Starker DM folgt die Belohnung

Drei Athleten freuen sich nach U-23-DM über Nominierungen

Frohe Kunde für drei Sportler des LV 90 Erzgebirge: Neben Kugelstoßer Sarah Schmidt, die für die Universiade in Neapel nominiert wurde, dürfen sich auch Maximilian Grupen und Viktoria Dönicke auf einen internationalen Saisonhöhepunkt freuen. Sie gehören zu den 22 Leichtathleten, die vom Deutschen Olympischen Sportbund für die Europaspiele nominiert wurden. In Minsk darf sich Maximilian über 400 Meter beweisen, Viktoria ist auf der 100-Meter-Distanz dabei. Ausschlaggebend für diese Belohnung unserer Sportler waren die starken Leistungen in den vergangenen Wochen. Dazu gehörte auch der Auftritt bei der Deutschen U-23-Meisterschaft.

„Mit einem geschlossen starken Mannschaftsergebnis sind unsere Junioren von den Titelkämpfen aus dem hessischen Wetzlar zurückgekehrt“, bilanziert Trainer Sven Lang. Für die größte Überraschung konnte dabei Lisa Grünert sorgen, die im Finale über 100 Meter in 11,57 Sekunden eine neue persönliche Bestleistung aufstellte und damit Bronze gewann. Viktoria Dönicke belegte in diesem Endlauf in 11,75 Sekunden den fünften Platz.

Auf dem undankbaren vierten Rang landeten jeweils unsere beiden nominierten Sportler, ihre Leistungen konnten sich allerdings sehen lassen und überzeugten die Verantwortlichen. So bewältigte Maximilian Grupen die 400 Meter in 47,85 Sekunden. Für Sarah Schmidt standen im Kugelstoßring 16,73 Meter zu Buche. Hier wurde Trainingskameradin Katharina Maisch (TuS Metzingen) mit 17,41 Metern deutsche Vize-Meisterin.

Einen sehr guten fünften Platz belegte der eigentlich noch zur U 20 gehörende Korbinian Häßler. Mit 55,58 Metern erreichte er eine neue persönliche Bestweite mit dem Männerdiskus. „Damit landeten alle LV-90-Teilnehmer im Vorderfeld der Meisterschaften“, freut sich Sven Lang. Auch auf die gleichzeitig ausgetragene Staffelmeisterschaft der Männer über viermal 400 Meter trifft diese Aussage zu. Dort erlief sich die Startgemeinschaft Chemnitz/Erzgebirge
mit Maximilian Grupen in guten 3:13,81 Minuten die Bronzemedaille.

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