Christina Schwanitz meldet sich mit 19,39 Metern zurück

Ihre 15-monatige Babypause war Christina Schwanitz in keinster Weise anzumerken, als sie in Halle (Saale) bei einem Testwettkampf zur Kugel griff. In bewährter Manier ließ sie das Wurfgerät durch die Luft fliegen, sodass die Kugel erst nach 19,39 Metern wieder auf dem Boden landete. Auf Anhieb zurück in der Weltspitze – so lässt sich das beeindruckende Comeback kurz zusammenfassen. „In Europa ist sie damit die Nummer 1“, betont Trainer Sven Lang, der wohl selbst ein wenig überrascht war und mit seiner Aussage natürlich auch schon etwas auf Anfang August schielt. Dann steht in Berlin nämlich die Europameisterschaft auf dem Programm, die in dieser Saison den Höhepunkt darstellt. Dicht gefolgt vom Thumer Werfertag natürlich, der kurz darauf (17. August) möglichst viele internationale Spitzensportler ins Erzgebirge locken soll.

Für die anstehenden Herausforderungen scheint Christina Schwanitz schon jetzt bestens gerüstet zu sein. Deutlich früher also als erwartet, denn 15 Monate Wettkampfpause hinterlassen eigentlich Spuren. „Es war trotzdem schwer vorherzusagen, wie es läuft“, meint Sven Lang: „So eine Situation war ja für uns alle neu.“ Nun steht die Antwort fest: Nach der Geburt ihrer Zwillinge hat die Weltmeisterin von 2015 offenbar nichts von ihrem Potenzial eingebüßt. „Natürlich fehlen noch die Stöße“, gesteht ihr Trainer. Aber zumindest in Sachen Kraft hat die 32-Jährige seit dem Trainingsbeginn Mitte Januar offenbar viel aufgeholt. Dazu dürften auch die Trainingslager auf Zypern und in Südtirol beigetragen haben. „Was jetzt noch fehlt, sind Spritzigkeit und Schnelligkeit“, sagt Sven Lang, der die Dynamik in den Übungseinheiten erhöhen will.

Regionalmeisterschaft: Zehn Medaillen im Block-Mehrkampf und dreimal Team-Gold

Als einmalig gut bezeichnet Rolf Kohlmann das Abschneiden unserer Nachwuchssportler bei den Team-Regionalmeisterschaften in Frankenberg. Dass gleich drei der vier möglichen Titel gewonnen wurden, überraschte sogar unser erfahrenen Trainer: „So etwas wird wohl kaum noch einmal zu erreichen sein. Die akribische Vorbereitung hat sich wirklich ausgezahlt.“ Mit der Vorbereitung ist einerseits das intensive Training der Sportler gemeint. Zum anderen aber auch die akribische Rechnerei im Vorfeld. In jeder Disziplin wurde genau analysiert, wer wohl die meisten Punkte holen würde. Weil alle Sportler dann auchnoch ihr Leistungsvermögen abriefen, ging der Plan auf.

„Wir waren in der Breite sehr gut aufgestellt“, betont Rolf Kohlmann, der sich in der U 14 sowohl in der männlichen als auch in der weiblichen Konkurrenz zusammen mit den anderen Betreuern und den Sportlern über Gold freute. Im männlichen Bereich setzte dabei Christopher Arnold mit seiner Bestzeit über 800 Meter ein dickes Ausrufezeichen. Bei den Mädchen machte die zweite Vertretung der Startgemeinschaft Erzgebirge/Adelsberg mit Platz 2 sogar den Doppelsieg perfekt. In der U 12 holten die Jungen den dritten Titel, wobei der Marienberger Jerome Düringer über 50 Meter (7,34 s) einen mehr als zehn Jahre alten Vereinsrekord knackte. Auch Cedric Schmidt und Arno Börner holten alles aus sich heraus und trugen so zum Sieg bei. Obwohl es für die Mädels „nur“ zu Silber reichte, bescheinigte Kohlmann auch den U-12-Mädchen starke Resultate. Selbst Marie Bannier biss trotz einer im Trainingslager erlittenen Verletzung auf die Zähne.

Zeitgleich wurden die U-16-Regionalmeisterschaften im Block-Mehrkampf ausgetragen, die dem LV 90 zehn weitere Medaillen bescherte. Dabei ragten Larissa Stiehler und Steven Richter als Sieger im Block Wurf heraus. Letzterer brachte das Kunststück fertig, nach fünf Disziplinen die magische 3000-Punkte-Marke zu übertreffen. Neben dem weiteren Sieger Axel Sven Gerlach (Lauf) erhielt auch Helena Zietzsch ein Sonderlob von Trainer Maik Werner. „Nach langer Wettkampfpause war es für sie ein starker Einstand“, sagt der Trainer über die Vizemeisterin im Block Sprint/ Sprung.

Regionalmeisterschaft Block-Mehrkampf
W 15, Sprint/Sprung: 2. Nela Herzog (2695); Lauf: 3. Aylin Pfefferkorn (2262), 7. Trixi Weiß (2071); Wurf: 1. Larissa Stiehler (2758)
M 15, Lauf: 1. Axel Sven Gerlach (2564), 3. Max Meyer (2176); Wurf: 1. Steven Richter (3096)
W 14, Sprint/Sprung: 2. Helena Zietzsch (2508), 6. Julia Sieber (2351), 7. Liv Zoe Strohbach (2312), 10. Lara Mühlberg (2154); Wurf: 4. Claudia Lein (2133)
M 14, Lauf: 3. Max Geißler (2303); Wurf: 2. Paul Heymann (2415), 3. Jeremy Neubert (2349)

Regionalmeisterschaft Team
U 14 (m): 1. SG Erzgebirge/Adelsberg (Kramer/ Arnold/ Georgi/ Zarzycki/ Müller/ Mittag/ Tobisch/ Bauer), 5. SG Erzgebirge/Adelsberg II (Riedel/ Nüssner/ Schlömilch/ Dehne/ Stein/ Rau/ Thiel)
U 14 (w): 1. SG Erzgebirge/Adelsberg (Leichsenring/ Hübner/ Möckel/ Böhm/ Löser/ Weber/ Radtke/ Schreiter), 2. SG Erzgebirge/Adelsberg II (Tippmann/ Hillig/ Langer/ Seidel/ Bergelt/ Simm/ Schettler/ Schmidt)
U 12 (m): 1. LV 90 Erzgebirge (Düringer/ Börner/ Schmidt/ Pilz/ Leichsenring/ Hengst)
U 12 (w): 2. LV 90 Erzgebirge (Bannier/ Aurich/ Kramer/ Schürer/ Schöne/ Jähn/ Wohlgemuth/ Engelhardt)

 

 

U-16-Staffeln schneiden bei Abstimmung besonders gut ab

Mit Spannung war die Talentega im Schneeberger Kulturzentrum „Goldne Sonne“ erwartet worden. Hatten es bei der Talentewahl des Erzgebirges, die sich auf das vergangene Jahr bezog, auch unsere Athleten in der Gunst der Abstimmenden weit nach vorn geschafft? Die Antwort lautete: Ja. Denn in der Kategorie der Mannschaften durften sich gleich beide U-16-Staffeln über einen Platz auf dem Treppchen freuen. Getreu dem Motto „Ladies first“ landeten die Mädchen dabei auf Platz 2, gefolgt von den Jungen (3.). Und auch in persönlicher Hinsicht durfte sich Yasmin Scheithauer gleich doppelt freuen, denn sie sahnte bei der Tombola noch einen schönen Preis ab.

Zufrieden konnte auch Larissa Stiehler sein, die bei den Mädchen auf einem guten fünften Platz landete. Immerhin hatten 19 Kandidatinnen zur Wahl gestanden. Bei den Jungen waren Christopher Arnold (12.) und Pascal Thalhäuser (16.) nicht ganz so weit vorn platziert. Doch auch sie hatten allen Grund stolz zu sein. Denn allein schon die Nominierung für diese von Erzgebirgssparkasse, „Freie Presse“, Landratsamt und Kreissportbund durchgeführte Wahl war schon eine riesige Anerkennung der 2017 gezeigten Leistungen.

Die Gala in Schneeberg stellte dabei den krönenden Abschluss dar. Das Moderatorenduo Nancy Melzer und Tobias Körner hatte immer einen kessen Spruch auf den Lippen. Wurde da noch laut gelacht, so war es in anderen Momenten mucksmäuschenstill im Saal. Grund dafür war das interessante kulturelle Rahmenprogramm der Veranstaltung. Dieses bot zum Beispiel den furiosen Auftritt von Oscar Kaufmann mit den Cyr Wheel, den herzenvereinenden Zauberer Peter Röhrig, die gemeinsame Darbietung des stimmgewaltigen Erzistars Vivien Kretzschmar mit den verführerischen Tänzerinnen der Gruppe Keen on Rhythm und am Ende noch die etwas härteren Klänge der Band Breakout. Im Mittelpunkt standen jedoch in Wirklichkeit andere: die Sporttalente des Erzgebirgskreises. 19 Mädchen, 16 Jungen und 12 Mannschaften hatten es letztlich auf die Nominiertenliste geschafft. Fast 4000 Leute gaben beim Online-Voting dann ihre Stimmen ab.

Elf Sportler knacken Kadernorm beim Mehrkampf-Sportfest in Stollberg

Musste unser Mehrkampf-Sportfest in Stollberg im Vorjahr noch wegen Starkregen und Schnee kurzfristig abgesagt werden, so war diesmal das komplette Gegenteil der Fall. Gefühlt war schon Sommer, als die Nachwuchssportler der Altersbereiche U 10, U 12 und U 14 am vergangenen Wochenende im Glück-Auf-Stadion antraten, um in erster Linie ihre Vielseitigkeit zu beweisen. Neben Schnelligkeit waren auch Sprungkraft und Ausdauer gefragt. Schließlich stand ein Mehrkampf auf dem Programm, bei dem den besten Teilnehmern sogar die Medaillen der Erzgebirgsmeisterschaften sichern. Und von diesen 36 Exemplaren konnten sich unsere LV-90-Starter stolze 25 Stück sichern, darunter viele goldene.

Die Zahl der Podestplätze war aber nicht der einzige Grund für Maik Werner, ein positives Fazit zu ziehen. Allen voran freute sich der Regionaltrainer über die tolle Resonanz: „Entscheidend ist nicht die Zahl der Medaillen, sondern das hohe Niveau, das diesmal geboten wurde. Mit 150 Teilnehmern aus zehn Vereinen war das Sportfest so stark besetzt wie nie zuvor. Es gab wirklich viele starke Leistungen.“ In vielen Fällen waren junge Lokalmatadoren dafür verantwortlich. Nicht umsonst gelang in der W 13 ein Dreifacherfolg. „Dass Sarah-Michelle Leichsenring über die Hürden erstmals unter zehn Sekunden blieb, war richtig stark“, lobt der Trainer die Siegerin. Hinter ihr wussten auch Rosalie Weber (3.) und Svenja Hübner (2.) zu überzeugen. Letztere warf den Schlagball über 50 Meter weit.

Nicht nur in der Spitze überzeugten die Gastgeber, sondern auch in der Breite. Gleich elf Sportler konnten schon ganz früh in der Freiluftsaison die E-Kader-Norm knacken. „Und andere waren ganz dicht dran. Sie werden es auch bald schaffen“, ist sich Maik Werner sicher. Er meint damit beispielsweise Marie Bannier, Arno Börner und Cedric Schmidt, der aufgrund einer Verletzung im Sprint Pech hatte. Für andere lief das Heimspiel in Stollberg nahezu perfekt. Hier sind die elf Sportler, die die Norm knacken konnten: Sarah-Michelle Leichsenring, Svenja Hübner, Rosalie Weber (alle W 13), Vanessa Simm (W 12), Curt Aurich, Richard Müller (beide M 12), Lilly Jo Engelhardt, Leonie Schürer (beide W 11), Richard Krauß, Jerome Düringer (beide M 11) und Almut Reichel (W 10).

Acht Medaillen bei Landesmeisterschaft im Straßenlauf erkämpft

Im Rahmen des 49. Göltzschtal-Marathons sind wieder einmal die Medaillen der Landesmeisterschaft im Straßenlauf vergeben worden. Natürlich wollten es auch Vertreter unseres Vereins wissen, wobei der Nachwuchs freilich nicht die kompletten 41 Kilometer zu bewältigen hatte. Auf die jungen Sportler warteten Streckenlängen von 1,5 Kilometer (U 10/U 12), 5 Kilometer (U 14/U 16) beziehungsweise 10 Kilometer (U 18).

Die Ergebnisse konnten sich sehen lassen, liefen doch vier Sportler zu Silber. Neben Bruno Mannsfeld (M 9), Arne Neubert (M 12) und Anne Weißbach (W 13) wurde auch Christopher Arnold (M 13) Vizemeister. Letzterer hätte sogar den Titel gewinnen können, wurde aber früh vom Sturzpech ereilt. „Im Startgetümmel hat es ihn leider erwischt. Dadurch musste er zunächst hinterherlaufen“, erklärte Trainer Rolf Kohlmann, warum unserem Ausdauer-Spezialisten am Ende einige Sekunden fehlten.

Trösten konnte sich Christopher allerdings mit der Goldmedaille in der Teamwertung, die auf die gute Leistung in der Breite zurückzuführen ist. Genau wie der Titelgewinn der U-14-Mädels, zu denen Svenja Hübner als Dritte der W 13 gehörte. Bei den U-16-Mädchen reichte es in der Teamwertung zu Silber und Bronze. Hinzu kam noch eine Medaille von Anika Brückner, die in der U 18 die längste Distanz zu bewältigen hatte. Nach zehn Kilometern kam sie als Dritte ins Ziel.

Ergebnisse
1,5 km, M 9: 2. Bruno Mannsfeld
5 km, M 12: 2. Arne Neubert; W 13: 2. Anne Weißbach, 3. Svenja Hübner, 7. Lucie Möckel, 8. Lisa Bergelt, 9. Annika Seidel; M 13: 2. Christopher Arnold, 9. Malte Kramer; W 14: 7. Paula Mannsfeld, 8. Jasmin Schwind; W 15: 4. Anna Chiara Nitschke, 5. Trix Weiß, 6. Elise Mann, 7. Aylin Pfefferkorn; M 15: 6. Max Geißler, 7. Max Meyer
10 km, U 18: 3. Anika Brückner

 

 

Trainingslager lässt Sportler auf dem Rabenberg schwitzen

Ferien heißt nicht immer nur Ausruhen: 35 Athleten waren während der Osterferien für mehrere Tage im Sportpark Rabenberg, um sich dort auf die neue Freiluftsaison vorzubereiten. Betreut wurden sie rund um die Uhr von Manuela Löwe, Rolf Kohlmann, Martin Salanga und Maik Werner. Täglich standen zwei Trainingseinheiten von 9:30 bis 11:30 Uhr sowie von 15:00 bis 17:00 Uhr auf dem Programm. Schwerpunkte waren alle technischen Disziplinen, die beim Block beziehungsweise Mehrkampf abgefordert werden.

Sogar die Spitzenathleten aus der Region kamen auf den Rabenberg. So waren es Sprinterin Lisa Grünert (LV 90 Erzgebirge) und Kugelstoßer Korbinian Haessler (LAC Erdgas Chemnitz), die dem Nachwuchs mit Rat und Tat zur Seite standen. Auch Bundesnachwuchssprungtrainer Jens Hoyer hatte für unseren jungen Sportler so manchen Tipp parat.

„Es muss uns gelingen, eine Weiterentwicklung der Athleten mehrkampforientiert zu gewährleisten“, nannte Trainer Maik Werner den Grund für das intensive und zielgerichtete Training: „Nur wer ein breites Spektrum an der Bewegungsvielfalt besitzt, ist in der Lage, alle Disziplinen gut zu meistern.“
Diese Einstellung bilde zugleich eine wichtige Basis für die gute Zusammenarbeit von den Leichtathletikclubs aus dem Erzgebirge.

Zusätzlich zu den täglichen Einheiten im Stadion und im Kraftraum wurden noch Frühsport (7:00 Uhr) angeboten. Schwimmen und Bowling stellten für die Teilnehmer eine willkommene Abwechselung dar, die der Verein durch die finanzielle Unterstützung der Firma Klengel durchführen konnte. Auch diese Unternehmungen spielten eine wichtige Rolle. Schließlich darf der Spaß bei einem Trainingslager nie zu kurz kommen.

 

 

180 Schüler treten zur Hallenmeisterschaft im Bereich Stollberg an

In der Dreifeldhalle von Stollberg ist die Hallenkreismeisterschaft des Altkreises Stollberg in der Leichtathletik ausgetragen worden. In den Disziplinen 35m-Sprint, Dreierhopp, Medizinballschocken/Kugelstoß und dem Rundenlauf kämpften insgesamt 180 Kinder und Jugendliche um den Sieg. Am Vormittag waren es 140 Kinder der Klassen 1-4, die mit viel Einsatz und großer Freude um die Medaillen rangen und dabei gute bis sehr gute Leistungen erreichten. Besonders in den abschließenden Rundenläufen mobilisierten sie ihre letzten Kräfte. Glücklich strahlten die Sieger, doch manche Tränen der Enttäuschung flossen auch.

Begeistert unterstützten die zahlreich erschienen Eltern und Großeltern von der  Tribüne aus stimmungsvoll ihre Sprösslinge. Im Gegensatz zu dieser tollen sportlichen Atmosphäre verlief der Nachmittag mit den Wettbewerben der höheren Altersklassen eher enttäuschend. Lediglich 40 Kinder und Jugendliche stellten sich der Herausforderung. Die teilweise hervorragenden  Ergebnisse erzielten vorwiegend Sportler, die bereits regelmäßig in den Vereinen wie LV 90 Erzgebirge, TSV Elektronik Gornsdorf und dem HSV Zwönitz trainieren. So waren beispielsweise Sarah-Michelle Leichsenring, Luise Ebersbach, Trixi Weiß, Leonie Schürer, Svenja Koban und Johann Bräuer oft in den Siegerlisten zu finden.

„Durch das kleine Teilnehmerfeld ergaben sich bei den Verantwortlichen dieses Wettkampfes viele Fragen“, sagt LV-90-Trainer und Mitorganisator Dieter Hertel. Die wohl wichtigste war: „Warum melden die Schulen so wenige Teilnehmer?“ Denn „gerade bei solchen Wettkämpfen bietet sich die Möglichkeit, talentierte Kinder zu finden und damit vielleicht langfristig, zielgerichtet in diese Sportart zu integrieren“. Umso mehr müsse den Schulen aus Brünlos, Dorfchemnitz, Auerbach, Hormersdorf , Thalheim, Burkhardtsdorf und Niederwürschnitz für ihre Einstellung gedankt werden.

Trotz dieser Problematik verlief dieser Wettkampf reibungslos, weil die Organisation durch den LV 90 Erzgebirge, Standort Stollberg, und die Arbeit des Kampfgerichtes unter der bewährten Leitung von Jürgen Voitel und Matthias Pohl (Rechenbüro) bestens funktionierte. So brachte es Jürgen auf den Punkt: „Der Zeitplan, der Aufruf und die Wettkämpfe waren perfekt, so muss es eben immer sein.“ Danken müssen wir aber auch den fleißigen Helfern an den Imbissständen und dem Vizepräsident des Kreissportbundes Erzgebirge, Kai Horl – er sicherte die gesamte Siegerehrung ab.

Anne Weißbach läuft an der Elbe zum U-14-Sieg

In Vorbereitung auf den am 7. April anstehenden Göltzschtal-Marathon, bei dem die Landesmeistertitel im Straßenlauf vergeben werden, haben einige Ausdauersportler der Region den City-Lauf in Dresden zum Formtest genutzt. Dabei ragte U-14-Starterin Anne Weißbach mit ihrem Sieg über fünf Kilometer heraus. Die Vertreterin des LV 90 Erzgebirge überquerte nach 22:01 Minuten die Ziellinie, was neben ihrer starken Kondition auch Maik Werner zu verdanken war. Der Trainer war quasi als Tempomacher direkt vor ihr auf der Strecke. Im Ziel war für Anne neben der Goldmedaille dann auch ein besonderes Treffen Lohn für die Strapazen. Sie machte Bekanntschaft mit ihrem großen Vorbild Lisa Hahner. Die Langstrecken-Spezialistin aus Hessen hat unter anderem schon drei deutsche Meistertitel gewonnen. Gern hätte Maik Werner in Dresden auch für weitere Schützlinge die Geschwindigkeit angezogen, doch Sportler wie Anika Brückner oder Tilman Reichel mussten diesmal gesundheitsbedingt passen. Wenn es dann in Lengenfeld um Titel und Medaillen geht, könnten sie aber wieder mit von der Partie sein. Der Verein drückt die Daumen, dass alle fit sind!

 

Talentewahl läuft noch bis zum 25. März

Die Wahl der besten Sporttalente des Erzgebirges für das Jahr 2017 geht allmählich auf die Zielgerade. Noch bis zum 25. März bleibt Zeit, im Internet für die Kandidaten zu stimmen. Zur Wahl stehen 19 Mädchen, 16 Jungen und 12 Mannschaften. Auf der Liste befinden sich auch einige Sportler unseres Vereins, die sich ein Kreuzchen mit ihren Leistungen im vergangenen Jahr redlich verdient haben.

So konnte Larissa Stiehler 2017 auf nationaler Ebene ein dickes Ausrufezeichen für den LV 90 setzen, indem sie den deutschen Meistertitel der W14 im Block Wurf gewann. Ganz nah dran an einer DM-Medaille war auch Hammerwerfer Pascal Thalhäuser, der bei der U-20-DM als Vierter nur knapp am Podest vorbei schrammte. Ein Beweis für seine Stärke ist auch der Sachsenrekord, den er in seiner Altersklasse mit 67,10 Metern hält. Zu den Besten des Freistaats in seiner Sparte gehört auch Christopher Arnold, der im vergangenen Jahr Landesmeister über 5 Kilometer wurde. Titel auf sächsischer Ebene gewannen zudem die Jungen und die Mädchen, die als Startgemeinschaft Erzgebirge bei der U-16-Mannschaftsmeisterschaft herausragten.

Ihre Erfolge haben die Sportler bereits bejubelt. Nun würden sie sich auch über ein gutes Abschneiden bei der Talentewahl sehr freuen. Um am 27. April in der Goldenen Sonne in Schneeberg bei der Talentegala richtig feiern zu können, ist die Hilfe der Fans gefragt. Also schnell noch die richtigen Häkchen setzen. Und so geht’s: Der Link ist auf der Homepage des Kreissportbunds (www.ksberzgebirge.de) zu finden. In jeder Kategorie dürfen unter den Nominierten die Plätze 1 bis 6 verteilt werden. Jede Person darf einmalig an dem Votum teilnehmen und bestätigt seine Stimmenverteilung mit den persönlichen Daten.

Leichtathletik-Camp wird zum vierten Mal in Wittow durchgeführt

Zum Baden lädt die Ostsee in dieser Jahreszeit zwar nicht gerade ein. Trotzdem dürfen sich einige junge Sportler aus dem Erzgebirge stets im Frühjahr über einen Abstecher an die Küste freuen. Statt (Sonnen-)Baden ist dann aber fleißig Schwitzen angesagt, denn sie sind Teilnehmer eines ganz besonderen Projekts.

Elf Athleten im Alter von 10 bis 12 Jahren stellen sich gerade der Herausforderung, sechs Tage Leichtathletik in Wittow an der Ostsee zu durchleben. Gelegenheit dazu bietet das Leichtathletikcamp des Kreisfachverbandes Erzgebirge, das für die Kinder viel Freude bereitet. „Viel Spiel und Spaß begleiten das Training, wobei alle grundlegenden Disziplinen dieser Sportart durchgeführt werden“, berichtet Regionaltrainer Maik Werner vom LV 90. Gleichzeitig ergänzt er: „Mit kreativen Übungen verbessern die Kinder ihre leichtathletischen Fähigkeiten in den Bereichen Laufen, Springen und Werfen.“ Dieses Trainingslager wird zum vierten Mal durchgeführt. Ziel ist es, die Vereine des Erzgebirges und ihre Talente Erzgebirge zu fördern. Betreut werden die Teilnhemer nicht nur von Maik Werner, sondern auch von Janet Reichel (TSV 1872 Pobershau).

Teilnehmer: Kiara Reiland, Lucy Queck (beide Gornsdorf), Magdalena Huhn, Florentine Fenzl (beide Schwarzenberg), Marie Stopp, Fanny Heinz, Laura Ortmann (alle Ehrenfriedersdorf), Lasse Platzer (Stollberg), Nick Leichsenring, Emilia Aurich (beide Gelenau), Matthäus Hengst (Pobershau).