Ab sofort dürfen Sportveranstaltungen unter Auflagen wieder mit Besucher stattfinden. Wir haben uns dazu entschieden, den Thumer Werfertag mit Publikum am 22.August 2020 durchzuführen und freuen uns auf alle Fans der Leichtathletik.
Aufgrund des Hygienekonzeptes erfolgt der Verkauf der Tickets ausschliesslich über Eventim. Die Teilnehmerzahl ist zunächst auf 250 Karten beschränkt!

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Weltklasse im Erzgebirge sponsored by

  

Duo überzeugt bei Mitteldeutscher Mehrkampf-Meisterschaft

Dort, wo Ende August die Deutsche U-16-Meisterschaft ausgetragen wird, konnte schon jetzt die Form getestet werden. Im Stadion von Halle/Saale nutzten zwei unserer DM-Anwärterinnen diese Gelegenheit. Während Lennya Fuhrmann verhindert war, konnten Rosalie Weber und Svenja Hübner dabei gute Ergebnisse erreichen. „Es gab jeweils nur eine Wackeldisziplin“, berichtet Trainer Maik Werner, der in sechs der sieben Disziplinen gute Werte notieren konnte. „Meistens sogar persönliche Bestleistungen“, wie er betont.

Rosalie, die am Ende mit 3537 Punkten den sechsten Platz belegte, benötigte für den 100-Meter-Sprint 13,23 Sekunden. In Weit- (5,11 m) und Hochsprung (1,48 m) lief es ebenso ordentlich wie im Kugelstoßen (10,68 m) und über die 80 Meter Hürden (12,65 s). Auch der 800-Meter-Lauf brachte eine gute Zeit hervor (2:44,76 min). Die eine wacklige Phase war da schon längst wieder vergessen. Gemeint ist der Speerwurf, in dem für Rosalie zwei ungültige Versuche zu Buche standen. Letztlich gingen 25,12 Meter in die Wertung ein.

Im Fall von Svenja kam der schwierige Moment im Weitsprung. Auch sie musste mit zwei ungültigen Versuchen zurechtkommen, die gemessenen 3,72 Meter waren nicht mehr als ein Sicherheitssprung. Dafür konnten sich die Werte in den anderen Wettbewerben sehen lassen: 13,22 Sekunden im Sprint, 10,51 Meter im Kugelstoßen, 1,48 Meter im Hochsprung, 13,30 Sekunden im Hürdenlauf, 36,83 Meter im Speerwerfen sowie 2:37,93 Minuten über die 800 Meter.

Weil an dem Wettkampf auch Sportlerinnen vom niedersächsischen VfL Stade teilnahmen und sehr gut abschnitten, hätte eine rein mitteldeutsche Wertung sogar noch bessere Platzierungen hervorgebracht. Doch das war Maik Werner egal. Dem Trainer kam es in erster Linie auf die Leistungen an, und die fand er sehr passabel. „Die Ergebnisse zeigen aber auch, dass die Mädels noch mehr können. Und das werden sie bei der Deutschen Meisterschaft am 29. und 30. August auch zeigen“, ist der LV-90-Coach überzeugt.

Beim Mitteldeutschen Mehrkampf-Meeting in Mittweida gut abgeschnitten

Für die Athleten der Altersklassen 10 bis 13 hat sich in Mittweida eine Gelegenheit geboten, ihr Können unter Beweis zu stellen. Vor allem Vielseitigkeit war gefragt, denn vor Ort wurde das Mitteldeutsche Mehrkampf-Meeting ausgetragen. Fünf Disziplinen waren dabei zu bewältigen. Neben dem Sprint, dem Hürdenlauf, dem Weitsprung und dem Ballwurf wartete zum Abschluss noch der 800-Meter-Lauf, bei dem es galt, die letzten Kräfte zu mobilisieren. Vor allem unseren Startern in der AK 13 gelang dies in überragender Manier. Sowohl bei den Mädchen als auch bei den Jungen nahmen wir den kompletten Medaillensatz mit nach Hause.

Sieger der männlichen Konkurrenz wurde Cedric Schmidt, der sich in einem Wimpernschlagfinale mit einem Punkt Vorsprung vor Jerome Düringer durchsetzte. Seine 2237 Punkte hatte Cedric vor allem den starken Leistungen über 60 Meter Hürden (10,16 s) und über 800 Meter (2:33 min) zu verdanken. Jerome, der nur ganz knapp dahinter folgte, glänzte vor allem im Weitsprung (4,97 m) und ebenfalls im Hürdenlauf (9,58 s). Bronze ging an Felix Voigt (2211), der im 75-Meter-Sprint einen neuen Vereinsrekord aufstellen konnte: Nie zuvor hatte ein M-13-Läufer des LV 90 diese Strecke in 9,33 Sekunden bewältigt.

Bei den Mädchen war der Sieg ebenfalls hart umkämpft. Platz 1 ging letztlich an Emilia Aurich, die 2336 Zähler sammeln konnte. Viele davon im Sprint, für den sie nur 10,44 Sekunden benötigte. In der Weitsprunggrube fühlte sich an diesem Tag Marie Bannier am wohlsten. Ihre 4,74 Meter waren ein Grund dafür, warum sie sich mit insgesamt 2325 Punkten den zweiten Platz sichern konnte. Als Dritte schaffte es auch Pauline Lotta Beer (2322) aufs Treppchen. Sie war über die 75 Meter (10,35 s) sogar noch einen Tick schneller als die spätere Siegerin.

Dank Moritz Pilz (M 12), Angelina Fischer (W 12) und Marc Buschmann (M 11) durften weitere Siege bejubelt werden. Dabei ragte Angelina vor allem mit ihren 43,50 Metern im Ballwurf heraus. Am Ende standen für sie 2143 Punkte zu Buche. Marc setzte im Weitsprung (4,58 m) sowie über 800 Meter (2:40 min) die größten Ausrufezeichen. In starker Form präsentierte sich in Mittweida zudem Seraphine Landmann, die in der W 11 mit 2155 Punkten den zweiten Platz erkämpfte. Ihre gute Verfassung spiegelte sich vor allem im Sprint (7,84 s) und im Weitsprung (4,28 m) wider.

Ab sofort dürfen Sportveranstaltungen unter Auflagen wieder mit Besucher stattfinden. Wir haben uns dazu entschieden, den Thumer Werfertag mit Publikum am 22.August 2020 durchzuführen und freuen uns auf alle Fans der Leichtathletik.
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Lokalen Werfertag für gute Leistungen genutzt

Mit einer Weite von 62,71 Metern hat Matteo Maulana für den Höhepunkt in Großolbersdorf gesorgt. Schließlich war dem Leichtathleten des LAC Chemnitz damit ein U-20-Landesrekord im Diskuswerfen gelungen. „Es war ein toller Wettkampf“, sagte der 17-Jährige und lobte damit den SV 1870 Großolbersdorf, der das Meeting kurzfristig auf die Beine gestellt hatte. Ein Werferabend für Erwachsene und Senioren am Freitag sowie weitere Wettbewerbe tags darauf für den Schüler- und Jugendbereich sollten den Aktiven nach langer Corona-Pause endlich wieder Wettkampfpraxis verschaffen. Auch unsere LV-09-Starter nutzen natürlich diese Gelegenheit für eine Standortbestimmung – und boten größtenteils starke Leistungen.

„Das Angebot wurde sehr gut angenommen, die mehr als 140 Teilnehmer kamen aus mehreren Bundesländern – sogar von der Küste sind Sportler angereist“, sagte die Großolbersdorfer Sektionsleiterin Nadine Beck. Die Freude, sich endlich wieder mit anderen messen zu können, war jederzeit und überall spürbar. Neben Senioren aus westlichen Bundesländern, die in ihrem derzeit noch spärlich besetzten Wettkampfkalender meist weite Fahrten auf sich nehmen müssen, waren auch international ambitionierte Athleten wie Matteo Maulana voll bei der Sache. Ohne Corona-Pandemie wäre der Chemnitzer wohl gerade bei der U-20-Weltmeisterschaft in Kenia. Dass er statt in Nairobi nun in Großolbersdorf startete, nahm der Sportler gelassen: „In der U 20 gehöre ich noch zum jüngeren Jahrgang. Daher wäre es für mich bei der WM ohnehin schwer geworden.“

Mit deutlich höheren Zielen wäre Steven Richter dieser Tage eine internationale Herausforderung angegangen. Gern hätte unser Hoffnungsträger bei der U-18-Europameisterschaft im italienischen Rieti um eine Medaille gekämpft. Und die Chancen hätten nicht schlecht gestanden, denn sowohl im Kugelstoßen als auch im Diskuswerfen gehört der Gelenauer aktuell zur Weltspitze. Angesichts der zuletzt gezeigten Leistungen schüttelte Richter in Großolbersdorf meistens mit dem Kopf. Weder die 61,33 Meter mit dem Diskus noch die 19,76 Meter mit der Kugel stellten ihn zufrieden. „Aber das ist Jammern auf hohem Niveau. Das sind trotzdem gute Weiten“, sagte Trainer Christian Sperling. Und auch Steven Richter bilanzierte mit etwas Abstand: „Das Training während der Corona-Pause hat sich wirklich gelohnt. Nur mit den technischen Abläufen ist das immer so eine Sache. Vor allem im Drehstoßen mit der Kugel kann es täglich schwanken.“

Voll im Griff hatte Steven seine technischen Abläufe tags zuvor beim Abendsportfest in Chemnitz gehabt. Dort konnte er mit 64,89 Metern den U-18-Landesrekord im Diskuswurf verbessern. Er löste damit einen Vereinskollegen ab, denn die alte sächsische Bestmarke stammte von Tony Zeuke, der auf 40 Zentimeter weniger gekommen war. Auch Michel Größer (U 18) und Sascha Schmidt (U 20) konnten in Chemnitz mit dem Diskus glänzen – sie erreichten Weiten jenseits der 52-Meter-Marke. Ähnlich erfolgreich ging es dann in Großolbersdorf weiter, wo es viele gute Ergebnisse zu bejubeln gab. Aus der Hammerwurf-Gruppe von Steve Schneider überzeugten unter anderem Franz Lorenz mit einer Siegerweite von 54,81 Metern sowie Rick Schlömilch (2./U 20) mit 49,27 Metern. Einen weiteren Sieg steuerte Marc-Aurel Loibl dank seiner 17,80 im U-20-Kugelstoßen bei.

Erste Plätze belegten außerdem Larissa Hübner (1./U 20) mit Kugel, Diskus und Speer und Larissa Stiehler (U 18) mit dem Diskus (40,46 m). Auch Lara Böhm (W 14) landete mit  Kugel (11,42 m) und Diskus (26,22 m) ganz vorn und führte damit ein starkes LV-90-Feld mit weiteren gut aufgelegten Teilnehmerinnen an. Im Speerwerfen hatte dabei Pia Wetzel (36,39 m) die Nase vorn – genau wie Theresa Kramer (26,93 m) eine Altersklasse tiefer in der W 13. In der W 12 durfte sich Angelina Fischer über Siege im Kugelstoßen (9,90 m) und Speerwerfen (25,20 m) freuen.

Ergebnisse

Steven Richter glänzt in Wildenfels mit dem Diskus

Wurf-Experte Steven Richter vom LV 90 Erzgebirge gehört aktuell zur internationalen Spitze der U-18-Leichtathleten. Und zwar nicht nur im Kugelstoßring, wo er bereits sein immenses Potenzial unter Beweis gestellt hat. Auch im Diskuswerfen läuft es phänomenal – so, als hätte es die Corona-Zwangspause nie gegeben. Beim Werfertag in Wildenfels landete die vom Gelenauer geschleuderte Scheibe erst nach 63,74 Metern. „Damit ist er aktuell die Nummer 2 in der Welt“, sagt Trainer Christian Sperling über die bärenstarke Leistung seines Schützlings. Dank Michel Gröper ging auch der zweite Platz an den LV 90. Der Neuzugang aus Eilenburg knackte mit 49,39 Metern die Norm für die Deutsche Jugend-Meisterschaft, deren Austragung allerdings noch auf der Kippe steht. Auch in der U 20 waren die Erzgebirger auf dem Podest vertreten. Während Rick Schlömilch mit persönlicher Bestleistung (53,04 m) Silber gewann, wurde Sascha Schmidt (51,34 m) Dritter. „Auch das waren sehr gute Leistungen“, bilanzierte Christian Sperling zufrieden.

100 Teilnehmer nutzen Sportfest in Thum als Leistungstest – mit Erfolg

Auf den ersten Blick scheint alles wie immer. Während auf der Tartanbahn der nächste Startschuss ertönt, nimmt an der Weitsprunggrube gerade der nächste Sportler Anlauf. Und auch vor der Hochsprungmatte tummeln sich einige Aktive. Beim genaueren Hinschauen fällt allerdings auf, dass sich die Zahl der Leichtathleten in Grenzen hält – ebenso wie die der Stationen. Wurfwettbewerbe gibt es zum Beispiel bei diesem Erzgebirgssportfest des Kreisfachverbandes in Thum gar nicht. Gesprintet wird auch nur über die Hürden – und das mit jeweils einer Bahn Abstand zwischen den Teilnehmern. „Nur so lässt sich das Hygiene-Konzept umsetzen“, sagt Regionaltrainer Maik Werner vom gastgebenden LV 90.

Konzept bewährt sich

Tagelang hat unser Coach an einem System gefeilt, das Kontakte zwischen allen Beteiligten weitestgehend einschränkt und Mindestabstände gewährleistet. Dass alles funktioniert, war schon eine Woche zuvor beim Wettkampf in Schwarzenberg zu erleben, der sich vor allem dem Sprint und dem Weitsprung widmete. Diesmal stehen für rund 100 erzgebirgische Sportler der Altersklassen U 12 bis U 20 der Hürdenlauf und der Hochsprung im Mittelpunkt. Dazu kommt lediglich noch der Weit- beziehungsweise Dreisprung. Binnen einer Stunde ist für eine Riege alles erledigt, sodass sich die Altersklassen gut über den Wettkampftag verteilen lassen. „So können wir den Ablauf sehr schön entzerren“, sagt Werner, der auf die Unterstützung vieler Eltern angewiesen ist. Weil vom Landesverband bis Ende August keine Kampfrichter gestellt werden, müssen solche Aufgaben von ehrenamtlichen Helfern übernommen werden.
Die Weitenmessung übernehmen Mütter und Väter ebenso wie das Herrichten der Weitsprunggrube oder die Betreuung der jungen Sportler.

„Endlich geht’s wieder los“

Als Riegenführerin der Altersklasse M 12 ist Mandy Lindner eingeteilt, weil ihr Sohn Max Luis dazu gehört. Seit zwei Jahren ist der Junior schon im Verein aktiv, doch die Corona-Krise bremste ihn kurzzeitig aus. „Die Trainingskollegen, die Einheiten und die Meisterschaften haben ihm gefehlt“, erzählt die Mutter, die auch gern immer selbst dabei ist. Dementsprechend groß ist nun die Freude. „Maik Werner und den anderen Verantwortlichen gebührt für die Organisation wirklich ein großes Lob. Alle sind froh, dass es wieder losgeht“, sagt Mandy Lindner. Der Sohnemann, sonst auch als Rechtsaußen für die D-Jugend des FC 1910 Lößnitz in der Landesklasse unterwegs, lässt für den Wettkampf sogar ein Fußballspiel in Treuen sausen. Endlich wieder Wettkampfluft schnuppern, lautet das Motto, auch wenn Hochsprung nicht ganz seine Lieblingsdisziplin ist.

DM-Norm geknackt

Als echte Stärke ist der Hochsprung dagegen im Fall von Svenja Koban (U 18) zu bezeichnen. Die Sportlerin vom TSV Elektronik Gornsdorf erreicht mit 1,69 Metern den besten Tageswert. Dafür gibt es einen von ihrem Trainer Joachim Hofmann gestifteten Pokal – und beinahe die DM-Norm: Nur ein Zentimeter fehlt. Auf die Deutsche Jugend-Meisterschaft freuen – so sie denn stattfindet – darf sich dagegen Nela Herzog (U 18) von unserem Verein. Mit 11,82 Metern hat die Lokalmatadorin im Dreisprung die Norm geknackt. „Sportlich lief es super“, sagt daher Maik Werner, der auch in organisatorischer Hinsicht zufrieden ist. Dank der Unterstützung von Helfern wie Mandy Lindner wurden selbst bei der Erwärmung in einem extra abgetrennten Bereich alle Regeln eingehalten.

Freud und Leid eng beieinander

Aus Vereinssicht ragten in der Altersklasse 10 Linus Rudolph und Leni Schiefer Hürde heraus. Spannend ging es dagegen in der M 11 zu, wo Marc Buschmann (Weitsprung) sowie über die Hürden Julius Stütz und Maxim Gassmann starke Leistungen zeigten. Bei den Mädchen dieses Jahrgangs triumphierte Seraphine Landmann wie schon in der Woche zuvor im Weitsprung, diesmal zeigte sie auch im Hürdenlauf ihr Können – ähnlich wie Max Luis Lindner in der M 12. Ellena Scherf (W 12) sowie Felix Voigt (M 13) überzeugten sowohl in der Sandgrube als auch auf der Tartanbahn. Dabei profitierte er aber auch vom Patzer eines Konkurrenten. Jerome Düringer blieb an einer Hürde hängen, sonst hätte es womöglich einen anderen Sieger gegeben. Gar nicht erst eingreifen ins Wettkampfgeschehen konnte Arno Börner, der sich leider beim Aufwärmen verletzte. In der W 13 blieb auch Marie Bannier an einer Hürde hängen. Dafür durfte Emilia Aurich nach dieser Disziplin strahlen, im Weitsprung war es Lotta Beer. Als stärkste M-14-Starter erwiesen sich Curt Aurich (Hürde) und Alex Schneider (Hochsprung).
Nachwuchs beweist sich an drei Standorten
Jetzt geht hat also auch im Erzgebirge die Jagd nach Bestweiten und Bestzeiten wieder begonnen. Mit dem Wettkampf in Schwarzenberg begann am vergangenen Wochenende eine kleine Wettkampf-Serie, welche die Nachwuchssportler der Region durchs Erzgebirge führt. Weiter geht es diesen Samstag, den 4. Juli, in Thum sowie am 10. und 11. Juli in Großolbersdorf. „Wir kriegen das nur gemeinsam hin“, sagt Regionaltrainer Maik Erzgebirge und spielt damit auf den Kreisfachverband Leichtathletik an, der als Veranstalter fungiert: Ohne die Unterstützung der WSG Schwarzenberg-Wildenau, des TSV Elektronik Gornsdorf, des TTL Ehrenfriedersdorf und des SV 1870 Großolbersdorf wäre es dem LV 90 Erzgebirge nicht möglich gewinnen, etwas auf die Beine zu stellen.
Dank an viele Helfer
Kampfrichter werden vom sächsischen Verband zumindest bis zum 31. August nicht gestellt. Dank der Unterstützung vieler Eltern und älterer Nachwuchssportler, die nicht selbst am Wettkampf teilnehmen, ist die Herausforderung aber doch zu meistern. Als Riegenführer, Weitenmesser und Helfer in vielerlei anderer Hinsicht packen alle mit an. Dabei geht es auch um die Auswertung, die Betreuung und nicht zuletzt um die Einhaltung des Hygiene-Konzepts. Schließlich ist die Corona-Zeit noch längst nicht vorbei. Abstandsregeln und Desinfektionsmittel sind da noch zwei kleine Beispiele. Neu ist zum Beispiel auch die Regelung in einigen Disziplinen. „Die 800 Meter in Bahnen zu laufen, war für die Teilnehmer etwas komplett Anderes“, sagt Werner. Auch die Wettkampf-Serie ansich ist Beleg für das Konzept, da die Disziplinen aufgeteilt wurden. In Thum stehen der Hürdenlauf und der Hochsprung im Mittelpunkt, in Großolbersdorf dann die Wurf-Disziplinen. Los ging es in Schwarzenberg mit dem Sprint und dem Weitsprung.
Viele Sportler steigern sich
„Dabei waren die Leistungen waren sehr gut, was auch an den guten Windbedingungen lag“, bilanziert Maik Werner. Fast alle Teilnehmer konnten sich zum Teil enorm verbessern. In der M 10 trumpften beispielsweise Ernst Sieber (Sprint) und Linus Rudolph (Weitsprung) auf, während bei den Mädchen dieser Altersklasse Rosa Charleen Tittmann unglaublich schnell war. In der AK 11 gehörten Julius Stütz, Marc Buschmann und Seraphine Landmann zu den Besten. Als solide bezeichnete Werner auch den Auftritt von Max Luis Lindner (M 12). Zudem lieferte in der W 12 Newcomerin Ellena Scherf einen tollen Einstand ab. In die Kategorie Bärenstark fielen auch die Leistungen von Arno Börner, Cedric Schmidt, Jerome Düringer, Lasse Platzer, Enzo Kieß und Felix Voigt in der M 13. Erstmals ging es im Weitsprung über die Fünf-Meter-Marke hinaus. Dies schaffte auch Leonie Schürer, die in der W 13 ebenso wie Marie Bannier und Emilia Aurich gute Ergebnisse ablieferte. In der AK 14 waren die Resultate von Curt Aurich hervorzuheben, während in der M 15 vor allem Sandro Patrice Mittag glänzte. Einen tollen Weitsprung lieferte zudem Lennya Fuhrmann in der W 15 ab, während im Sprint Rosalie Weber überzeugte. Auch Sarah Michelle Leichsenring und Svenja Hübner erreichten gute 100-Meter-Zeiten, dazu kam die über 300 Meter auftrumpfende Tizia Schreiter. Herausragender männlicher U-18-Akteur war Axel Sven Gerlach. Als schnellste Frau des gesamten Wettkampfes erwies sich dagegen Nela Herzog (U 18).