Achtmal Gold bei den Mitteldeutschen Meisterschaften

Die Voraussetzungen hätten wahrlich besser sein können. Weil einige ambitionierte LV-90-Starter wie Maximilian Grupen, Lisa Weißbach oder Nela Herzog fehlten, hatten die Trainer im Vorfeld der Mitteldeutschen Meisterschaften eher von gedämpften Erwartungen gesprochen. Doch sowohl in Dessau, wo die U-16-Medaillen vergeben wurden, als auch bei den Titelkämpfen der Erwachsenen in Mittweida lagen unsere Starter am Ende sogar über dem Soll. Insgesamt zwölf Medaillen, darunter acht goldene, brachten die Sportler mit nach Hause.

Als phänomenal bezeichnet Trainer Maik Werner den Titelgewinn von Antonia Melzer (W 15), die mit ihrem Dreisprung-Auftritt in Dessau viele zum Staunen brachte. Mit 11,29 Metern sicherte sie sich Gold sowie ein Ticket zu den Deutschen Meisterschaften in Bremen. Schließlich katapultierte sie sich mit diesem persönlichen Rekord auf Platz 2 der nationalen Bestenliste. Ein Lob der Trainer verdiente sich zudem Larissa Stiehler, die in Dessau gleich zweimal auf dem Podest landete. Neben Bronze im Kugelstoßen (12,13 m) ließ die W-14-Athletin mit dem Diskus (33,96 m) die gesamte Konkurrenz hinter sich. Zufrieden war Maik Werner auch mit den Leistungen von Lena Listner (2./W 14) und Elias Lämmel (4./M 15) über 800 Meter. „Alle sind an ihr Limit gegangen. Es gab viele persönliche Bestleistungen“, so das Fazit des Trainers.

Im Erwachsenenbereich wurden vor allem auf der Tartanbahn Achtungszeichen gesetzt. Nele Halliant sprintete sowohl über 100 (12,29 s) als auch über 200 Meter (24,96 s) auf Platz 1 – trotz starkem Gegenwind. Von diesem ließ sich auch Florian Handt nicht bremsen. Der Zweite des 200-Meter-Laufes setzte über 400 Meter Hürden. Bei seinem Sieg in 52,40 lag er ebenso deutlich vor der Konkurrenz wie Annika Gärtz (6,31 m) im Weitsprung. Fast einen Meter betrug ihr Vorsprung. Genau wie im Fall von Kugelstoßerin Sarah Schmdit, die mit 15,73 Metern erfolgreich war. Allerdings ist da noch Luft nach oben. So schätzten die Trainer auch den Sieg von Diskuswerfer Tony Zeuke ein, der mit 53,67 Metern sein Potenzial nicht voll  ausschöpfen konnte. Lissy Rodehacke komplettierte die Medaillensammlung als Vizemeisterin im Dreisprung  (12,14 m).

 

 

W 14, 800 m: 2. Lena Listner; Kugelstoßen: 3. Larissa Stiehler; Diskuswurf: 1. Larissa Stiehler.

M 15, 800 m: 4. Elias Lämmel.

W 15, 300 m: 6. Aylin Pfefferkorn; 3000 m: 5. Anika Brückner; 4-mal 100 m: 7. SG Erzgebirge (Scheithauer/Melzer/Pfefferkorn/Stiehler); Weitsprung: 10. Antonia Melzer; Dreisprung: 1. Antonia Melzer.

Frauen, 100 m: 1. Nele Halliant; 200 m: 1. Nele Halliant, 6. Julia Zeise; Weitsprung: 1. Annika Gärtz; Dreisprung: 2. Lissy Rodehacke; Kugelstoßen: 1. Sarah Schmidt; Diskuswurf: 4. Sarah Schmidt.

Männer, 200 m: 2. Florian Handt; 400 m Hürden: 1. Florian Handt; Diskuswurf: 1. Tony Zeuke.

Rebekka Haase gewinnt mit deutscher Auswahl EM-Gold in Lille

Zum zweiten Mal haben die deutschen Leichtathletik die Team-Europameisterschaft gewonnen. Wie schon 2014 beim Heimspiel in Braunschweig hatte das Team nun auch im französischen Lille die Nase vorn, gefolgt von Polen. Ihren Teil zum Erfolg der Nationalmannschaft trug auch LV-90-Sprinterin Rebekka Haase bei  – sowohl im Einzel als auch mit der Staffel. Gemeinsam mit ihren Teamkolleginnen Lara Matheis, Gina Lückenkemper und Alexandra Burghardt lief die Herolderin über viermal 100 Meter in guten 42,47 Sekunden auf Platz 1. Bronze konnte sie im 200-Meter-Finale hinzufügen, als sie in 22,98 Sekunden nur zwei Kontrahentinnen den Vortritt lassen musste. „Der Anfang war gut, aber dann ging nichts mehr. Ich weiß gar nicht, was ich sagen soll“, wusste „Bekki“ ihre Leistung bei „leichtathletik.de“ zunächst nicht so recht einzuschätzen. Aber letztlich überwog doch das positive Gefühl: „Die Punkte für das Team habe ich geholt. Das war wichtig.“ Gründe, dass keine absolute Top-Zeit heraussprang gab es mehrere. „Eigentlich war ich ja nur Ersatz, aber drei Rennen in drei Tagen, das merkt man eben. Und die 200 Meter sind noch mal etwas anderes als die 100 Meter“, meinte die LV-90-Sprinterin, die den Wind außerdem als „komplett unberechenbar“ einstufte: „Damit müssen aber alle klarkommen.“ Und am Ende durfte ja auch gejubelt werden, denn insgesamt war der deutsche Auftritt in Lille beeindruckend.

Viele gute Ergebnisse bei den Landesjugendspielen in Dresden

Als die Kampfrichter das Bandmaß anlegten und eine Weite von 4,90 Meter verkündeten, konnten es viele kaum glauben. Doch Sarah-Michelle Leichsenring war tatsächlich so weit gesprungen und hatte sich damit Gold bei den diesjährigen Landesjugendspielen in der Altersklasse W 12 gesichert. Dies war nur einer von vielen Höhepunkten, die der Wettkampf in Dresden aus Sicht des LV 90 Erzgebirge bot. Beispielsweise hatten die Trainer auch den zweiten Platz von Rosalie Weber über die Hürden (10,49 s) im Vorfeld nicht unbedingt erwartet.

Bei den Jungen des U-14-Altersbereichs lieferte Paul Heymann einen gewohnt beständigen Wettkampf ab. Mit einer neuen persönlichen Bestleistung (9,91 s) schnupperte er als Vierter über 75 Meter ebenso am Podest wie im Hochsprung (1,48 m). Dank Platz 3 im Weitsprung (5,10 m) konnte Paul zumindest eine Medaille mit nach Hause bringen. Genau wie Christopher Arnold, dem über 800 Meter beinahe der ganz große Wurf gelungen wäre. Lange lag der M-12-Starter in Führung, ehe er 150 Meter vor dem Ziel überholt wurde, aber dennoch nicht abreißen ließ. Nach einem spannenden Finale standen für ihn 2:27,11 Minuten und Platz 2 zu Buche.

Zwei U-16-Mädchen trumpfen auf

Aus dem Erzgebirge trumpften noch andere Starter in der U 14 auf. So gewann beispielsweise Max Neubert (TSV Olbernhau) sowohl mit der Kugel (13,39 m) als auch mit dem Diskus (40,64 m) den M-13-Titel. Auch Chris Heyber von der WSG Schwarzenberg-Wildenau überzeugte als Zweiter über 800 Meter. Dagegen verpasste die Staffel der erzgebirgischen Jungs den Sprung aufs Treppchen, der laut Trainer Maik Werner durchaus möglich gewesen wäre: „Wenn sie die Wechsel besser ausnutzen, hätte es mit Sicherheit zu Bronze gereicht.“

Dafür gab es in der U 16 zahlreiche Medaillen zu bejubeln – nicht zuletzt dank eines starken Duos in der W 14. Gleich dreimal durfte Larissa Stiehler das oberste Podest besteigen, da sie mit Diskus, Speer und Kugel Bestweiten erreichte. Dazu kam Silber im Weitsprung. Womöglich hätte es auch über die Hürden zu einem Spitzenergebnis gereicht, doch diesen Erfolg verhinderte leider ein Fehlstart. Auch Nela Herzog hatte in dieser Disziplin einen Wackler, sie durfte sich allerdings über Gold im Sprint sowie im Dreisprung freuen. Bronze im Speerwerfen rundete ihren gelungenen Wettkampf ab. Erweitert wurde die Medaillensammlung durch Laura Steinbach (3./Hochsprung), Lisa Weißbach (1./300 m Hürden, 2. 3000 m) und die auf Platz 3 landende Mädchen Staffel. Aber auch da erkannte Maik Werner noch Reserven.

Drei Meistertitel in der U 20

Einen Meistertitel gibt es in der männlichen U-16-Konkurrenz zwar nicht zu vermelden, dafür aber mehrere Podestplätze. Genau wie Elias Lämmel, der über 800 Meter Silber gewann, schaffte es auch Björn Oelmann in die Medaillenränge – und zwar gleich zweimal. Während er im Kugelstoßen den drittbesten Wert erreichte, musste er im Diskuswerfen nur einem Konkurrenten den Vortritt lassen. Damit fiel seine Ausbeute genauso – beziehungsweise genau umgekehrt – aus wie die von WSG-Starter Kevin Reim, der Silber mit dem Diskus und Bronze mit der Kugel gewann.

In der U 18 waren zwei Athletinnen die besten LV-90-Vertreter. Pauline Leichsenring belegte über 100 Meter Hürden Platz 2 und gewann Bronze mit der Staffel. Über 400 Meter Hürden schrammte sie knapp am dritten Platz vorbei. Zweimal aufgerufen wurde bei der Siegerehrung auch Nadja Köhler, die Silber im Weitsprung noch den dritten Platz über 200 Meter folgen ließ. Im männlichen Bereich setzte Paul Zeise mit seinem Sieg über 400 Meter Hürden ein dickes Ausrufezeichen.

Beachtlich fiel die Erfolgsbilanz in der U 20 aus, denn in diesem Altersbereich stellte der LV 90 gleich drei Sieger. Wie Hammerwerfer Pascal Thalhäuser ließ auch Carolin Göpfert über 100 Meter die gesamte Konkurrenz hinter sich. Auf der doppelten Distanz sprang zudem Silber heraus. Der dritte Erfolg ging auf das Konto von Dreispringerin Lissy Rodehacke, die in Dresden erstmals die Zwölf-Meter-Marke knacken konnte.

Drei LV-90-Starter gewinnen Bronze bei U-23-DM

„Es lief nahezu optimal für uns“, sagt Trainer Sven Lang über den Auftritt unseres Vereins bei der Deutschen U-23-Meisterschaft in Leverkusen. Grund: Alle fünf Starter schafften in ihren Disziplinen den Einzug ins Finale. Und nicht nur das – für drei Athleten reichte es außerdem zu Bronze. Am überraschendsten kam dabei sicherlich der Podestplatz von Maximilian Grupen. Unseren 400-Meter-Läufer hatte vorher wohl kaum jemand auf der Rechnung. Bis ihm eine neue persönliche Bestzeit von 47,28 Sekunden gelang und er damit nur zwei Konkurrenten den Vortritt lassen musste.

Für unsere beiden anderen Bronze-Gewinner hatte der Sprung aufs Treppchen schon eher ein realistisches Ziel dargestellt. Gemeint ist zum einen Kugelstoßerin Sarah Schmidt, die mit ihren 16,40 Metern den drittbesten Wert erreichte. Ähnlich lief der Wettkampf für Maximilian Klaus, der sich im Diskuswerfen wie fast alle Konkurrenten schwer tat. Die 60-Meter-Marke war lange eine unüberwindbare Hürde. Auch Max konnte sie nicht knacken, durfte sich am Ende dank 58,28 Meter aber immerhin über Bronze freuen. Für Tony Zeuke (55,53 m) sprang ebenso der siebente Platz heraus wie für Nele Halliant, die über 200 Meter zu einer neuen persönlichen Bestzeit (24,50 s) lief.

Eine neue PB auf der 200-Meter-Distanz gibt es auch aus Stockholm zu vermelden. Beim Diamond League Meeting in der schwedischen Hauptstadt blieb die Uhr bei 22,74 Sekunden stehen, als Rebekka Haase die Ziellinie überquerte. Diese Zeit bescherte der Herolderin Platz 4 bei diesem hochkarätig besetzten Wettkampf – und gleichzeitig die WM-Norm. Gratulation!

Spitzen-Duo des LV 90 setzt in Skandinavien Achtungszeichen

Während sich der Nachwuchs bei den Erzgebirgsspielen mächtigs ins Zeug legte, konnten zwei unserer Spitzen-Athletinnen in den vergangenen Tagen auf internationaler Ebene überzeugen. So sorgte Rebekka Haase beim World Challenge Meeting im finnischen Turku für einen von zwei deutschen Siegen. Wie Speerwerfer Thomas Röhler aus Jena ließ auch unsere Sprinterin die gesamte Konkurrenz hinter sich. Ihre Siegerzeit über 100 Meter betrug starke 11,21 Sekunden. In Skandinavien war auch noch eine andere Erzgebirgerin erfolgreich unterwegs. Die Rede ist von Weitspringerin Annika Gärtz, die beim Friidrettsfestval im norwegischen Florö Platz 1 erkämpfte. Ihre 6,45 Meter konnten von keiner Kontrahentin übertroffen werden.

Gute Ergebnisse bei den Erzgebirgsspielen in Schwarzenberg

Ein Hauch von Olympia wehte am vergangenen Wochenende durchs Erzgebirge. Zwar finden die Erzgebirgsspiele jedes Jahr statt, doch haben sie durchaus einen gewissen Bezug zu ihrem großen Vorbild. Wie die Olympischen Spiele, die nur aller vier Jahre ausgetragen werden, vereinen auch die Nachwuchs-Spiele auf Kreisebene zahlreiche Sommersportarten. So wurden allein am vergangenen Wochenende in 14 verschiedenen Sportarten die Medaillen vergeben. Zeitlich lässt sich so etwas bündeln, örtlich natürlich kaum. Während zum Beispiel die Kanuten in Zschopau gefordert waren, die Tennis-Spieler in Olbernhau oder die Bogenschützen in Geyer, trugen die Leichtathleten ihre Wettbewerbe in Schwarzenberg aus. Und von dort hatte LV-90-Trainer Maik Werner viel Positives zu berichten.

„Es war ein schöner Wettkampf mit guten Rahmenbedingungen“, sagt unser Regionaltrainer, der die gastgebende WSG Schwarzenberg-Wildenau und den Kreissportbund für die reibungslose Organisation lobt. 238 Teilnehmer, die für sieben Vereine und fünf Schulen an den Start gingen, kamen so in den Genuss eines schönen Wettkampfes: „Es war ein würdiger Rahmen für die Erzgebirgsspiele.“ Und obwohl diese sich auf den Sommer bezogen, spielten auch Wintersportler eine Rolle. So war laut Maik Werner der Einsatz des Sportgymnasiums Oberwiesenthal zu loben, „das seine Skilangläufer zu den Ausdauerläufen an den Start schickte und somit ein sehr gutes Niveau garantierte.“ Generell wurde guter Sport geboten, was auch an unseren zahlreichen Startern lag.

Mit Larissa Stiehler (W 15) und Paul Heymann (M 13) schafften es zwei LV-90-Vertreter gleich zweimal aufs oberste Treppchen. Larissas Siegerweite im Kuglstoßen (11,71 m) war Maik Werner zufolge eine der besten Leistungen an diesem Tag. Dennoch wollte sich der Trainer nicht auf einen Wert festlegen: „Die beste Leistung ist schwer zu definieren.“ Zu viele Talente erreichten in ihren Altersbereichen und in ihren Spezialdisziplinen starke Ergebnisse. Als Beispiele seien hier die Hochsprung-Erfolge von Paul Heymann und Antonia Melzer mit jeweils 1,55 Metern genannt. Auch Nela Herzog machte mal wieder als Dreispringerin (10,67 m) auf sich aufmerksam. Doch sie gewann auch den Sprint – überhaupt gab es diesmal viele Siege auf der Tartanbahn. Das ging schon bei den Jüngsten los, denn in den Altersklassen 8 und 9 ging es um die Medaillen im Sprint-Cup. Wer von der AK 8 bis hinauf zur U 20 auf dem Podest landete, seht Ihr hier…

M 8, 50 m: 1. Bosse Platzer.

W 8, 50 m: 1. Seraphine Landmann, 3. Ronja Sieber.

M 9, 50 m: 1. Moritz Pilz.

W 9, 50 m: 1. Jasmin Hauswald, 2. Annabell Oettel.

M 10, 50 m: 3. Cedric Schmidt; 800 m: 2. Cedric Schmidt, 3. Felix Neumärkel; 60 m Hürden: 1. Cedric Schmidt; Hochsprung: 2. Cedric Schmidt; Weitsprung: 3. Cedric Schmidt.

W 10, 50 m: 2. Theresa Kramer; 800 m: 3. Lucienne Schöne; Hochsprung: 1. Theresa Kramer, 2. Emilia Aurich, 3. Lucienne Schöne; Schlagball: 2. Felicitas Jähn; Weitsprung: 1. Lilly-Joe Engelhart, 2. Theresa Kramer.

M 11, 50 m: 1. Jannick Tobisch, 2. Charly Georgi, 3. Richard Müller; 60 m Hürden: 1. Richard Müller, 3. Jannick Tobisch; Hochsprung: 1. Richard Müller; Schlagball: 1. Richard Müller; Weitsprung: 1. Charly Georgi, 2. Richard Müller.

W 11, 50 m: 1. Lynn Mohr, 2. Lina Tippmann; 800 m: 1. Vanessa Simm, 3. Lina Tippmann; 60 m Hürden: 2. Vanessa Simm; Hochsprung: 1. Vanessa Simm; Schlagball: 2. Lina Tippmann; Weitsprung: 1. Vanessa Simm, 2. Lina Tippmann, 3. Lynn Mohr.

M 12, 75 m: 2. Niclas Völzing, 3. Sandro-Patrice Mittag; 800 m: 1. Sanro-Patrice Mittag, 3. Malte Kramer; 60 m Hürden: 2. Niclas Völzing, 3. Sandro-Patrice Mittag; Hochsprung: 1. Malte Kramer; Weitsprung: 2. Sandro-Patrice Mittag, 3. William Zarzycki; Kugel: 3. Malte Kramer; Ballwurf: 2. Malte Kramer.

W 12, 75 m: 1. Sarah-Michelle Leichsenring, 3. Celina Krumbholz; 800 m: 1. Rosalie Weber, 2. Celina Krumbholz, 3. Tizia Schreiter; 60 m Hürden: 1. Sarah-Michelle Leichsenring, 2. Rosalie Weber; Hochsprung: 2. Sarah Michelle-Leichsenring, 3. Rosalie Weber; Weitsprung: 2. Sarah-Michelle Leichsenring, 3. Rosalie Weber; Kugel: 3. Sarah-Michelle Leichsenring; Speer: 1. Rosalie Weber, 3. Svenja Hübner; Ballwurf: 1. Svenja Hübner, 2. Rosalie Weber.

M 13, 75 m: 1. Paul Heymann, 3. Sebasian Gerhardt; Hochsprung: 1. Paul Heymann; Weitsprung: 1. Paul Heymann, 2. Max Geißler; Kugel: 1. Paul Heymann, 2. Sebastian Gerhardt, 3. Max Geißler; Diskus: 1. Paul Heymann; Ballwurf: 3. Max Geißler.

W 13, 75 m: 2. Paula Mannsfeld, 3. Lara Mühlberg; 800 m: 2. Paula Mannsfeld; 60 m Hürden: 1. Claudia Lein, 2. Lara Mühlberg, 3. Jasmin Schwind; Hochsprung: 1. Claudia Lein, 2. Lara Scheithauer; Weitsprung: 2. Julia Sieber, 3. Lara Scheithauer; Kugel: 1. Claudia Lein; Diskus: 1. Claudia Lein; Speer: 2. Claudia Lein; Ballwurf: 1. Claudia Lein, 3. Julia Sieber.

M 14, 100 m: 2. Axel-Sven Gerlach; Weitsprung: 3. Axel-Sven Gerlach; Kugel: 2. Axel-Sven Gerlach; Speer: 1. Axel-Sven Gerlach; Ballwurf: 1. Axel-Sven Gerlach.

W 14, 100 m: 1. Nela Herzog, 2. Larissa Stiehler, 3. Luise Ebersbach; 800 m: 2. Trixi Weiß; 2000 m: 1. Trixie Weiß; 80 m Hürden: 1. Larissa Stiehler; Weitsprung: 1. Larissa Stiehler, 2. Nela Herzog, 3. Aylin Pfefferkorn; Dreisprung: 1. Nela Herzog; Kugel: 1. Larissa Stiehler; Diskus: 1. Larissa Stiehler; Speer: 1. Larissa Stiehler; Ballwurf: 2. Nela Herzog.

M 15, 300 m: 1. Elias Lämmel ; Speer: 2. Elias Lämmel.

W 15, 100 m: 1. Lisa Weißbach, 2. Henriette Gerhardt; 300 m: 1. Lisa Weißbach; 3000 m: 1. Anika Brückner; 80 m Hürden: 1. Lisa Weißbach, 2. Laura Steinbach, 3. Anika Brückner; Hochsprung: 1. Antonia Melzer; 2. Laura Steinbach; Weitsprung: 1. Antonia Melzer, 2. Lena Bräuer, 3. Lisa Weißbach; Dreisprung: 1. Antonia Melzer; Kugel: 1. Lena Bräuer, 2. Lisa Weißbach; Speer: 1. Laura Steinbach; Ballwurf: 1. Lisa Weißbach.

U 18 (m), 110 m Hürden: 1. Paul Zeise.

U 18 (w), Weitsprung: 2. Lydia Bräunig.

U 20 (w), 100 m: 1. Isabell Ondrowics (LV 90); Weitsprung: 1. Isabell Ondrowics; Speer: 1. Isabell Ondrowics.

220 Athleten aus fünf Bundesländern zeigen beim Erzgebirgs-Meeting ihr Können

Wo passt das Erzgebirgs-Meeting des LV 90 Erzgebirge am besten hin? Na klar: ins Sportareal „Erzgebirgsblick“ nach Gelenau. Nach 2016 wurde der Wettkampf hier zum zweiten Mal ausgetragen. Vor traumhafter Kulisse nutzten am Samstag 220 Leichtathleten aus fünf Bundesländern die Gelegenheit, auf die Jagd nach persönlichen Bestleistungen zu gehen – oder mehr. In zwei Fällen konnte sogar die Norm für internationale Saisonhöhepunkte geknackt werden – beide Male geschah dies im Kugelstoßring. Während sich Sarah Schmidt vom LV 90 mit 16,23 Metern für die U-23-EM empfehlen konnte, überbot Pascal Eichler (LAC Chemnitz) mit seiner Siegerweite von 19,51 Metern die U-20-EM-Norm um rund einen Meter.

Die Sonne hält lange durch

„Das waren zwei schöne Highlights, auch wenn Sarah sogar noch einiges mehr drauf hat“, meinte LV-90-Trainer Sven Lang. Weil er aber mit der Kugelstoßerin erst in der Nacht zuvor vom Meeting in Schönebeck heimgekehrt war, erwartete er keine Wunderdinge von ihr. Dafür war der Anspruch hoch, was das Erzgebirgs-Meeting betrifft. Und das Feld erfüllte die Erwartungen – sowohl hinsichtlich der Quantität als auch der Qualität: „Es waren etwa doppelt so viele Sportler am Start wie im vergangenen Jahr. Auch das Wetter spielte ganz gut mit.“ Trotz einiger dunkler Wolken setzte sich lange Zeit die Sonne durch. Erst die letzte halbe Stunde war verregnet, änderte aber nichts daran, dass das volle Programm über die Bühne ging. Mit von der Partie war übrigens auch Rebekka Haase – allerdings nicht als aktive Teilnehmerin. Stattdessen übernahm sie als Ehrengast mehrere Siegerehrungen und gab zahlreiche Autogramme.

Tolle Ergebnisse im Dreisprung

Die guten äußeren Bedingungen wussten viele Teilnehmer zu nutzen. Neben den Kugelstoßern glänzten unter anderem die Dreispringer. Schon U-18-Sieger Tim Kuhn (SV Vorwärts Zwickau) zeigte mit 13,33 Metern, dass in Gelenau einiges geht. In der Sandgrube, in der auch U-20-Weitspringer Simon Zienert (Dresdner SC) mit 7,07 Metern erfolgreich war, sorgte Benjamin Bauer (LAC Chemnitz) für das Highlight des Tages. Dank seiner 15,40 Meter ist der U-23-Athlet derzeit Zweiter der deutschen Bestenliste. Und auch eine junge Vertreterin des LV 90 konnte auf sich aufmerksam machen. Die 11,12 Meter von U-16-Siegerin Nela Herzog, die auch über 100 Meter (12,91 s) gewann, bezeichnete Sven Lang als „sensationell für die AK 14“. Mit Lissy Rodehacke (U 20/11,93 m) stellten die Gastgeber noch eine weitere Siegerin im Dreisprung.

Der Nachwuchs überzeugt

Generell konnten die Mädchen des LV 90 dem Wettkampf ihren Stempel aufdrücken. So waren in der U 14 beispielsweise Sarah-Michelle Leichsenring (75 m/10,71 s), Rosalie Weber (60 m Hürden/10,66 s) und Julia Sieber (Weitsprung/4,66 m) nicht zu schlagen. Bei den Jungen der U 14 ragte Paul Heymann mit Siegen über 75 Meter (10,11 s) und im Weitsprung (5,11 m) heraus. Im Jugend- und Juniorenbereich präsentierten sich die Sprinterinnen Lisa Grünert (100 m: 12,01 s/200 m: 24,63 s) sowie Nele Halliant (100 m: 12,15 s/200 m: 24,64 s) in guter Form. Mit dem Diskus erzielte Tony Zeuke (54,23 m) den besten Wert des Tages, wobei immer noch Luft nach oben ist.

Viele Eltern packen mit an

Natürlich lohnte sich auch für die anderen Vereine die Anreise. Beispielsweise glänzte von der LG Mittweida Sandy Uhlig (U 18) sowohl mit der Kugel (14,65 m) als auch im Diskuswerfen (44,18 m). Die WSG Schwarzenberg-Wildenau war unter anderem durch Kevin Reim vertreten, der in der U 16 nicht nur den Weitsprung (5,60 m) gewann. Auch im Kugelstoßring (16,37 m) war er eine Klasse für sich. Ebenso wie Korbinian Häßler vom LAC Chemnitz, der sich in der U 18 mit 17,79 Metern eindrucksvoll durchsetzte. „Die Teilnehmerzahlen und die Ergebnisse zeigen, dass sich das Erzgebirgs-Meeting immer mehr etabliert“, lautete die erfreuliche Bilanz von Sven Lang. Dabei vergaß er nicht, die Unterstützung der Kampfrichter sowie der Eltern zahlreicher Nachwuchssportler hervorzuheben. Mehr als 50 Helfer trugen dazu bei, dass das zum zweiten Mal in Gelenau ausgetragene Erzgebirgs-Meeting ein voller Erfolg war.