Zweite Auflage des Mehrsprung-Cups kommt gut an

Die zweite Auflage des Mitteldeutschen Mehrsprung-Cups hat 72 Starter aus Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen nach Chemnitz gelockt. Bei dem von Uwe Wenzel und LV-90-Trainer Jens Hoyer organisierten Wettbewerb mussten sie sich im Mehrfachsprung sowie in fünf anderen Testübungen messen. Nach der gelungenen Premiere in Erfurt, die durch Annelie Jürgens organisiert wurde, hatten sich die Organisatoren diesmal einige Neuerungen einfallen lassen.  Die Testübungen wurden in einem Mehrsprung-Manual im Vorfeld des Wettkampfes festgehalten und an die Teilnehmer geschickt. Mit Hilfe von Evoletics und Hans Gruner wurden die Aktionen in Bild und Schrift dokumentiert und somit transparent für alle Teilnehmer und Trainer verfasst.

Das Programm

Neben dem Herzstück der Veranstaltung – dem 5er Sprunglauf – wurden weitere Leistungsvoraussetzungen hinsichtlich der Technik, Schnelligkeit, Kraft, Athletik und der körperlichen Voraussetzungen getestet. Inhaltlich wurde sich dabei an den einheitlichen Teststandards des „DLV-Talentetest“ orientiert, der erstmalig im Rahmen des Fair-Play-Camps 2016 in Kienbaum für den D/C-Kader durchgeführt wurde. Somit konnte für die Talentförderung ein weiterer wichtiger Schritt in Richtung einer stärkeren Vernetzung von Maßnahmen des Spitzenverbandes mit seinen Landesfachverbänden vollzogen werden.

Die Auswertung

Anhand der Sprungweiten des Mehrfachsprungs wurden die Sieger und Platzierten des Abends ermittelt und mit T-Shirts und Urkunden geehrt. Dabei gab es von der AK 12 bis zur U 18 eine Reihe toller Leistungen zu verzeichnen. Im Laufe der kommenden Woche sollen alle Teilnehmer eine ausführliche Einschätzung ihrer Gesamtergebnisse erhalten. Die Auswertung der Daten und die integrierte Einschätzung der Sprungtechnik werden durch Dr. Uwe Wenzel (IAT Leipzig) und Jens Hoyer (Disziplintrainer des DLV Dreisprung weiblich C-Kader) vorgenommen. Das Ziel lautet, jedem Athleten eine Stärken/Schwächen-Analyse zukommen zu lassen, und somit Anreize und Verbesserungsvorschläge für das anstehende Training zu liefern.

Ausblick

Eine dritte Auflage des Mitteldeutschen Mehrsprung-Cups ist für den Herbst 2017 vorgesehen. Wo, wird in den folgenden Wochen noch zwischen den Verbänden geklärt. „Wir hoffen auf weitere ansteigende Teilnehmerzahlen und darauf, den ein oder anderen Athleten bei Deutschen Meisterschaften im Sprint, Drei-, Weit- oder Hochsprung wiederzusehen. Wir versuchen die Veranstaltung mit jeder Auflage ein Stück besser zu machen und hoffen auf die weitere Unterstützung aller Sprung-und Sprint-Begeisterten Athleten und deren Trainer und Übungsleiter. Über Kritik, Feedback und Verbesserungsvorschläge würden wir uns sehr freuen“, sagt Jens Hoyer.

Danksagung

Wir bedanken uns an dieser Stelle noch einmal bei allen Teilnehmern, Trainern, Kampfrichtern, Übungsleitern und Helfern, die uns tatkräftig unterstützt haben. Ein weiterer Dank geht an den Leichtathletikverband Sachsen, das IAT Leipzig, evoletics Leistungssport und Spoorth für die tatkräftige Mithilfe im Vorfeld und die finanzielle Unterstützung.

Leistungsdiagnostik bei SPOORTH

März ist Vorbereitungszeit: Um für die Herausforderungen in naher Zukunft optimal gerüstet zu sein, haben sich drei Läuferinnen unseres Vereins einer Kraftleistungsdiagnostik unterzogen. Ziel war es, ihre Ausdauerfähigkeiten zu testen. Diese Überprüfung wurde bei unserem Sponsor-Partner SPOORTH durchgeführt. In Person von Falk Zaumseil stand den Sportlerinnen ein absoluter Experte mit Rat und Tat zur Seite. Lena Listner, Lisa Weißbach und Anika Brückner bewältigten auf dem Laufband viermal 1000 Meter in einer bestimmten Geschwindigkeit, wobei ihnen nach jeder Laufeinheit Laktatwerte abgenommen wurden.

Diese geben Auschluss über das aktuelle Leistungsvermögen und lassen damit auch Rückschlüsse zu, woran noch gearbeitet werden muss. „Wir bedanken uns bei Spoorth für diese Unterstützung. Die Läuferinnen gehen nun mit guten Gewissen in die Vorbereitung für die Landesmeisterschaften Straßenlauf, die am 8. April in Lengenfeld ausgetragen werden“, sagt Trainer Maik Werner. Wie seine Schützlinge freute auch er sich über dieses außergewöhnliche Trainingsprojekt, das zu künftigen Erfolgen beitragen soll.

www.spoorth.de

Camp im Jugenddorf Wittow zum dritten Mal durchgeführt

Zwölf Athleten im Alter von 9 bis 12 Jahren haben sich der Herausforderung gestellt, sechs Tage lang an der Ostsee zu trainieren. Zum mittlerweile dritten Mal konnte der Kreisfachverband Erzgebirge sein Leichtathletik-Camp im Jugenddorf Wittow durchführen. Und dieses bereitete den Teilnehmern wieder viel Spaß. Im Fokus der Übungseinheiten standen alle grundlegenden Disziplinen, gleichzeitig lockerten Spiele stets das Programm auf. „Mit kreativen Übungen konnten die Kinder ihre leichtathletischen Fähigkeiten in den Bereichen Laufen, Springen und Werfen verbessern“, berichtet Trainer Maik Werner.

Anliegen des Projekts ist die Förderung der Talente, aber auch der Kooperation der erzgebirgischen Vereine. Und so waren wieder einmal aus vielen Klubs Vertreter dabei: TSV Elektronik Gornsdorf , WSG Schwarzenberg-Wildenau , TSV 1872 Pobershau , TTL Ehrenfriedersdorf , LV 90 Erzgebirge sowie von den beiden Stützpunkten aus Gelenau und Stollberg. Konkret handelte es sich um Kiara Reiland, Lucy Queck (beide Gornsdorf), Julika Schmidt, Justin Nüssner (beide Schwarzenberg), Marie Stopp, Fanny Heinz, Rudi Schramm (alle Ehrenfriedersdorf), Charly Georgi, Marie Bannier (beide Stollberg), Arno Börner (Gelenau) sowie Matthäus Hengst und Almut Reichel (beide Pobershau). Betreut wurden die Sportler von Grit Georgi und Maik Werner. Leider konnte Cedric Schmidt aus Gelenau aufgrund eines Ski-Unfalls nicht teilnehmen. Wir wünschen ihm gute Besserung!

Sportmaus zu Gast in Gelenau und Hetzdorf

Sachsens Sportmauß „Flizzy“ hat mal wieder im Gelenauer Sportareal vorbei geschaut – und mit elf sportbegeisterte Kinder aus der Region. Sie waren gekommen, um das gleichnamige Sportabzeichen abzulegen. Doch dafür mussten bei dem vom LV 90 Erzgebirge und der Sportjugend Erzgebirge organisierten Sportfest zunächst einmal einige Stationen gemeistert werden. „Die Kinder hatten große Lust, sich den sportlichen Herausforderung der Flizzy-Maus zu stellen“, berichtet Trainer Maik Werner, der die Stationen zusammen mit Fabian Göbel von der Sportjugend vorbereitet hatte. Standweitsprung, Balancieren, Pendellauf, Zielwerfen, Hampelmann, Rolle vorwärts und das Zielwerfen standen auf dem Programm. Am Ende wurde die sportliche Leistung mit einer Urkunde und einem Ansteck-Pin belohnt. „Spielerisch werden so die Kinder an die Leichtathletik herangeführt“, erklärt Maik Werner, der jedes Jahr zusammen mit der Sportjugend die Hallen-Leichtathletik für Groß und Klein einläutet.

Weiter ging es schon wenig später. Diesmal machte hieß es in der Klinik am Tharandter Wald „Sport frei“. Im Rahmen des Tages der offenen Tür veranstalteten der LV 90 Erzgebirge und die Sportjugend Erzgebirge erneut gemeinsam eine kleine Veranstaltung, bei der „Flizzy“ im Mittelpunkt stand. Und wieder war den jungen Teilnehmern ihre Begeisterung und ihr Ehrgeiz anzumerken, das  Kindersportabzeichen „Flizzy“ zu erlangen. Wie schon in Gelenau mussten die Leichtathleten von morgen weit springen, balancieren, sprinten, zielgenau werfen und ihr Koordinationsvermögen unter Beweis stellen. Als dann die Ansteck-Pins inklusive einiger Lutscher verteilt wurden, gab es nur noch  strahlende Gesichter. Die Sportjugend Erzgebirge und der LV 90 Erzgebirge bedanken sich für die Einladung und wollen auch im kommenden Jahr mit einem Bewegungsparcours in der Klinik am Tharandter Wald Begeisterung wecken .

 

Paul Heymann bester männlicher Starter beim Hochsprung mit Musik

Während die ganz Großen der Leichtathletik in Belgrad um die EM-Medaillen kämpften, hatten es einige Nachwuchssportler aus der Region auf die Medaillen beim „Hochsprung mit Musik“ in Großolbersdorf abgesehen. Reichlich 30 Vertreter der Altersklassen 10 bis U 18 waren der Einladung des SV 1870 bei der 35. Wettkampfauflage gefolgt. Klein aber fein war das Feld, zu dem neben den Gastgebern und unseren LV-90-Startern auch Mitglieder der Vereine aus Schwarzenberg, Ehrenfriedersdorf und Gornsdorf gehörten. Der TSV Elektronik Gornsdorf war es auch, der die beste Teilnehmerin stellte: Svenja Koban. Die W-13-Starterin reichte zwar nicht ganz an ihre 1,60 Meter beim kürzlichen Gewinn des Landesmeistertitels heran, konnte mit 1,54 Meter aber dennoch eine neue Hallenbestleistung in ihrer Altersklasse aufstellen.

Verantwortlich für den Bestwert in der männlichen Konkurrenz war unser Vereinsvertreter Paul Heymann, der ebenfalls in der Altersklasse 13 startete und sich mit 1,48 Meter den Sieg sicherte. Ebenfalls Platz 1 konnte sich Vanessa Simm erkämpfen, deren 1,25 Meter in der W 11 nicht zu übertreffen waren. Noch weitere Athleten erreichten sehr gute Werte – unter anderem Sarah Michelle Leichsenring, die es auf 1,39 Meter brachte. Allerdings reichte dieser Wert nicht ganz für die Goldmedaille in der W 12, denn eine Lokalmatadorin war noch besser.  Mit 1,42 Metern bot Patricia Beck eine der besten Leistungen des Tages. Wie die anderen Medaillengewinner hatte auch sie doppelten Grund zur Freude, da der Wettkampf gleichzeitig als Kreismeisterschaft im Hochsprung ausgeschrieben war.

 

Dominik Lewin gewinnt zwei Titel bei Senioren-DM

Während die Spitzen-Athleten in Belgrad um die EM-Medaillen kämpften, ging es für die Vertreter der höhere Altersklassen in Erfurt um die nationalen Titel. Mit Dominik Lewin war bei den Deutschen Senioren-Meisterschaften unterm Hallendach auch ein Vertreter des LV 90 Erzgebirge am Start. Und in der M 35 zeigte unser Trainer, dass er nicht nur Tipps geben kann, sondern noch immer selbst zu Höchstleistungen in der Lage ist. Theorie und Praxis passten ganz gut zusammen, als der (G)Oldie drei Wurfgeräte durch die Luft fliegen ließ.

Im Speerwerfen musste sich Dominik Lewin noch mit Platz 2 begnügen, denn der Kölner Christoph Maier (58,37 m) war an diesem Tag einfach zu gut. Doch auch die 55,41 Meter des Erzgebirgers konnten sich sehen lassen. Dies gilt erst recht für die Weiten bei seinen beiden Titelgewinnen. Mit dem Diskus gab Dominik Lewin ganz klar den Ton an, denn an seine 47,06 Meter kam niemand heran. Der Zweitplatzierte hatte bereits dreieinhalb Meter Rückstand. Etwas spannender ging es im Kugelstoßring zu, doch auch hier hatte der LV-90-Starter mit 14,32 Metern die Nase vorn. Gratulation!

Rebekka Haase belegt im Finale Platz 8

Mit Platz 3 in der Nationenwertung – nur Polen und Großbritannien waren etwas besser – ist die Hallen-Europameisterschaft für die deutschen Leichtathleten sehr erfolgreich verlaufen. Neun Medaillen, darunter zwei goldene, konnten sie in Belgrad gewinnen. Sicherlich freute sich auch Rebekka Haase für viele ihrer Teamkollegen, doch aus persönlicher Sicht ist es für unsere LV-90-Sprinterin beim Höhepunkt der Hallensaison nicht so gelaufen wie erhofft. Dabei hatte der Vorlauf noch so viel Mut gemacht, als die 24-Jährige in sehr guten 7,14 Sekunden einen klaren Sieg erlief.

Generell trat Deutschland in dieser Disziplin so stark auf wie lange nicht mehr, denn erstmals seit 1988 schafften es wieder drei Frauen ins 60-Meter-Finale. Für eine Medaille reichte es dennoch nicht. Wie bei einigen anderen Starts wurden auch hier die Nerven unmittelbar vor dem Beginn auf die Folter gespannt. Los und noch einmal zurück ging es für die Sprinterinnen, die sich neu konzentrieren mussten. Doch mit diesen schwierigen Bedingungen mussten alle zurechtkommen. Am besten gelang dies der Britin Asha Philip, die in 7,06 Sekunden zum Titel lief. Für Rebekka blieb die Uhr dagegen erst bei 7,21 Sekunden stehen. Dies bedeutete Platz 8.