Regionalmeisterschaft bietet mehrere Erfolgsgeschichten

Nachdem im Dezember der Mehrkampf absolviert worden war, ging es bei den Regionalmeisterschaften der Altersbereiche U 12 und U 14 diesmal um die Medaillen in den einzelnen Disziplinen. Dabei konnte sich die Bilanz des LV 90 mit 28 Medaillen, darunter fünf goldene, durchaus sehen lassen. Dennoch schlug Trainer Rolf Kohlmann hinterher trotz einigen Lobs auch kritische Töne an: „Schön war, dass wir in allen Altersklassen auf dem Podest vertreten waren. Allerdings haben wir vor allem in der AK 10/11 großen Nachholbedarf.“

Hervorzuheben war auf jeden Fall das Abschneiden der Jungen in der Altersklasse 12. Dank Enzo Kieß und Felix Voigt gab es über 60 Meter einen Doppelerfolg zu bejubeln. Mit Silber gab sich Felix Voigt aber noch längst nicht zufrieden: Als auf der Tartanbahn die Hürden aufgestellt waren, legte er noch einen Titel für unseren Verein nach. Und das, obwohl er vor einem Jahr bei weitem noch nicht in der jetzigen Form war. Weil Lasse Platzer als Zweiter die Ziellinie überquerte, gab es auch in dieser Disziplin einen Doppelsieg.

Zudem überzeugten die beiden männlichen U-14-Staffeln über viermal 50 Meter. Hinter dem LAC Chemnitz liefen Enzo Kieß, Charly Georgi, Curt Aurich und Jerome Düringer zu Silber. Für Arno Börner, Richard Müller, Lasse Platzer und Richard Krauß sprang die Bronzemedaille heraus. Generell konnten sich die Auftritte unserer Staffeln sehen lassen. So wurde auch die männliche U-12-Vertretung in der Besetzung Tim Sternitzky, Max-Luis Lindner, Moritz Pilz und Max Schönfelder Vizemeister. Auf Platz 3 landeten in dieser Altersklasse die Mädels: Alana Mehlhorn, Almut Reichel, Seraphine Landmann und Lina Abigail Strohbach.

Auch als Einzelstarter schrieb so mancher seine eigene Erfolgsgeschichte. So wie Max-Luis Lindner, der erst seit wenigen Monaten bei unserem Verein trainiert. Dies hielt den M-11-Starter nicht davon ab, mit einem neuen Vereinsrekord (2:37,04 min) Vizemeister über 800 Meter zu werden. Auch Lotta Beer, sonst bekannt als Turnerin des TV Grünhainichen, glänzte bei einem ihrer ersten großen Wettkämpfe. Im Hochsprung sicherte sich die W-12-Sportlerin Gold – genau wie Maike Schettler (800 m) und Lara Böhm (Kugel) in der W 13.

W 10, 50 m: 2. Seraphine Landmann; 800 m: 6. Hannah Maneck, 7. Hanna Schiwek; Weitsprung: 3. Seraphine Landmann, 14. Hannah Maneck

M 10, 50 m: 3. Tim Sternitzky, 6. Max Schönfelder; 800 m: 4. Julian Riedel; 60 m Hürden: 3. Tim Sternitzky, 4. Max Schönfelder; Weitsprung: 6. Max Schönfelder, 8. Tim Sternitzky

W 11, 800 m: 6. Almut Reichel, 12. Lina Abigall Strohbach, 13. Angelina Fischer, 14. Alana Mehlhorn; Weitsprung: 7. Almut Reichel, 14. Angelina Fischer, 16. Alana Mehlhorn, 22. Lina Abigall Strobach

M 11, 800 m: 2. Max-Luis Lindner; Weitsprung: 19. Moritz Pilz

W 12, 60 m: 4. Emilia Aurich; 800 m: 9. Felicitas Jähn, 12. Lilly Jo Engelhardt, 14. Barbora Nejedla; Hochsprung: 1. Lotta Beer, 2. Emilia Aurich; Weitsprung: 2. Lotta Beer, 8. Marie Bannier, 12. Theresa Kramer; Kugelstoßen: 4. Lotta Beer, 5. Felicitas Jähn

M 12, 60 m: 1. Enzo Kieß, 2. Felix Voigt, 4. Jerome Düringer, 5. Arno Börner; 800 m: 6. Arno Börner, 7. Richard Krauß, 8. Cedric Schmidt, 9. Nick Leichsenring; 60 m Hürden: 1. Felix Voigt, 2. Lasse Platzer, 5. Cedric Schmidt; Weitsprung: 2. Lasse Platzer, 3. Richard Krauß, 4. Enzo Kieß, 5. Jerome Düringer; Kugelstoßen: 2. Richard Krauß, 5. Felix Voigt, 7. Nick Leichsenring

W 13, 800 m: 1. Maike Schettler, 2. Lina Tippmann; Hochsprung: 2. Vanessa Simm, 3. Maike Schettler; Weitsprung: 6. Maike Schettler, 13. Lina Tippmann; Kugelstoßen: 1. Lara Böhm, 2. Nora Richter, 7. Klara Langer

M 13, 60 m: 2. Curt Aurich, 6. Charly Georgi; 800 m: 3. Richard Müller, 4. Alexander Schneider, 5. Curt Aurich; 60 m Hürden: 4. Richard Müller, 5. Charly Georgi; Weitsprung: 3. Richard Müller, 4. Charly Georgi

Erfolgreiche Sportler und ein Trainer wurden geehrt

Weihnachten ist beim LV 90 nicht nur mit einem großen Bahn-Ausflug gefeiert worden. Auch in den einzelnen Trainingsgruppen gab es jeweils eine schöne Bescherung, bei dem die Trainer quasi in die Rolle des Weihnachtsmanns schlüpften. Sie hatten kleine Präsente dabei – sowie die eine oder andere lustige Übung, um während der Feiertage nicht ganz außer Form zu geraten.

In Stollberg schauten zum Training mit Katharina Maisch, Korbinian Haessler und Sven Lang auch noch prominente Gäste vorbei. Schon Fotos und Tipps stellten für viele Kinder ein vorzeitiges Weihnachtsgeschenk dar. Doch es sollte noch besser kommen. Schließlich wurden im Rahmen dieser Einheit auch die besten Nachwuchssportler ausgezeichnet – genau wie in den anderen Trainingsgruppen.

Damit war die Bescherung aber immer noch nicht ganz vorüber, denn auch Trainer Dieter Hertel durfte ein Präsent in Empfang nehmen. Er wurde mit der Ehrennadel des sächsischen Landesverbandes in Bronze ausgezeichnet. Der Trainer und die Sportler freuten sich zudem über eine kleine Festrede von LV-90-Präsident Knut Schreiter, der ebenso gekommen war wie der Stollberger Oberbürgermeister. Auch die Eltern hatten sich etwas einfallen lassen. Sie waren verantwortlich für den kleinen Imbiss, mit dem der Abend in gemütlicher Runde ausklang.

Noch einmal Gratulation an alle – und einen guten Rutsch!

 

 

Weihnachtsfeier wird für 120 Teilnehmer zu einem tollen Erlebnis

Mit voller Kraft voraus – so wie fast das gesamte Jahr über. Und doch locker, gemütlich und heiter – der Adventszeit entsprechend. So lief die Weihnachtsfeier, für die unser Verein einen winterlichen Ausflug mit der Preßnitztalbahn unternahm. Die Wagons waren voll, denn 120 Sportler, Eltern, Sponsoren und Betreuer waren der Einladung gefolgt – und erlebten einen tollen Abend. „Gut war schon mal, dass wir von Regen und Sturm verschont geblieben sind“, sagt Mitorganisator Maik Werner, der nach der Zugfahrt die Begeisterung der Kinder hervorhob: „Ihnen hat die Fackelwanderung echt gefetzt.“

Später waren Stärkung, Auszeichnungen und lockere Gesprächsrunden angesagt. Bei Bratwurst und Glühwein kamen sich Menschen näher, die sich sonst höchstens vom Sehen kennen. Eltern, Trainer und Sponsoren – sie alle genossen die gemütliche Runde, zu der auch Kugelstoßerin Christina Schwanitz und Sprinterin Viktoria Dönicke gehörten dazu. „Für unsere jungen Sportler war es schön, eine Weltmeisterin zum Greifen nah zu erleben. Aber auch viele Eltern unterhielten sich mit Christina. Es war schön zu sehen, wie bodenständig sie geblieben ist“, berichtet Maik Werner.

Unser Nachwuchs-Chef rückte auch noch selbst in den Mittelpunkt, da ihm an diesem Abend vom Leichtathletik-Verband die Ehrennadel in Bronze überreicht wurde. Doch mindestens genauso freute sich Maik Werner über die Ehrungen, die er selbst zusammen mit weiteren Verantwortlichen des Vereins. Ausgezeichnet wurden erfolgreiche Sportler des zu Ende gehenden Jahres. Dazu gehörten auch unsere 24 E-Kader. „Das ist eine kleine Sensation. Ich kann mich nicht erinnern, dass schon mal so viele Kinder diesen Status erreicht haben“, lobte Maik Werner die starken Leistungen, die der Nachwuchs 2018 gezeigt hat. Natürlich ließ man den einen oder anderen schönen Moment des Jahres noch einmal Revue passieren, ehe es mit dem Zug zurück nach Jöhstadt ging.

Zwei Erzgebirger glänzen beim 7. Deutschen Mehrsprungcup

Knapp 50 „sprungwütige“ Athleten haben sich in Hannover getroffen, um beim 7. Deutschen Talent-Mehrsprungcup ihr Sprungvermögen unter Beweis zu stellen. Mit dabei waren zwei junge Vertreter aus der Region – und für sie lief es super. So konnte sich Sarah-Michelle Leichsenring vom LV 90 den zweiten Platz sichern. Dabei war die Konkurrenz immens. 13 Mädchen des Jahrgangs 2005 hatten es auf gute Ergebnisse abgesehen. In der Teildisziplin 30 Meter mit fliegendem Start überzeugte unsere Starterin zunächst mit einer Zeit von 3,47 Sekunden. Im entscheidenden Fünfer-Mehrfachsprung standen für sie 16,20 Meter als Bestwert zu Buche. Hinter der Siegerin aus Baunatal (17,18 m) und vor einer Sportlerin aus Heddesheim (15,82 m) bedeutete  dies Platz 2. Im männlichen Wettbewerb des Jahrgangs 2005 sicherte sich Steven Freund mit 3,59 Sekunden und 17,55 Metern Platz 1. Der Gelenauer, der für den LAC Chemnitz startet, ließ damit den einzigen Konkurrenten aus Soest um zweieinhalb Meter hinter sich.

Zu den Organisatoren des Wettkampfes gehörte LV-90-Trainer Jens Hoyer, der zugleich als DLV-Disziplintrainer im Dreisprung tätig ist. Er hatte hinther viel zu berichten: Am Anreisetag nahm Nachwuchs-Bundestrainer Massala Felski die Teilnehmer in Empfang und gab den mitgereisten Trainern noch einen theoretischen Input bei einem Vortrag zum Thema Lauf- und Sprungmechanik von Mehrfachsprüngen. Am Samstag war es dann soweit. Nach einer kurzen Begrüßung des Dreisprung-Bundestrainers Charles Friedek starteten alle Teilnehmer über die 30 Meter fliegend. Hierbei konnten ein oder zwei Läufe absolviert werden, bevor es dann zum Mehrsprung ging. Die jüngste Teilnehmerin, gerade mal Jahrgang 2008 aus Thüringen, zeigte eindrucksvoll, dass ein 5er Sprunglauf auch mit 10 Jahren kein Problem darstellte. Fast hätten wir bei den Mädchen in der W15 einen neuen Meisterschaftsrekord (17,73m) gesehen. Dieser besteht bereits seit dem Jahr 2013 und wird durch Victoria Fichtel gehalten. Dieser wurde an diesem Tag jedoch nur um wenige Zentimeter verfehlt.

Nach einer knapp vierstündigen Veranstaltung und einer Siegerehrung, bei der alle Teilnehmer mit einer Urkunde ausgezeichnet wurden, und alle Sieger einen Pokal mit nach Hause nehmen konnten, war der Mehrsprungcup auch schon wieder Geschichte. Alle Medaillengewinner werden 2019 zu einem Mehrsprunglehrgang eingeladen. Ort und Zeitraum werden schnellstmöglich bekanntgegeben. Dieses Jahr wurden alle Gewinner des letzten Jahres nach Hamburg eingeladen. Das Dreisprungteam um Charles Friedek, Massala Felski und Jens Hoyer freut sich bereits jetzt auf den nächsten Mehrsprunglehrgang 2019 und die 8. Auflage des Deutschen Talent-Mehrsprungcups. Wir sind gespannt, wen wir im Jahr 2019 bei Deutschen Meisterschaften im Dreisprung wiedersehen werden. Vielleicht waren in Hannover bereits die nächsten WM-Teilnehmer im Dreisprung dabei. „Wir sind gespannt!“, sagt Jens Hoyer.

Vier Team-Medaillen bei der U-12- und U-14-Regionalmeisterschaft im Mehrkampf

Zum Auftakt der Hallensaison gab es für unseren Verein Grund zur Freude. Vielleicht lag es ja an der gelungenen Weihnachtsfeier am Abend zuvor: Auf jeden Fall überzeugten unsere jungen Starter bei der U-12- und U-14-Regionalmeisterschaft im Mehrkampf mit einem geschlossen starken Auftritt. In der Leichtathletikhalle des Chemnitzer Sportforums standen am Ende fünf Einzel- und vier Team-Medaillen zu Buche. Obwohl er erst seit einigen Monaten im Verein trainiert, ragte Maxim Gassmann dabei heraus. Der M-10-Starter erkämpfte den einzigen Titel. Vizemeister wurde Jerome Düringer in der M 12, gefolgt von Felix Voigt. Weitere Bronzemedaillen erkämpften Emilia Aurich (W 12) und Maike Schettler (W 13).

Doch nicht nur diese Podestplätze sorgten für zufriedene Gesichter bei den Trainern. Auch die anderen Sportler überzeugten mit starken Leistungen. „Wir haben gezeigt, dass wir zu den stärksten Stützpunkten in Sachsen gehören“, sagt Rolf Kohlmann, der zusammen mit Dieter Hertel, Martin Salanga und Maik Werner für diesen Altersbereich zuständig ist. Gab es beispielsweise in der U 12 vor wenigen Jahren noch große Lücken, so mischten unsere Vertreter diesmal auch dort ganz vorn mit. Bester Beleg dafür sind die Ergebnisse in der Team-Wertung, in der für die U-12-Jungen die Plätze 3 und 5 zu Buche standen – es war die gleiche Bilanz wie bei den Mädchen. In der U 14 sah es sogar noch etwas besser aus. Hier gab es Silber und Bronze zu vermelden. Die Mädels belegten die Ränge 2 und 4.

Als herausragend bezeichnete Rolf Kohlmann das Abschneiden in der AK 12: „Hier haben unsere Jungen die Plätze 2 bis 6 belegt. Bei den Mädchen waren es die Ränge 3 bis 5.“ Dass der LV 90 im männlichen Bereich die Hälfte der Top Ten stellte, sei der erfolgreichen Talentsichtung und der guten Trainingsarbeit zu verdanken. Auch die Stimmung passt, wie Maik Werner betont: „Die Jungs verstehen sich untereinander prima, erwärmen sich zusammen und feuern sich gegenseitig an.“ Anfeuerung war vor allem im abschließenden 800-Meter-Lauf wichtig. „Da hat sich fast in jeder Altersklasse noch einmal viel getan“, berichtet Rolf Kohlmann. Gute Ausdauer und ein starker Schlusssprint wurden mit Punkten belohnt, die sich in der Gesamtwertung auswirkten. So machte beispielsweise Maxim Gassmann seinen Titel erst mit einem beherzten Auftritt über 800 Meter perfekt. Die Krönung eines ganz starken Tages, dem Anfang Januar bei der Regionalmeisterschaft in den einzelnen Disziplinen und auf Landesebene weitere Medaillen folgen sollen!

Ergebnisse

W 10: 7. Seraphine Landmann (1132), 10. Hannah Maneck (1118), 29. Hanna Schiwek (929), 30. Emilia Mesa (894)

M 10: 1. Maxim Gassmann (1059), 5. Tim Sternitzky (1023), 13. Max Schönfelder (936), 17. Julian Riedel (874)

W 11: 5. Almut Reichel (1222), 11. Angelina Fischer (1161), 12. Lina Abigall Strohbach (1151), 18. Alana Mehlhorn (1111), 30. Annabell Oettel (977)

M 11: 9. Matthäus Hengst (1077), 15. Theo Naupert (1025), 19. Moritz Pilz (1005), 21. Max-Luis Lindner (995)

W 12: 3. Emilia Aurich (2146), 4. Leonie Schürer (2126), 5. Lotta Beer (2088), 14. Felicitas Jähn (1964), 17. Theresa Kramer (1913), 23. Marie Bannier (1879), 26. Nejedla Barbora (1851), 27. Lucienne Schöne (1846), 31. Lilly Jo Engelhardt (1825), 45. Lisa Fiedler (1376)

M 12: 2. Jerome Düringer (1976), 3. Felix Voigt (1926), 4. Enzo Kieß (1922), 5. Arno Börner (1901), 6. Richard Krauß (1883), 9. Cedric Schmidt (1825), 17. Nick Leichsenring (1700)

W 13: 3. Maike Schettler (2126), 6. Lina Tippmann (2084), 12. Lara Böhm (1984), 19. Klara Langer (1911), 24. Nora Richter (1844)

M 13: 4. Richard Müller (2022), 5. Curt Aurich (2019), 10. Alexander Schneider (1896)

168 Kinder zeigen beim Nikolaussportfest Talent und Leidenschaft

Noch schnell die Stiefel geputzt… und dann kann er kommen, der Nikolaus. 168 Kinder aus dem Erzgebirge haben sich die leckeren Gaben aber schon ein paar Tage zuvor verdient, indem sie beim Nikolaus-Sportfest des LV 90 Erzgebirge alles aus sich herausholten. Im Gelenauer Sportareal „Erzgebirgsblick“ waren dabei vier Disziplinen zu meistern: Sprint, Dreierhopp, Medizinballschocken und Rundenlauf. Und von der AK 6 bis hinauf zur AK 11 wurden dabei oftmals beeindruckende Leistungen gezeigt. „Es waren auf jeden Fall tolle Ergebnisse dabei. Das Wichtigste ist aber, dass es allen Kindern Spaß gemacht hat“, lautet das Fazit von Organisator Maik Werner.

Viele Vereine aus der Umgebung, aber auch Vertreter von Schulen nutzten die Gelegenheit, um sich mit der Konkurrenz zu messen. Genau das ist auch das Anliegen des Nikolaus-Sportfestes, das Kindern auf lockere Art die Möglichkeit bietet, erste Wettkampfluft zu schnuppern. Zur familiären Atmosphäre trugen auch diesmal viele Eltern bei, die bei der Organisation mithalfen. Auch ältere Nachwuchssportler des LV 90 sorgten dafür, dass jede Riege die nächste Station fand und alle Ergebnisse korrekt notiert wurden. Als echter Höhepunkt erwies sich wieder einmal der abschließende Rundenlauf, bei dem die Halle stets tobte. Die Anfeuerungen trieben viele zu Höchstleistungen an, ehe kurz darauf dann endlich der Nikolaus erschien.

Mit dabei hatte der Mann in der roten Kutte natürlich genügend Schokolade. Doch die besten Sportler jeder Altersklasse durften sich auch über Urkunden und kleine Preise freuen. In der AK 6 durften sich Moritz Hille (WSG Schwarzenberg-Wildenau) und Suri Prommersberger (Pestalozzi-GS Gelenau) jeweils über Platz 1 freuen. Eine Altersklasse höher (7) teilten sich Milian Noel Arnold (LV 90) und Bruno Meiner (TSV Elektronik Gornsdorf) den Sieg, und auch bei den Mädchen erzielten mit Elisa Haase (LV 90) und Charlotte Mieth (Gornsdorf) zwei Starterinnen die beste Punktzahl.

Am größten war die Konkurrenz in der Altersklasse 8, wo 21 Jungen und 24 Mädchen an den Start gingen. Dementsprechend hoch sind die Erfolge von Linus Dussl (Schwarzenberg) und Hanna Schubert (LV 90) einzuordnen. Auch die AK 9 war mit insgesamt 32 Teilnehmern sehr stark besetzt. Unter den Jungen setzte sich letztlich Pepe Goldmann (GS Antonsthal) durch, während bei den Mädchen Seraphine Landmann (Pestalozzi-GS Gelenau) triumphierte. Bester Junge in der M 10 war Theo Naupert vom Gastgeberverein. Dagegen ging der Sieg bei den Mädchen einmal mehr nach Gornsdorf – und zwar dank Anni Schulz. Die ältesten Starter bei diesem Wettkampf waren die der AK 11, von denen Linus Drummer und Lucy Queck Siege für die Oberschule Auerbach erkämpften.

Unsere Gratulation geht aber auch an alle anderen Teilnehmer: Toll gemacht und super gekämpft!

 

Mehrere Doppelsiege beim Vereinscross der WSG in Geyer

Der offene Vereinscrosslauf, den die WSG Schwarzenberg-Wildenau in Geyer ausgerichtet hat, ist zum Erfolg geworden. Sowohl für die Gastgeber, die mit 379 Sportlern einen neuen Teilnehmerrekord vermelden konnten, als auch für den LV 90 Erzgebirge. „Es war eine schöne Veranstaltung. Wir hatten auch noch Glück mit dem Wetter, es hätte schlimmer kommen können“, sagt Trainer Maik Werner angesichts der kühlen Temperaturen. Doch die Disziplin des Crosslaufs sei ohnehin stets eine enorme Herausforderung: „So etwas schult den Charakter, weil man sich im Gelände durchbeißen muss.“

Auf dem Schanzengelände von Geyer wurden die Hauptläufe über 11,2 Kilometer zu einer Angelegenheit der SG Adelsberg, die mit Christian Flegel und Anne Gründler die klaren Gewinner stellte. Unsere Nachwuchssportler konnten auf den kürzeren Strecken überzeugen. Zum Beispiel in der W 10. Hier belegten Jeannine Nestler, Emma Goethel und Almut Reichel (für den TSV Pobershau startend) die ersten drei Plätze. Und als Vierte kam mit Alana Mehlhorn eine weitere LV-90-Läuferin ins Ziel. Auch bei den Jungs der AK 10 kam mit Max Luis Lindner der Sieger aus unseren Reihen.

Einen weiteren Sieg gab es dank Richard Krauß in der M 11 zu bejubeln, wo es auch noch Cedric Schmidt als Dritter aufs Podest schaffte. Hier verfehlte Nick Leichsenring (4.) nur knapp das Treppchen. Zwei Medaillen standen ebenso in der W 8 zu Buche – und zwar dank Leni Schiefer (2.) und Rosa-Charlin Tittmann (3.). Gold durfte in der W 9 bejubelt werden, denn Hannah Maneck erreichte als Erste das Ziel. Noch besser lief es bei den Jungen dieser Altersklasse, wo Karl Laurenz Fiedler (1.) und Julian Riedel (2.) ein Doppelsieg gelang.

Und es gab noch  mehr Doppelsiege zu vermelden. In der M 12 waren Richard Müller (1.) und Alexander Schneider (2.) von der Konkurrenz nicht einzuholen. Bei den Mädchen musste Nora Richter als Zweite nur einer Konkurrentin den Vortritt lassen. Gold und Silber sprangen in der W 13 heraus, wo Lucie Möckel knapp vor Tizia Schreiter gewann. Nach 1,8 Kilometern betrug der Vorsprung ganze drei Sekunden.

Die gleiche Distanz hatten auch die Mädchen der W 15 zu bewältigen. In diesem Wettbewerb erkämpften Anna Chiara Nitschke und Trixi Weiß Silber und Bronze, dicht gefolgt von Elise Mann (4.). In der M 15 holte Axel Gerlach hinter dem Pobershauer Tilman Riechel Bronze. Auch hier ging Platz 4 ebenso an den LV 90 in Person von Lucas Wolfram, der sich ein packendes Finish mit Max Meyer lieferte.

Über 5,6 Kilometer gewann Helene Müller (U 18) in 25:44 Minuten die weibliche Wertung, während Anne Weißbach Platz 3 belegte. Und es gab noch viele weitere gute Ergebnisse, denn in Geyer stellten sich noch weitaus mehr Vereinsvertreter der Herausforderung und meisterten den Vereinscross der WSG in einer guten Zeit.

Rebekka Haase wechselt vom LV 90 zum Sprintteam Wetzlar

„Für mich ist es Zeit neue Wege gehen“, sagt Rebekka Haase, die ab der nächsten Saison mit dem Sprintteam Wetzlar e.V. zusammenarbeiten wird. Auf ihrer Facebook-Seite blickt die WM- und Olympia-Teilnehmerin aber nicht nur nach vorn, sondern gleichzeitig zurück: „Ich möchte auch die Chance nutzen, um mich von Herzen bei dem Verein zu bedanken, bei dem ich groß geworden bin und der mich meine bisherige Karriere begleitet und unterstützt hat. Vielen Dank für die vielen gemeinsamen Jahre, LV 90 Erzgebirge!“

Auf die vergangenen Jahre und die dabei erkämpften Erfolge ist auch der Verein enorm stolz. „Rebekka hat mit riesigen Engagement viel für die Entwicklung des LV 90 getan. Sie hat unserem Verein ein Gesicht gegeben, zumal sie direkt aus der Region stammt“, sagt Vereinspräsident Knut Schreiter. Nicht nur ihn macht der Abschied traurig, allerdings betont er auch: „Wir wünschen Rebekka für die Zukunft alles Gute und viel Erfolg!“ Eine neue Herausforderung zu suchen, sei speziell im Sport nachvollziehbar.

Der gesamte Verein drückt Rebekka für die Zukunft die Daumen!