Ein Schub für den Nachwuchs

Um speziell die Entwicklung junger Sportler voranzutreiben, ist der Förderverein LV 90 Erzgebirge eV ins Leben gerufen worden. Allein schon durch die Mitgliedsbeiträge soll geholfen werden, doch natürlich wollen die Unterstützer beispielsweise bei Wettkämpfen auch mit anpacken. Als Vorsitzender fungiert der 65-jährige Klaus Schubert aus Thum, der bereits in der Vergangenheit viel für unseren Leichtathletik-Verein getan hat.

 

Was ist konkret der Zweck des Fördervereins?

In unserer Satzung ist die Vereinsförderung durch finanzielle und sachbezogene Unterstützung als eins von vier großen Zielen festgehalten. Dazu gehören außerdem noch die organisatorische Unterstützung bei Wettkämpfen und Veranstaltungen, die Vermarktung des Vereins sowie die Stärkung der Popularität, was die gesamte Leichtathletik im Erzgebirge betrifft.

 

Wie äußert sich die Theorie in der Praxis?

Es fängt beispielsweise damit an, dass unsere Mitglieder bei Wettkämpfen als Kampfrichter beziehungsweise Helfer im Einsatz sind. Auch Sachpreise könnten wir besorgen. Besonders am Herzen liegt mir die Anerkennung außergewöhnlicher Leistungen von jungen Sportlern. Wir wollen dafür sorgen, dass diese auch eine gewisse Belohnung finden, um sie bei der Stange zu halten. Auch mit bescheidenen Mitteln lässt sich da einiges zu tun. So könnte ich mir zum Beispiel einen Grillabend für solche Anlässe vorstellen.

 

Woher rührt die Motivation?

Als Thumer Bürgermeister war der Stadionbau in den 1990er Jahren für mich ein großes Projekt. Schon damals habe ich mich im Vorstand des LV 90 engagiert. Kontakt zur Leichtathletik hatte ich aber bereits in meiner Kindheit. Mit 12 Jahren gehörte ich zur Kreisauswahl, die von Rolf Kohlmann trainiert wurde. Damals war ich hauptsächlich im Hoch- und Weitsprung aktiv. Ich finde es toll, dass noch mehr ehemalige Sportler bereit sind, im Förderverein mitzuhelfen. So hat Sebastian Hofmann, der mal deutscher Jugend-Meister über 200 Meter war, die Aufgabe des Schatzmeisters übernommen. Und mein Stellvertreter Ulrich Meyer ist ja auch ein guter alter Bekannter.

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