammeln und zugleich die Gelegenheit erhalten, persönliche Bestleistungen aufzustellen oder DM-Normen zu knacken. An das internationale Niveau müssen sich die Jüngeren erst noch herantasten, wobei das Erzgebirgs-Meeting künftig wieder helfen soll. Top-Athleten aus dem Ausland sind zwar so schnell keine in Gelenau zu erwarten, dafür stellt der Wettkampf für ambitionierte Junioren ein Sprungbrett zu internationalen Meisterschaften dar. Gleichzeitig soll das gemütliche Flair erhalten bleiben, wofür auch die Gemeinde Gelenau sorgt. Mit dem 1. Steinstoßen wurde eine bunte Abwechslung geboten, die künftig zu einer Tradition für regionale Vereine oder Firmen werden könnte.