Nach einem tollen Vorlauf (11,23 s) hat Rebekka Haase bei der EM in Amsterdam auch im Halbfinale einen guten Auftritt hingelegt. Allerdings konnte sie bei veränderten äußeren Bedingungen nicht ganz an den Auftakt anknüpfen. Als Dritte ihres stark besetzten Laufs kam sie auf 11,46 Sekunden. Das reichte nicht ganz fürs Finale, denn abgesehen von den direkt qualifizierten Läuferinnen belegte sie in der Liste der Zeitschnellsten nur Rang 6. Nun bleibt noch die Staffel, um für einen versöhnlichen Abschluss zu sorgen. Das Finale ist schon mal erreicht!

LV 90 Erzgebirge mit „Grünem Band“ ausgezeichnet

Genau wie der SV Werder Bremen und der TSV Bayer 04 Leverkusen darf sich auch der LV 90 Erzgebirge über das „Grüne Band für vorbildliche Talentförderung im Verein“ freuen. Von einer Jury, bestehend aus Vertretern des Deutschen Olympischen Sportbundes und der Commerzbank, wurden diese drei Vereine in der Leichtathletik ausgewählt. Beworben hatten sich in dieser Sportart rund 20 Klubs. Dass dem LV 90 bereits zum dritten Mal diese Ehre zuteil wird, zeugt von der Kontinuität, mit der im Erzgebirge der Nachwuchs gefördert wird.

„Es geht dabei nicht nur um die Ergebnisse im Spitzenbereich, sondern auch um die breite Aufstellung in den unteren Altersklassen“, erklärt Trainer Sven Lang. Beispielsweise musste beim Erstellen der umfangreichen Bewerbungsunterlagen auch angegeben, mit wievielen Mannschaften der Verein bei Meisterschaften im Schülerbereich vertreten war. Der LV 90 erfüllte nicht nur die Kriterien, sondern ragte mit seinen Ergebnissen auch noch heraus. Lohn dafür ist das „Grüne Band“, das mit einem Preisgeld von 5000 Euro verbunden ist. Gute Voraussetzungen also, um die Nachwuchsarbeit auch weiterhin erfolgreich voranzutreiben!

Christina Schwanitz dominiert bei EM in Amsterdam

Verletzungspause? Schmerzen? Handicap? Als wäre nichts gewesen, hat sich Christina Schwanitz vor wenigen Stunden im Amsterdam den EM-Titel im Kugelstoßen der Frauen gesichert. Von den Schulterproblemen, die sie zu Saisonbeginn am üblichen Training gehindert hatten, war nichts mehr zu spüren. Auch die langwierige Knieverletzung, die sie zuvor außer Gefecht gesetzt hatte, konnte die LV-90-Athletin nicht an einem fast schon historischen Auftritt hindern. Und damit ist nicht der Fakt gemeint, dass sie gleich im ersten Stoß die erste deutsche Medaille bei dieser EM erkämpfte. Vielmehr war der Vorsprung fast schon rekordverdächtig, mit dem Christina die Konkurrenz hinter sich ließ. Anderhalb Meter Vorsprung auf die Silber-Gewinnerin hatte schon seit 18 Jahren keine Europameisterin vorzuweisen.

Als gleich im ersten Versuch 20,17 Meter gemessen wurden, schien die alte und neue Meisterin selbst ein wenig geschockt zu sein. „Danach war die Luft raus“, gestand sie wenig später. Doch auch jeder weitere Stoß hätte gereicht, um EM-Gold einzutüten. Nach einem souveränen Auftritt in der Qualifikation wurde also auch das Finale zu einer klaren Angelegenheit. Gleichzeitig tankte Christina wichtiges Selbstvertrauen mit Blick auf die Olympischen Spiele. „Das ist jetzt realistisch und machbar. Es fehlen nur noch 20 Zentimeter zur Jahres-Weltbesten“, sagte die strahlende Gewinnerin vor der laufenden Kamera. Wohl wissend, dass in Rio vor allem mit der Chinesin Lijiao Gong ganz andere Kaliber warten. Sie ist diejenige, die aktuell mit 20,43 Metern die Liste anführt. Sie ist aber auch diejenige, die sich Christina schon bei vielen Wettkämpfen – unter anderem beim Thumer Werfertag – geschlagen geben musste.

Während Christina nun den Fokus auf Brasilien richten kann, ist die ganze Konzentration von Rebekka Haase noch in Amsterdam erforderlich. Und auch unsere Sprinterin erwischte einen guten Tag, gewann ihren Vorlauf in 11,23 Sekunden. Auch im Vergleich mit den anderen „Heats“ der „Qualification Round“ war das eine sehr gute Zeit. Nun gilt es, am Freitag daran anzuknüpfen. 19.15 Uhr steht das Halbfinale im Zeitplan, ehe 21.45 Uhr die endgültige Entscheidung fällt. Die Heimat drückt die Daumen!

LV-90-Duo für Jugend-Europameisterschaft nominiert

Jetzt ist es offiziell: Sprinterin Viktoria Dönicke und Hammerwerfer Pascal Thalhäuser können ihre Koffer packen, um kommenden Sonntag nach Tiflis aufzubrechen. In Georgiens Hauptstadt werden vom 14. bis 17. Juli die U-18-Europameisterschaften ausgetrafen. Und für diesen Saisonhöhepunkt im Jugendbereich sind unsere beiden Starter vom DLV nominiert worden. Ausschlaggebend waren die Auftritte bei der jüngsten Jugend-Gala des DLV in Walldorf, wo Viktoria im 100-Meter-Finale in starken 11,93 Sekunden auf Platz 2 sprintete. Damit nimmt die Saison für unseren Neuzugang, der aus Halle zum Verein gestoßen ist, doch noch ein glückliches Ende. Anfangs machte ihr die lange Trainingspause aufgrund einer Beinverletzung noch zu schaffen, doch gerade noch rechtzeitig kam Viktoria in Form.

Pascal-wkMit starker Leistung überzeugte auch Pascal, als er den Hammer bei der Landesmeisterschaft auf stolze 70,47 Meter beförderte. Diese Weite wollte er eigentlich bei der DLV-Gala bestätigen, doch es lief nicht so richtig rund. Nach einem ordentlichen ersten Versuch (67,13 m) blieb die erhoffte Steigerung aus. Stattdessen pendelte sich Pascal in diesem Bereich ein, was auch am Wetter gelegen haben könnte. Statt der von ihm bevorzugten Wärme gab es Regen. Dennoch lag unser Wurf-Spezialist lange in Führung, zumal im vierten Durchgang 67,54 Meter zu Buche standen. Doch im letzten Versuch zog sein Konkurrent aus Aschaffenburg mit 68,37 Metern vorbei. Pascal war sichtlich beeindruckt, wie er später selbst gestand, und hatte keine passende Antwort parat. Zwei Tage später konnte er aufgrund der Nominierung aber dennoch strahlen. Nun gilt es, in Tiflis erneut die 70-Meter-Marke zu knacken.

Für den LV 90 stehen somit in den kommenden Tagen und Wochen gleich mehrere wichtige internationale Meisterschaften auf dem Programm. Zunächst nutzen Kugelstoßerin Christina Schwanitz und Sprinterin Rebekka Haase die Europameisterschaft in Amsterdam als Generalprobe für Olympia. Dann sind unsere U-18-Athleten bei der EM in Tiflis gefordert. Und später begibt sich auch noch Kugelstoßerin Sarah Schmidt bei der U-20-Weltmeisterschaft auf Weitenjagd. Diese Titelkämpfe stehen vom 19. bis 24. Juli im polnischen Bydgoszcz auf dem Programm. So richtig heiß wird’s freilich erst im August in Rio. Für alle Herausforderungen heißt es: Daumen drücken!

Samuel Uhlig belegt Platz 4 bei Deutscher U-16-Meisterschaft im Block

DSC_0195Zehn Zentimeter im Weitsprung oder sechs Sekunden im 2000-Meter-Lauf. Gemessen an einem langen Wettkampf mit fünf Disziplinen ist das nicht viel. Doch eben diese Winzigkeit fehlte Samuel Uhlig, um bei den Deutschen U-16-Meisterschaften im Block-Mehrkampf den Sprung aufs Podest zu schaffen. „Aber bei diesem stark besetzten Starterfeld war auch Platz 4 ein tolles Ergebnis“, kommentiert Trainer Martin Salanga das Abschneiden des M-15-Starters, der im Block Lauf auf 2474 Punkte kam. Damit fehlten lediglich 12 Zähler zu Bronze. Mit lediglich 29 beziehungsweise 39 Zählern Rückstand lagen nicht einmal Silber beziehungsweise Gold außer Reichweite. Möglich wurde dieses gute Ergebnis dank der bärenstarken Leistungen von Samuel, der sich in Bestform präsentierte. Eine persönliche Bestleistung nach der anderen stellte er in Aachen  auf. Nachdem Samuel die 80 Meter Hürden in 11,74 Sekunden gemeistert hatte, stellte er auch über 100 Meter seine Schnelligkeit unter Beweis (12,16 s). 63 Meter im Ballwerfen und 5,46 Meter im Weitsprung brachten ihn in die Position, im abschließenden 2000-Meter-Lauf in den Medaillenkampf einzugreifen. Und auch die letzte Herausforderung meisterte er in 6:21,55 Minuten mit Bravour.

DSC_0445Pech hatte Bruder Nathanael Uhlig, der zwar mitgereist war, aufgrund eines Magen-Darm-Infekts aber kurzfristig passen musste. Dafür präsentierten sich auch die anderen vier LV-90-Starter in guter Verfassung. Sie ließen sich in Aachen weder von den kühlen Temperaturen bremsen noch von Regen oder Wind. So begann Björn Oelmann (M 15/Wurf) mit zwei neuen Bestleistungen im Hürdenlauf (12,37 s) sowie im Weitsprung (5,62 m). Ein wenig Einfluss hatten die widrigen äußeren Bedingungen dann aber doch. Mit dem Diskus (39,68 m) und mit der Kugel (14,19 m) lief es nicht optimal. Inklusive des 100-Meter-Laufs (12,93 s) sprangen für Björn 2838 Punkte und damit der 14. Platz heraus. Ähnlich lief es für Elias Lämmel, der im Block Lauf der M 14 mit 2385 Punkten auf Rang 13 landete. Auch er verkaufte sich vor allem über die Hürden sehr gut, indem er in 12,76 Sekunden seine alte Bestleistung um sechs Zehntelsekunden unterbot. Nach dem Weitsprung (4,90 m), dem 100-Meter-Sprint (13,18 s) und dem Ballwurf (46,00 m) machte sich im 2000-Meter-Lauf (6:50,16 min) bemerkbar, dass Elias aufgrund einer kurzfristigen Zeitplan-Änderung eine ausgiebige Erwärmung fehlte.

DSC_0386Auch unsere beiden Mädels präsentierten sich bei dem nationalen Saisonhöhepunkt im Rahmen ihrer Möglichkeiten, was durch jeweils zwei neue persönliche Bestleistungen unterstrichen wurde. Cathy Frances Neumann (W 15/Wurf) war in der Weitsprunggrube (4,79 m) und über 100 Meter (13,69 s) besser als je zuvor. Über 80 Meter Hürden (12,77 s) hätte sie beinahe einen weiteren Rekord nachgelegt. Dagegen konnte sie bei der Weitenjagd mit dem Diskus (24,01 m) und der Kugel (9,97 m) ihr Potenzial nicht ganz ausschöpfen. Am Ende kamen 2476 Punkte zusammen, was Platz 19 bedeutete. Einen Rang weiter vorn landete Lisa Weißbach im Block Lauf der W 14. Sie war an diesem Tag besonders schnell und erreichte sowohl über 80 Meter Hürden (14,13 s) als auch über 100 Meter (13,99 s) neue Bestzeiten. Soliden Leistungen im Ballwurf (38,00 m) und im Weitsprung (4,57 m) folgte nochmal ein starker Auftritt in einem verregneten 2000-Meter-Lauf (7:09,79 min), in dem Lisa trotz des widrigen Wetters das Tempo machte. Hier holte sie noch einmal viele ihrer 2433 Punkte, die am Ende Platz 18 bedeuteten. Nun ist erst einmal Erholung angesagt, doch nicht alle können sich in den Sommerferien auf die faule Haut legen. Schließlich stehen Anfang August noch die U-16-DM in den einzelnen Disziplinen auf dem Programm.

Geschäfsstelle ist nun in Gelenau zu finden

Biker (1)Seit heute (1. Juli) befindet sich die Geschäftsstelle des LV 90 Erzgebirge in Gelenau an der Kemtauer Straße 27. Besser bekannt ist das Gebäude vielen als Biker-Station, denn im Erdgeschoss können sich Freunde der Rad-Touristik Fahrräder ausleihen. Unser Verein ist nun im Obergeschoss zuhause, wo sich neben dem Büroraum eine Küche sowie ein Sitzungsraum befinden. Im Büro, wo auch zwei Schreibtische für die Trainer stehen, hat sich Petra Treppte bereits eingerichtet. Und unser „Mädchen für alles“ hat sich natürlich auch schon um den Flur gekümmert. Während das Plakat „Auf nach Rio“ den Weg in die Zukunft weist, zeugen zahlreiche Pokale von dem bereits beschrittenenen Weg und den zahlreichen damit verbundenen Erfolgen.

Biker (2)Die Trophäen von Thum nach Gelenau zu bringen, war noch eine der kleineren Aufgaben. Viel mehr Arbeit erforderten die Dokumente und das Möbiliar, das transportiert werden musste. Doch natürlich konnte sich Petra auf die Unterstützung der Trainer verlassen, die zunächst in Thum Hand anlegten. Dort war die Geschäftsstelle, die ganz am Anfang nur aus einem kleinem Abstellraum in der Turnhalle bestand, seit 2003 an der Hainstraße 18 zu finden gewesen. Doch weil der Wohnblock, in dem sich die Wohnung befand, verkauft und der Mietvertrag gekündigt wurde, musste eine Alternative gefunden werden. Die Biker-Station in Gelenau erwies sich dabei als optimaler Standort.

„Die Gemeinde Gelenau und der Bürgermeister haben uns toll unterstützt. Ihnen gebührt großer Dank“, sagt Petra Treppte, die sich nun an heißen Tagen schnell auch mal abkühlen kann. Denn das Gebäude ist direkt am Freibad gelegen, wo der LV 90 stets das Sommer-Camp für Kinder anbietet (das nur in diesem Jahr wegen des Ausfalls von Maik Werner entfällt). „Hier im Freibad werden wir auch unser Public Viewing durchführen, wenn Christina in Rio stößt“, freut sich nicht nur Petra bereits auf einen der Höhepunkte der Olympischen Spiele. Fast direkt um die Ecke ist zudem das Sportareal „Erzgebirgsblick“ gelegen, in dem unser Verein Wettkämpfe durchführt. Unter anderem fand dort kürzlich erstmals unser Erzgebirgs-Meeting statt, das künftig immer prominente Sportler nach Gelenau locken soll. Also: Wer eine Frage hat, Infos zum Verein braucht und schnell mal ne Runde radeln will, ist in der Biker-Station herzlich willkommen!

Leichtathletik-Verein 1990 Erzgebirge
Kemtauer Straße 27
09423 Gelenau
Telefon 037297 7195
Telefax 037297 767079
E-Mail: kontakt@lv90.de

Sommercamp in Gelenau kann nicht durchgeführt werden

Der Ausfall von Trainer Maik Werner, der beim Radfahren einen Unfall hatte, führt leider zu einem weiteren Ausfall. Und zwar den des Sommercamps in Gelenau. Ohne Maik ist es dem Verein leider nicht möglich, die Veranstaltung im und am Gelenauer Freibad durchzuführen. Wir bitten um Verständnis! Nur allzu gern hätten wir den Kindern auch in diesem Jahr die Möglichkeit gegeben, Sport und Spaß zu genießen. Immerhin ist das in Stollberg möglich, wo das Sommercamp dank Dieter Hertel und Thelma Knabe trotzdem durchgeführt werden kann. An dieser Stelle gute Besserung an Maik! Come back soon! Und was so viele prominente Sportler schon gesagt haben, dürfte wohl auch in seinem Fall zutreffen: Ich komme stärker zurück als je zuvor!

Zwei Starter ragen bei Landesmeisterschaft heraus

Urlaubs- und verletzungsbedingt waren die Wettbewerbe bei den Landesmeisterschaften nicht immer stark besetzt. Am ersten Ferien-Wochenende hielt sich vor allem im U-18- und U-20-Bereich die Konkurrenz in Grenzen. Immerhin stellte unser Verein mit Hürdensprinter Tom Wolf (14,81 s), Diskuswerfer Tim Hatzel (46,78 m) und Dreispringerin Lissy Rodehacke (11,48 m) bei den „Älteren“ drei Vizemeister. Auch die U-18-Sprint-Staffel der Mädchen lief zu Silber. Zu Titelgewinnen langte es allerdings nur in der U 14. Dort wollten es speziell zwei LV-90-Vertreter wissen. Sowohl Larissa Stiehler als auch Paul Heymann durften sich über das Triple freuen. In der W 13 hatte Larissa über 60 Meter Hürden (9,70 s), im Kugelstoßen (10,67 m) sowie im Speerwerfen (32,40 m) die Nase vorn. Für Paul (M 12) reichte es im Hochsprung (1,45 m), im Weitsprung (4,92 m) und im Kugelstoßen (9,62 m) zu Platz 1. Neben den beiden Dreifach-Siegern schafften es auch noch Claudia Lein (3./Hochsprung) sowie Lena Listner (3./800 m) aufs Treppchen. „Leider wurde Lena am Start ziemlich weit nach hinten gedrängt, sonst wäre für sie noch mehr drin gewesen“, berichtet Trainer Rolf Kohlmann, der einen ähnlichen Rennverlauf bei Steven Richter erlebte. Weitere Podestplätze blieben aber auch deshalb aus, weil mehrere Hoffnungsträger fehlten. Während Nadja Köhler mit Problemen an der Hüfte zu kämpfen hat, zog sich Carolin Göpfert beim Meeting in Zeulenroda eine Blessur am Oberschenkel zu.

W 12, 60 m Hürden: 7. Helena Zietzsch, Hochsprung: 3. Claudia Lein, 6. Lara Scheithauer, Weitsprung: 5. Helena Zietzsch, 10. Claudia Lein, Kugelstoßen: 5. Claudia Lein; M 12, 60 m Hürden: 7. Paul Heymann, Hochsprung: 1. Paul Heymann, Weitsprung: 1. Paul Heymann, Kugelstoßen: 1. Paul Heymann.

W 13, 800 m: 3. Lena Listner, 60 m Hürden: 1. Larissa Stiehler, Kugelstoßen: 1. Larissa Stiehler, 11. Elena Wunderlich, Speerwurf: 1. Larissa Stiehler; M 13, 75 m: 5. Steven Richter, 800 m: 9. Steven Richter, Kugelstoßen: 4. Steven Richter.

U 14 (w), 4-mal 75 m: 9. SG Erzgebirge (Lein/Zietzsch/Wunderlich/Stiehler); U 14 (m), 4-mal 75 m: 5. SG Erzgebirge (Heymann/B. Heinzel/N. Heinzel/Richter).

U 18 (w), 100 m: 6. Beverly Krumpfer, 100 m Hürden: 3. Thelma Knabe, 400 m Hürden: 5. Victoria Schönherr, Dreisprung: 2. Lissy Rodehacke, 4-mal 100 m: 2. LV 90 (Schönherr/Knabe/Rodehacke/Krumpfer) U 18 (m), 400 m: 6. Wilhelm Kunze, Diskuswurf: 2. Tim Hatzel; U 20 (m), 110 m Hürden: 2. Tom Wolf.

Ein Titel und drei Medaillen bei Mitteldeutscher U-16-Meisterschaft

Klein, aber fein – so lässt sich das Aufgebot des LV 90 bei den diesjährigen Mitteldeutschen U-16-Meisterschaften beschreiben. „Ich bin mächtig stolz auf meine Trainingsgruppe“, meinte Trainer Maik Werner nach dem gelungenen Auftritt in Dessau, wo Björn Oelmann der ganz große Wurf gelang. Mit 50,40 Metern sicherte er sich den M-15-Titel im Diskuswerfen – damit hatte er fast vier Meter Vorsprung auf die Konkurrenz. Als Vizemeister traten unsere beiden Zwillingsbrüder die Heimreise an. Während Nathanael Uhlig über 800 Meter in 2:08,86 Minuten Silber gewann, musste Samuel über 3000 Meter (10:04,67 min) nur einem Konkurrenten den Vortritt lassen. Und auch Bronze befand sich in der Edelmetall-Sammlung unserer Starter, denn Lisa Weißbach erkämpfte in ihrem 800-Meter-Lauf in 2:28,08 Minuten den dritten Platz. Beinahe wären weitere Podestplätze dazu gekommen, doch Tom Siegel und Pauline Leichsenring schrammten als Vierte knapp am Podium vorbei. Letztere gleich zweimal über die Hürden. Trost: Mit ihren Zeiten über 80 Meter (12,08 s) und 300 Meter (46,68 s) konnte Pauline die DM-Norm knacken. Überhaupt waren Platzierungen in diesem Bereich keineswegs eine Enttäuschung, denn „das Niveau war in der Spitze sehr hoch“, kommentiert Maik Werner den Wettkampf.

W 14, 800 m: 3. Lisa Weißbach, Weitsprung: 12. Lena Bräuer, Diskuswurf: 8. Reka Shirzad; M 14, 3000 m: 7. Elias Lämmel; W 15, 80 m Hürden: 4. Pauline Leichsenring, 300 m Hürden: 4. Pauline Leichsenring; M 15, 300 m: 4. Tom Siegel, 9. Jonas Porstmann, 800 m: 2. Nathanael Uhlig, 3000 m: 2. Samuel Uhlig, Dreisprung: 5. Nathanael Uhlig, Kugelstoßen: 7. Björn Oelmann, 8. Aaron Blei, Diskuswerfen: 1. Björn Oelmann.

Drei LV-90-Athleten empfehlen sich für höhere Aufgaben

Mit Platz 2 bei der Junioren-Gala des DLV in Mannheim hat Kugelstoßerin Sarah Schmidt ihre Ambitionen untermauert, an der diesjährigen U-20-Weltmeisterschaft teilzunehmen. Ausgetragen wird diese vom 19. bis 24. Juli im polnischen Bydgoszcz. Die Chancen, dass die LV-Juniorin dann zum Aufgebot gehört, stehen gut. „Sarah wurde für die Nominierung, die an diesem Mittwoch erfolgt, vorgeschlagen“, sagt Trainer Christian Sperling. Ausschlaggebend war die Platzierung bei der Junioren-Gala, die als letzter Qualifikationswettkampf diente. Mit der Weite selbst war der Trainer dagegen nicht so zufrieden. 16,19 Meter bezeichnete er als „nicht so berauschend“ und „ausbaufähig“. In Polen soll die Kugel auf jeden Fall weiter fliegen.

Mit der U-18-Europameisterschaft steht noch ein weiterer internationaler Höhepunkt für den Nachwuchs auf dem Programm. Und auch für die Titelkämpfe, die vom 14. bis 17. Juli in Tiflis (Georgien) anstehen, konnten sich zwei Vertreter empfehlen. Während Hammerwerfer Pascal Thalhäuser seine Visitenkarte bereits bei der Landesmeisterschaft mit 70,47 Metern abgegeben hat, lieferte Sprinterin Viktoria Dönicke nun beim Meeting in Zeulenroda eine beeindruckende Vorstellung ab. In 11,84 Sekunden konnte sie die geforderte Norm knacken. Die gezeigten Leistungen gilt es am kommenden Wochenende zu bestätigen. Schließlich spielt die Jugend-Gala des DLV in Walldorf bei der Nominierung für die U-18-EM eine wichtige Rolle.