Vereinsvertreter überzeugen in Chemnitz, Erfurt und Leipzig

Für das Highlight des vergangenen Wochenende hat sicherlich Rebekka Haase gesorgt. Die LV-90-Sprinterin knackte beim Internationalen Hallen-Meeting in Chemnitz mit starken 7,23 Sekunden die Norm für die Hallen-WM. Damit wirkte sie offenbar auch für Viktoria Dönicke wie eine Art Magnet, denn diese verbesserte im gleichen Lauf ihre persönliche Bestleistung auf 7,43 Sekunden. Auch Lisa Grünert (7,71 s) und Nele Halliant (7,73 s) waren in Chemnitz schnell unterwegs, während Annika Gärtz (6,18 m) und Nadja Köhler (5,43 m) in der Sprunggrube auf Weitenjagd gingen.

Doch unser Verein war auch in Erfurt und Leipzig stark vertreten. Vor allem das MoGoNo-Meeting in der Messestadt erwies sich für zehn Starter der Altersklassen U 10 bis U 16, die keine nationalen Titelkämpfe absolvieren, als krönender Saisonabschluss. Die große Arena mit Publikum und Videowürfel sorgte zunächst womöglich für etwas Nervosität, erwies sich aber letztlich als große Motivation. Sonst wären die zahlreichen persönlichen Bestleistungen wohl kaum möglich gewesen. „Sprint, Hürde, Weit- und Hochsprung… überall lief es wirklich ausgezeichnet“, zeigte sich Trainer Maik Werner hinterher zufrieden.

Zu den Gewinnern gehörten unter anderem Jerome Düringer, der über 60 Meter in 7,45 Sekunden nicht zu schlagen war, sowie Almut Reichel, die ihren 800-Meter-Lauf in rekordverdächtigen 2:47,65 Minuten gewann. Während sich Lara Böhm über den Sieg im Kugelstoßen freuen durfte, erkämpfte Richard Müller Gold im Hürdensprint und Silber im Weitsprung. Mehrfach aufs Podest durfte auch Sarah-Michelle Leichsenring, die ein starkes W-13-Quartett anführte. Mit Platz 3 im Hoch- und Platz 3 im Weitsprung stellte sie vor allem ihre Sprung-Qualitäten unter Beweis. Doch auch Rosalie Weber, Svenja Hübner und Lucie Möckel glänzten mit mehreren Bestleistungen. Wie Curt Aurich (2./60 m) war auch Cedric Schmidt schnell unterwegs. Allerdings über 800 Meter, wo er seine Bestzeit um zwei Sekunden verbesserte und als Vierter fast aufs Treppchen lief.

„Es ist immer ein gutes Zeichen, wenn am Ende einer Saison Bestleistungen erreicht werden. Das zeigt, dass eine gute Basis für die nächsten Herausforderungen vorhanden ist“, freut sich Trainer Rolf Kohlmann bereits auf die ersten Wettkämpfe unter freiem Himmel. Doch zunächst einmal warten noch einige Termine der Hallensaison. Schließlich stehen die Deutschen Meisterschaften im Erwachsenen- sowie im Jugendbereich kurz bevor…

 

17 Medaillen bei Mitteldeutscher Hallen-Meisterschaft

Während die besten Jugend-Athleten noch die nationalen Titelkämpfe vor sich haben, stellte die Mitteldeutsche Meisterschaft für viele bereits den Höhepunkt der Hallensaison dar. So ist wohl zu erklären, dass einige auf den Punkt topfit und hoch konzentriert waren. Beleg dafür waren die persönlichen Bestleistungen, die am vergangenen Wochenende in Chemnitz von unseren Startern aufgestellt wurden. 17-mal reichten die tollen Leistungen fürs Podest. Zu diesen Medaillen gehörten auch fünf Titelgewinne.

Verletzungspause gut verdaut

Gleich zwei Bestmarken konnte Steven Richter in der U 16 verbessern. Nach monatelanger Verletzungspause bescherten ihm 16,98 Meter im Kugelstoßen den Titel. Außerdem wurde er Vizemeister mit dem Diskus (48,41m). Silber mit dem gleichen Wurfgerät gewann Larissa Stiehler, die verletzungsbedingt ebenfalls eine längere Leidenszeit hinter sich hat. Diese konnte sie aber nicht davon abhalten, weiter zu werfen als je zuvor (35,03 m). Und wo wir gerade bei den U-16-Mädels sind: Auch Nela Herzog schaffte es als Dritte über 60 Meter aufs Podest. Nach dem Fehlstart bei der Landesmeisterschaft eine echte Genugtuung.

Staffeln knacken DM-Norm

Persönliche Bestzeiten auf der Tartanbahn gab es noch einige mehr zu vermelden. So zum Beispiel für Tom Siegel, der die 400 Meter in 52,97 Sekunden lief, und die in 8,98 Sekunden über die Hürden fliegenden Pauline Leichsenring. In beiden Fällen wurde die starke Leistung mit Bronze belohnt. Und Tom durfte sich außerdem noch über Bronze mit der U-18-Staffel über viermal 200 Meter freuen. Mit 1:34,69 Minuten knackte das Quartett ebenso die DM-Norm wie die U-20-Mädels, die in glatt 1:46 Minuten auf den zweiten Platz liefen. So schnell unterwegs wie nie zuvor waren auch die beiden Staffeln in der U 16. Nur haarscharf schrammten sowohl die Mädchen als auch die Jungen an einem Medaillenrang vorbei.

In Sprint und Wurf erfolgreich

Weitere Erfolge gab es dafür in der U 20 bejubeln. Dies lag nicht zuletzt an Sprinterin Viktoria Dönicke, die sich nach langwierigen Muskelproblemen in dieser Hallensaison stark zurückmeldet. In 7,54 Sekunden war sie über 60 Meter nicht zu schlagen. Die gesamte Konkurrenz ließ außerdem Pascal Thalhäuser hinter sich, der den Hammer fast 65 Meter weit schleuderte. Einen weiteren Titel im Wurfbereich steuerte Marc-Aurel Loibl im U-18-Kugelstoßen zur Medaillensammlung bei. An seine starken 17,33 Meter reichte niemand heran. Für den fünften Sieg an diesem Tag sorgte die Startgemeinschaft mit Chemnitz der U-18-Mädels über viermal 200 Meter.

Ergebnisse
U 20 (m), Kugel: 2. Tim Hatzel (17,64 m); Diskus: 2. Tim Hatzel (47,62 m); Hammer: 1. Pascal Thalhäuser (64,99 m), 2. Franz Lorenz (59,67 m).
U 20 (w), 60 m: 1. Victoria Dönicke (7,54 s), 400 m: 5. Beverly Krumpfer (61,04 s); 4-mal 200 m: 2. SG Chemnitz-Erzgebirge (Schrapps/ Köhler/ Zeise/ Krumpfer/ 1:46,00 min); Dreisprung: 2. Lissy Rodehacke (11,95 m).
U 18 (m), 200 m: 13. Lukas Wolfram (24,39 s); 400 m: 3. Tom Siegel (52,97 s); 60 m Hürden: Paul Zeise (9,03 s/Vorlauf); 4-mal 200 m: 3. SG Chemnitz-Erzgebirge (Porstmann/ Siegel/ Zeise/ Wolfram/ 1:34,69 min); Kugel: 1. Marc-Aurel Loibl (17,33 m), 5. Rick Schlömilch (15,18 m), 7. Florian Schmidt (14,95 m); Diskus: 2. Rick Schlömilch (47,02 m), 4. Florian Schmidt (43,87 m), 6. Alexander Kempe (42,81 m); 10. Marc-Aurel Loibl (38,77 m).
U 18 (w), 60m Hürden: 3. Pauline Leichsenring (8,98 s); 4-mal 200 m: 1. SG Chemnitz-Erzgebirge (Carlowitz/ Teicher/ Stöhrer/ Seifert/1:44,01 min).
U 16 (m), 60 m Hürden: Paul Heymann (8,05 s/Vorlauf), Axel Sven Gerlach (8,31 s/Vorlauf); 800 m: 6. Tilman Reichel (2:14,68 min); 4-mal 200 m: 5. SG Erzgebirge-Adelsberg (Heymann/ Meyer/ Gerlach/ Heinzel/ 1:44,72 min); Weitsprung: 15. Paul Heymann (4,93m); Kugel: 1. Steven Richter (16,98 m); Diskus: 2. Steven Richter (48,41 m).
U 16 (w), 60 m: 3. Nela Herzog (7,84 s), Lara Mühlberg (8,39 s/Vorlauf), Liv Zoe Strohbach (8,38 s/Vorlauf); 800 m: 7. Paula Mannsfeld (2:29,07 min); 8. Lena Listner (2:31,23 min); 60m Hürden: 5. Larissa Stiehler (9,13 s), Nela Herzog (9,30 s/Vorlauf), Luise Ebersbach (9,92 s/Vorlauf), Julia Sieber (9,75 s/Vorlauf); 4-mal 200 m: 5. SG Erzgebirge-Adelsberg (Herzog/ Stiehler/ Börner/ Never/ 1:46,81 min), 7. SG Erzgebirge-Adelsberg II (Mühlberg/ Strohbach/ Mannsfeld/ Sieber/ 1:50,75 min); Weitsprung: 7. Nela Herzog (5,22 m); Kugel: 4. Larissa Stiehler (12,29 m), 15. Claudia Lein (9,20 m); Diskus: 2. Larissa Stiehler (35,03 m).

 

Gute Ergebnisse im Jugend- und Seniorenbereich

Dass es in der letzten Runde der Hallen-Landesmeisterschaften noch einmal Grund zum Jubeln gab, lag auch an den Senioren. In den höheren Altersklassen war unser Verein diesmal stark vertreten. Allen voran durch Dominik Lewin, der in den Wurf-Disziplinen das Triple schaffte. Der M-35-Athlet belegte nicht nur mit dem Diskus (44,61 m) Platz 1, sondern auch mit der Kugel (14,23 m) und mit dem Speer (48,11 m). Hinzu kamen noch drei Titel auf der Tartanbahn. Zwei davon gingen auf das Konto von Rüdiger Kunze (M 50), der über 60 (7,99 s) und 200 Meter (25,64 s) die Nase vorn hatte. Mario Weber siegte in der M 45 über 400 Meter (60,76 s).

Zufriden waren die Trainer auch mit den meisten Ergebnissen unserer U-20- und U-16-Starter. So gelang beispielsweise Viktoria Dönicke ein beeindruckendes Comeback nach langer Leidenszeit. Die U-20-Sprinterin, die ihre muskulären Probleme endlich im Griff hat, ließ über 60 Meter die gesamte Konkurrenz hinter sich. Auch Dreispringerin Lissy Rodehacke und Weitspringerin Nadja Köhler waren nicht zu schlagen. In der U 16 ragten Larissa Stiehler und Steven Richter mit tollen Weiten im Kugelstoßen heraus. Auch Nela Herzog gehörte zu den Top-Athletinnen, wobei eine verschwundene Ergebnisliste im Weitsprung für etwas Verwirrung sorgte. Außerdem verhinderte ein Fehlstart über 60 Meter einen möglichen weiteren Titel. Doch auch so gab es noch zahlreiche weitere Podestplätze zu feiern…

Ergebnisse
M 35, Diskus: 1. Dominik Lewin; Kugel: 1. Dominik Lewin; Speer: 1. Dominik Lewin.
M 45, 60 m: 5. Mario Weber; 200 m: 3. Mario Weber; 400 m: 1. Mario Weber.
M 50, 60 m: 1. Rüdiger Kunze; 200 m: 1. Rüdiger Kunze.
U 20 (w), Dreisprung: 1. Lissy Rodehacke; 60 m: 1. Viktoria Dönicke; 400 m: 8. Beverly Krumpfer; Weitsprung: 1. Nadja Köhler; 4-mal 200 m: 3. SG Chemnitz-Erzgebirge (Schrapps/ Köhler/ Zeise/ Krumpfer).
U 20 (m), Kugel: 2. Marc-Aurel Loibl, 3. Tim Hatzel.
W 15, Kugel: 1. Larissa Stiehler; 60 m Hürden: 3. Larissa Stiehler, 5. Nela Herzog, 7. Luise Ebersbach; 300 m: 2. Aylin Pfefferkorn; 800 m: 2. Lena Listner, 3. Trixi Weiß; Weitsprung: 1. Nela Herzog.
M 15, Kugel: 1. Steven Richter; Weitsprung: 15. Axel Sven Gerlach; 800 m: 6. Tilman Reichel.
W 14, Kugel: 3. Claudia Lein; 60 m: 6. Liv Zoe Strohbach, 10. Lara Mühlberg, 12. Paula Mannsfeld; 60 m Hürden: 5. Julia Sieber; Hochsprung: 7. Claudia Lein; 800 m: 6. Paula Mannsfeld; Weitsprung: 13. Julia Sieber.
M 14, 60 m: 2. Paul Heymann; Weitsprung: 3. Paul Heymann; Kugel: 5. Jeremy Neubert, 6. Paul Heymann; Hochsprung: 2. Paul Heymann.
U 16 (w), 4-mal 200 m: 3. SG Erzgebirge-Adelsberg (Herzog/ Bartl/ Börner/ Neber), 4. SG Erzgebirge-Adelsberg II (Mühlberg/ Strohbach/ Mannsfeld/ Sieber).
U 16 (m), 4-mal 200 m: 6. SG Erzgebirge-Adelsberg (Heymann/ B. Heinzel/ Neubert/ N. Heinzel).

Vereinsvertreter erkämpfen 24 Medaillen bei Landesmeisterschaft in Chemnitz

So breit aufgestellt war unser Verein selten. Schließlich ging es am vergangenen Wochenende in Chemnitz nicht nur um die Hallen-Landesmeistertitel der Erwachsenen. Auch in den Jugend-Altersklassen bis hinunter zur U 14 wurden im Sportforum sächsische Medaillen vergeben. Die Jüngsten waren dabei in den Staffel-Wettbewerben gefordert, wobei sich unsere Schützlinge gut verkauften. „Erwartungsgemäß sind die Sportschüler aus Dresden, Leipzig und Chemnitz ziemlich dominant aufgetreten“, berichtet Trainer Rolf Kohlmann. Gleichzeitig war er aber „froh darüber, dass wir es auch aufs Podest geschafft haben“. Ausschlaggebend dafür war die tolle Aufholjagd von Christopher Arnold, der die U-14-Staffel über dreimal 800 Meter als Schlussläufer noch vom sechsten auf den zweiten Platz führte. Auch die 100-Meter-Sprinter durften sich über Silber freuen. „Generell konnten sich unsere Staffeln gegenüber der Regionalmeisterschaft steigern“, freute sich Rolf Kohlmann.

Debüt als zweifacher Vizemeister

Die Staffel-Medaillen war nur der Auftakt einer ganzen Reihe von Erfolgen. Insgesamt standen am Ende 24 Podestplätze zu Buche, weil viele neue persönliche Bestleistungen erreicht wurden. Gleichzeitig waren dabei viele neue Gesichter in den roten LV-90-Trikots zu sehen. Als zweifacher Vizemeister feierte beispielsweise Marc-Aurel Loibl mit Kugel du Diskus einen starken Einstand. „Er kommt vom Dresdner SC, trainiert aber schon länger in unserer Gruppe“, erklärt Trainer Sven Lang, der mit Florian Schmidt noch einen anderen neuen Wurf-Schützling an den Start schicken konnte. Der Bruder von Sarah Schmidt, die mit Gold und 16,60 Meter einen starken Saisoneinstand bei den Damen hinlegte, landete in der männlichen U-18-Konkurrenz direkt hinter Marc-Aurel Loibl auf Rang 2. „Insgesamt haben es unsere Werfer gut gemacht“, bilanziert Sven Lang, der die Titelgewinne von Pascal Thalhäuser (U 20/Hammer), Larissa Stiehler (U 16/Diskus) und Steven Richter (U 16/Diskus) hervorhebt. Letzterer setzte ein dickes Ausrufezeichen, indem der die 46-Meter-Marke knackte.

Um 20 Zentimeter gesteigert

Auch auf der Tartanbahn sowie in der Weitsprunggrube wurden gute Ergebnisse erreicht. So verpasste Rebekka Haase bei ihrem Sieg über 60 Meter (7,32 s) die WM-Norm nur um zwei Hundertstelsekunden. Hinter ihr überzeugte auch Nele Halliant, die nicht nur über 60, sondern auch über 200 Meter Bronze gewann. Dank der guten Leistungen wurden zahlreiche Normen für die Deutsche Hallen-Meisterschaft geknackt. Dies gelang auch Weitspringerin Nadja Köhler, die als U-18-Starterin diesmal in der Damen-Konkurrenz mitmischte und sich auf Anhieb hinter Annika Gärtz (6,26 m) die Silbermedaille sicherte. „Damit konnte sie ihre persönliche Bestleistung um 20 Zentimeter verbessern“, lobte Trainer Jens Hoyer, ohne dabei restlos zufrieden zu sein: „Da war aber noch mehr drin. Bei der Landung verschenkt Nadja oft noch ein paar Zentimeter.“ Doch keine Angst, die Möglichkeit es besser zu machen, kommt bald. Zum Beispiel bei den Deutschen Jugend-Meisterschaften Ende Februar.

Ergebnisse

Frauen, 60 m: 1. Rebekka Haase, 3. Nele Halliant, 4. Lisa Grünert; 200 m: 3. Nele Halliant, 11. Carolin Göpfert; Weitsprung: 1. Annika Gärtz, 2. Nadja Köhler; Dreisprung: 4. Lissy Rodehacke; Kugelstoßen: 1. Sarah Schmidt, 4. Laura Jokelt.

Männer, 60 m: 8. Lukas Hein; 200 m: 4. Lukas Hein, 5. Maximilian Grupen, 8. Florian Handt; 4-mal 200 m: 1. SG Chemnitz/Erzgebirge (Hein/ Grupen/ Handt/ Rosin); Weitsprung: 4. Lukas Hofmann; Kugelstoßen: 6. Kristoffer Kleist, 7. Dominik Lewin.

U 20 (m), Diskuswurf: 2. Tim Hatzel; Hammerwurf: 1. Pascal Thalhäuser, 2. Franz Lorenz.

U 18 (w), 200 m: 15. Yasmin Scheithauer; 1500 m: 4. Anika Brückner; 60 m Hürden: 2 . Pauline Leichsenring; 4-mal 200 m: 1. SG Chemnitz/Erzgebirge II (Carlowitz/ Teicher/ Stöhrer/ Seifert), 2. SG Chemnitz/Erzgebirge (Steinbach/ Melzer/ Leichsenring/ Brückner); Hochsprung: 10. Laura Steinbach; Weitsprung: 4. Antonia Melzer, 12. Lydia Bräunig, 16. Yasmin Scheithauer; Dreisprung: 4. Antonia Melzer; Kugelstoßen: 5. Lissy Teske, 16. Lena Bräuer; Diskuswurf: 2. Lissy Teske.

U 18 (m), 200 m: 9. Tom Siegel, 13. Lukas Wolfram; 400 m: 2. Tom Siegel; 60 m Hürden: 3. Paul Zeise; 4-mal 200 m: 1. SG Chemnitz/Erzgebirge (Bienek/ Greiling/ Stollhoff/ Eichler); SG Chemnitz/Erzgebirge II (Porstmann/ Siegel/ Zeise/ Wolfram); Kugelstoßen: 2. Marc-Aurel Loibl, 3. Florian Schmidt, 4. Rick Schlömilch, 10. Aaron Blei; Diskuswurf: 2. Marc-Aurel Loibl, 5. Alexander Kempe, 6. Björn Oelmann, 7. Rick Schlömilch, 8. Florian Schmidt, 12. Aaron Blei.

U 16 (w), Diskus: 1. Larissa Stiehler (LV 90).

U 16 (m), Diskus: 1. Steven Richter (LV 90).

U 14 (w), 4-mal 100 m: 4. SG Erzgebirge/Adelsberg (Schreiter/ Möckel/ Weber/ Leichsenring); 3-mal 800 m: 4. SG Erzgebirge/Adelsberg II (Möckel/ Schreiter/ Weber), 5. SG Erzgebirge/Adelsberg (Schettler/ Krumbholz/ Hübner).

U 14 (m), 4-mal 100 m: 2. SG Erzgebirge/Adelsberg (Aurich/ Georgi/ Mittag/ Stein); 6. SG Adelsberg II (Nüßner/ Müller/ Arnold/ Neubert); 3-mal 800 m: 2. SG Erzgebirge/Adelsberg (Müller/ Neubert/ Arnold), 6. SG Erzgebirge/Adelsberg II (Nüßner/ Mittag/ Aurich).

Zweimal Bronze bei U-16- und U-14-Landesmeisterschaft im Mehrkampf

Mit ihren vierten Plätzen haben Sarah-Michelle Leichsenring (W 13) und Nela Herzog (W 15) die besten Einzel-Resultate des LV 90 bei den U-16- und U-14-Landesmeisterschaften im Mehrkampf erreicht. Medaillen gab es trotzdem zu bejubeln, denn in der Teamwertung wurde die gute Leistung in der Breite belohnt. Bei den U-16-Mädchen erzielten Nela Herzog, Luise Ebersbach und Aylin Pfefferkorn in der Summe so viele Punkte, dass es zu Bronze reichte. Das Gleiche galt für die U-14-Jungen Richard Müller, Christopher Arnold und Kurt Aurich.

Gern hätten wir im Chemnitzer Sportforum auch Einzel-Medaillen bejubelt. Und dies wäre wohl auch möglich gewesen, wenn beispielsweise Larissa Stiehler, Helena Zietzsch oder Steven Richter fit gewesen wären. Doch auch ohne diese verletzten Medaillenanwärter waren die Trainer mit den gezeigten Leistungen in den meisten Fällen zufrieden. Schließlich gab es mehrere persönliche Bestleistungen zu verzeichnen. Besonders erfreulich war dabei das Abschneiden in der W 13, wo Sarah-Michelle Leichsenring (4.), Rosalie Weber (5.) und Lucie Möckel (8.) ganz vorn dabei waren.

Zwar fehlte der ganz große Ausreißer nach oben, doch stellte Trainer Maik Werner zufrieden fest, dass zahlreiche Sportler den Anschluss zur Spitze gefunden haben. So freute er sich beispielsweise über den siebenten Platz von Luise Ebersbach. Pech hatte dagegen Axel Gerlach, bei dem eine alte Verletzung im Laufe des Wettkampfes wieder aufbrach. Schon beim Anlauf zum Weitsprung waren ihm die Schmerzen anzusehen, sodass er wenig später aus dem Wettkampf aussteigen musste.

Ergebnisse
W 12: 19. Klara Langer (1890)
M 12: 5. Richard Müller (2051), 14. Kurt Aurich (1868), 18. Arne Neubert (1823), 19. Charly Georgi (1818)
W 13: 4. Sarah-Michelle Leichsenring (2291), 5. Rosalie Weber (2239), 8. Lucie Möckel (2171), 26. Anina Löser (1981)
M 13: 7. Steven Freund (2159), 16. Christopher Arnold (1975), 22. Sandro-Patrice Mittag (1837)
W 14: 16. Liv Zoe Strohbach (2320), 18. Julia Sieber (2270), 21. Lara Mühlberg (2233), 22. Paula Mannsfeld (2208)
M 14: 5. Paul Heymann (2346), 9. Jeremy Neubert (2232), 13. Max Geißler (2190)
W 15: 4. Nela Herzog (2537), 7. Luise Ebersbach (2383), 13. Aylin Pfefferkorn (2321)
M 15: 8. Max Meyer (2530)

 

 

Erfolg im Deutschen Mehrsprung-Cup macht Mut – Erste Standortbestimmung gemeistert

Mit dem Jugend-Hallen-Meeting des LAC Chemnitz haben unsere Vertreter aus dem Jugendbereich die erste Standortbestimmung der neuen Hallensaison gerade hinter sich gebracht. Von einigen Kindern bis hin zu Leistungssportlern wie Weitspringerin Annika Gärtz war das Aufgebot des LV 90 breit gefächert. Doch wichtig war dieser Test vor allem für Vertreter des U-16-Bereichs, denn für sie stehen die ersten Titelkämpfe unmittelbar bevor. Eine von mehreren Hoffnungsträgern ist dabei Nela Herzog, die unter anderem mit Schnelligkeit und Sprungkraft überzeugt. Den besten Beweis dafür lieferte sie kurz vor dem Jahreswechsel, als sie beim Deutschen Mehrsprung-Cup in Hannover Platz 1 belegte. Nicht nur das Ergebnis war hervorragend, sondern vor allem ihre Weite.

Auf der Suche nach Dreisprung-Talenten

Knapp 50 Athleten waren in Niedersachsen am Start. Sie hatten sich über Vorausscheide qualifiziert oder waren von den Landesverbänden nominiert worden. Schließlich sollten sich auf nationaler Ebene nur die besten Talente messen, die über großes Sprung-Potenzial verfügen. „Ziel dieses Projekts ist es, Talente für den Dreisprung zu entdecken und zu fördern“, erklärt Trainer Jens Hoyer vom LV 90. Er hat sich im sächsischen Verband dieser Sache angenommen und führte i Vorfeld des Finales zum mittlerweile fünften Mal einen Vorausscheid auf Landesebene durch. Wie in Hannover stand auch in Chemnitz kein echter Dreisprung auf dem Programm. Stattdessen gingen die Teilnehmer im sogenannten Fünfer-Mehrfachsprung auf Weitenjagd.

„Es geht darum, die Sportler mit dem größten Potenzial herauszufiltern. Gleichzeitig sollen aber auch die Horizontalsprünge als Teil der leichtathletischen Grundlagenausbildung etabliert werden“, erklärt Jens Hoyer. Genau wie Sportler sind daher Trainer eingeladen, sich beim Mehrsprung-Cup über diese spezielle Trainingsmethodik zu informieren. Laut Hoyer hapert es noch an der Resonanz aus den Vereinen, da vielerorts auf alte Trainingspläne vertraut wird. Doch überall gibt es Talente, denen im wahrsten Sinne des Wortes der ganz große Sprung gelingen kann. Dieses Potenzial gilt es zu nutzen.

Klasse statt Masse

„Noch schleift es etwas“, gesteht Jens Hoyer. Als DLV-Bundestrainer für den Dreisprung-C-Kader kann der 30-Jährige nicht damit zufrieden sein, dass neben Sachsen bislang nur die Landesverbände Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg einen eigenen Mehrsprung-Cup auf die Beine gestellt haben. Seinen Optimismus hat sich der Erzgebirger aber auch von der eher geringen Teilnehmerzahl beim Finale nicht nehmen lassen. „Klasse statt Masse“ lautete das Motto in Hannover. Vor allem bei den Mädchen, denn sie boten laut Hoyer einen Wettkampf auf äußerst hohem Niveau. Daran hatte Nela Herzog großen Anteil, denn in der Altersklasse W 14 stellte die Erzgebirgerin mit ihrer Siegerweite von 17,61 Metern im Fünfersprung einen nationalen Rekord auf.

„Bislang war Sprint immer meine Lieblingsdisziplin“, sagt die junge Dittmannsdorferin schmunzelnd. Vom Weitsprung ist sie dagegen nicht so begeistert, „weil ich beim Absprung das Brett so selten treffe“. Daher rührte auch ihre Skepsis, als sie in diesem Jahr zum ersten Mal vom Mehrsprung-Cup hörte. „Aber ich wollte es trotzdem mal ausprobieren“, berichtet die 14-Jährige, die schon bald auf den Geschmack kam: „Ich war echt überrascht, dass es so gut funktionierte.“ Der Spaß und der unverhoffte Erfolg in Hannover führen nun dazu, dass sie künftig regelmäßig das Sprung-Training von Jens Hoyer am Chemnitzer Stützpunkt besuchen will.

Sich auf diese Disziplin zu konzentrieren, macht dem Trainer zufolge Sinn. Er traut der jungen Dittmannsdorferin bereits im Sommer bei der Deutschen Jugend-Meisterschaft eine Medaille im Dreisprung zu. „Dafür muss Nela aber auch gezielt trainieren“, betont Jens Hoyer, der sich durch den Erfolg der LV-90-Athletin in seiner Arbeit und seinem Optimismus bestätigt sieht: „Es geht aufwärts.“ Und auch die 14-Jährige freut sich riesig über ihren Rekord. Gute Ergebnisse erreichten in Hannover aber auch noch zwei weitere Vereinsvertreter. Antonia Melzer (16,76 m) holte Bronze in der W 15, während Paul Heymann (15,75 m) Platz 2 in der M 13 belegte.

Und hier noch einige Eindrücke vom Jugend-Hallen-Meeting in Chemnitz:

 

 

U-12- und U-14-Starter erkämpfen 25 Podestplätze bei Regionalmeisterschaft

Mit 25 Medaillen kann sich die LV-90-Bilanz nach den Regionalmeisterschaften der Altersbereiche U 14 und U 12 durchaus sehen lassen. „Das sind deutlich mehr, als wir im vergangenen Jahr geholt haben“, freut sich Trainer Rolf Kohlmann. Zwar sieht er in der AK 10 weiterhin Nachholbedarf – diese Lücke soll beispielsweise durch die neue Trainingsgruppe in Zschopau geschlossen werden – doch überwiegt insgesamt der positive Eindruck. Schließlich gab es im Sportforum sechsmal Gold, zehnmal Silber und neunmal Bronze.

Einen der Titel gewann Jerome Düringer. Obwohl der M-11-Starter erst ein halbes Jahr im Verein trainiert, konnte er die Konkurrenz in 7,62 Sekunden hinter sich lassen. Erfolgreichste Starterin unseres Vereins war Sarah-Michelle Leichsenring, die in der W 13 dreimal den Sprung aufs Treppchen schaffte. Das größte Ausrufezeichen setzte sie im Weitsprung in Form des Titelgewinns. Ihre 4,41 Meter waren an diesem Tag unschlagbar. Über 60 Meter langte es gleich zweimal zu Silber. Im Hürdensprint ging dabei der Sieg an Rosalie Weber, die mit 10,35 Sekunden drei Zehntel Vorsprung hatte. Über Goldmedaillen durften sich außerdem Vanessa Simm (W 12) im Hochsprung (1,34 m) und Christopher Arnold (M 13) über 800 Meter (2:26,26 min) freuen.

Der sechste Sieg ging auf das Konto der weiblichen U-14-Staffel über viermal 100 Meter. Als Startgemeinschaft mit Adelsberg bildeten Tizia Schreiter, Anina Löser, Rosalie Weber und Sarah-Michelle Leichsenring eine starke Einheit. Nach 56,22 Sekunden erreichten sie als Erste das Ziel. Auch andere Staffeln schafften es aufs Treppchen. So unter anderem die U-12-Jungen, die viermal 50 Meter zu absolvieren hatten. Zum erfolgreichen Team gehörten neben Jerome Düringer und Lasse Platze auch Arno Börner und Cedric Schmidt, die im vergangenen Sommer an die Sportschule nach Chemnitz gewechselt sind. Das inzwischen tägliche Training trägt Früchte.

Ergebnisse
U 12 (w), 4-mal 50 m: 3. LV 90 (Schürer/ Bannier/ Engelhardt/ Strohbach), 6. LV 90 II (Oelmann/ Nestler/ Reichel/ Strohbach); U 12 (m), 4-mal 50 m: 2. LV 90 (Düringer/ Börner/ Schmidt/ Platzer).
U 14 (w), 4-mal 100 m: 1. SG Erzgebirge/ Adelsberg (Schreiter/ Löser/ Weber/ Leichsenring), 5. SG Erzgebirge/ Adelsberg II (Simm/ Möckel/ Richter/ Böhm).
U 14 (m), 4-mal 100 m: 2. SG Erzgebirge/ Adelsberg (Aurich/ Arnold/ Stein/ Rau), 3. SG Erzgebirge/ Adelsberg II (Georgi/ Tobisch/ Mittag/ Nüssner).
W 10, Weitsprung: 8. Enni Oelmann, 17. Almut Reichel; 800 m: 2. Almut Reichel, 6. Jeannine Nestler, 8. Enni Oelmann, 17. Lina Abigail Strohbach.
M 10, Weitsprung: 6. Moritz Pilz.
W 11, Weitsprung: 2. Lilly Jo Engelhardt, 4. Emilia Aurich, 10. Marie Bannier, 15. Leonie Schürer; 50 m: 5. Leonie Schürer, 6. Marie Bannier; 800 m: 9. Marie Bannier, 11. Felicitas Jähn, 13. Emilia Aurich, 14. Lilly Jo Engelhardt.
M 11, Weitsprung: 3. Richard Krauß, 4. Lasse Platzer, 9. Arno Börner, 18. Cedric Schmidt; 60 m: 1. Jerome Düringer, 5. Arno Börner; 800 m: 4. Arno Börner, 5. Cedric Schmidt, 9. Richard Krauß, 10. Lasse Platzer, 13. Nick Leichsenring.
W 12, Kugelstoßen: 2. Lara Böhm, 3. Klara Langer, 4. Nora Richter; Hochsprung: 1. Vanessa Simm.
M 12, 60 m Hürden: 3. Richard Müller, 4. Charly Georgi; Weitsprung: 2. Charly Georgi, 4. Richard Müller, 13. Kurt Aurich; Kugelstoßen: 4. Richard Müller, 7. Kurt Aurich, 8. Charly Georgi; Hochsprung: 2. Richard Müller; 60 m: 3. Kurt Aurich, 4. Charly Georgi; 800 m: 3. Richard Müller, 4. Arne Neubert, 9. Kurt Aurich.
M 13, 60 m: 4. Sandro-Patrice Mittag; 800 m: 1. Christopher Arnold, 8. Sandro-Patrice Mittag.
W 13, Kugelstoßen: 4. Sarah-Michelle Leichsenring, 9. Anina Löser; 60 m Hürden: 1. Rosalie Weber, 2. Sarah-Michelle Leichsenring; Hochsprung: 3. Laura Oettel, 5. Rosalie Weber, 6. Sarah-Michelle Leichsenring, 6. Lucie Möckel; Weitsprung: 1. Sarah-Michelle Leichsenring, 4. Rosalie Weber, 6. Lucie Möckel, 11. Tizia Schreiter, 15. Anina Löser; 60 m: 2. Sarah-Michelle Leichsenring; 800 m: 2. Lucie Möckel, 3. Tizia Schreiter.

 

 

Drei LV-90-Athletinnen treten mit der Musicalgruppe Zschopau auf

Zwischen den Feiertagen wartete auf Clara Marie Leonhardt, Claudia Lein und Anika Brückner ein wichtiger Termin. Nervös dürften sie bestimmt gewesen sein. Schließlich war das Publikum deutlich größer als sonst. An die 750 Zuschauer wollten sich beeindrucken lassen. Drei, zwei, eins… und ab ging’s. Aber nicht auf die Tartanbahn, sondern die Bühne in der Zschopauer St. Martinskirche. Denn dort gaben die 17 Mitglieder der Zschopauer Musicalgruppe, zu denen die drei LV-90-Mädels gehören, zum zweiten Mal ihr Groovy-Christmas-Konzert. Wie die Premiere im Vorjahr kam auch die diesjährige Auflage sehr gut an. Das dürfte wohl an der guten Mischung aus traditionellen und modernen Liedern gelegen haben. Bei den altbekannten Weihnachtsliedern waren die Besucher aufgerufen, selbst mitzusingen. Ansonsten ließen sie sich von den eher modernen Beiträgen der jungen Künstler beeindrucken – von ihrem Gesang, mit dem sie Songs von Stars wie Elton John oder Michael Jackson ganz individuell interpretierten.

Maik Werner gehörte zu denen, die das Singen eher anderen überließen. „Musik ist nicht so mein Ding“, gestand unser Trainer. Trotzdem war er zusammen mit anderen Sportlern gekommen, um sich den großen Auftritt seiner Schützlinge nicht entgehen zu lassen. Und er war beeindruckt – so wie der Rest des Publikums. Diesmal kam es aber nicht auf Sprungkraft oder Schnelligkeit an, sondern auf harmonische Töne und Rhythmusgefühl. Und damit konnten auch Clara Marie, Claudia und Anika überzeugen. Dank der Lieder und der Lasershow im Hintergrund gab es einige Gänsehaut-Momente in der prall gefüllten Kirche. Damit hatte die Musicalgruppe genau das erreicht, was sie wollte: Einfach gemeinsam einen schönen Abend genießen, sich besinnen und die Phantasie anregen. Mal abschalten vom Alltag…

 

Nachwuchs genießt die Weihnachtsfeier im Gelenauer Clubkino

Eng geht es zu – an diesem Freitagabend im Gelenauer Clubkino. Fast könnte man meinen, ein Hollywood-Streifen mit internationaler Top-Besetzung erlebt an diesem Tag im mittleren Erzgebirge seine Welturaufführung. Schließlich ist kein Platz mehr frei im großen Saal. Noch bevor der Vorhang fällt, werden die „Stars“ nach vorn gebeten. Es sind allerdings nicht die aus Hollywood, sondern die aus dem Erzgebirge. Und auch nicht die von heute, sondern die von morgen. Schließlich handelte es sich um die besten Nachwuchssportler unseres Vereins, die für ihre Leistungen im vergangenen Jahr ausgezeichnet wurden. So wie beispielsweise Larissa Stiehler für ihren Gewinn der Goldmedaille bei der Deutschen Meisterschaft im Block-Mehrkampf. Oder wie beispielsweise die 19 E-Kader, die gegen Ende des Jahres die Norm erfüllt haben.

„Ihr seid unser Fundament“, hebt Trainer Maik Werner mit Blick auf die Zukunft die Bedeutung unserer jungen Athleten hervor. Doch natürlich hat er nicht nur Worte als Belohnung dabei, sondern auch einige Geschenke. Die Rolle des vorzeitigen Weihnachtsmanns übernehmen dabei Vorstandsmitglied Hans-Jörg Preißler sowie Klaus Schubert, der Vorsitzende des Fördervereins. Sie gratulieren den Talenten und überreichen kleine Präsente als Anerkennung. Doch schon allein der Moment auf der Bühne und der Beifall der Trainingskollegen sowie der zahlreich erschienenen Eltern war eine Belohnung für das vergangene Jahr. Und dann beginnt, gestärkt mit Popcorn und Bockwurst, auch noch der Film. Statt Drama made in Hollywood freuen wir uns lieber über die Streiche der Kleinen Hexe Lilli, denn sie rettet damit Weihnachten… Euch allen ein frohes Fest!