DM-Medaillen nur knapp verpasst

Trio des LV 90 zieht bei Titelkämpfen in Braunschweig in den Endkampf ein

Mit drei Top-6-Platzierungen sind unsere LV-90-Vertreter von den Deutschen Meisterschaften aus Braunschweig zurückgekehrt. Durch die verletzungsbedingten Ausfälle von Christina Schwanitz und Katharina Maisch waren die Medaillenchancen in diesem Jahr von vornherein kleiner als in der Vergangenheit.

Trotzdem hätte es von der Platzierung her beinahe fürs Treppchen gereicht. Schließlich schrammte Sarah Schmidt als Vierte nur knapp an den Medaillenrängen vorbei. Obwohl damit sich damit die Rangfolge in der aktuellen deutschen Bestenliste bestätigte, bestand die leise Hoffnung auf Bronze. Leider konnte Sarah aber mit ihren 16,27 Metern nicht ganz an ihre Leistung der Vorwoche anknüpfen.

Einen guten fünften Platz erreichte Korbinian Häßler im Diskuswerfen der Männer. Der 20-Jährige, der gerade in den U-23-Bereich gewechselt ist und somit jüngster Teilnehmer im Braunschweiger Feld war, erzielte gleich im ersten Versuch einen starken Wert von 58,00 Metern. Eine Steigerung in Richtung der 60-Meter-Marke, die Korbi durchaus drauf hat, gelang an diesem Tag aber leider nicht mehr.

Für Cedric Trinemeier sprang im Kugelstoßen der Männer der sechste Platz heraus. Im sechsten Durchgang steigerte sich der 22-Jährige, der gerade die Umstellung von der Angleit- zur Drehstoßtechnik vollzieht, auf 18,75 Meter. Damit fehlten ihm letztlich nur 30 Zentimeter zu Bronze. Das zeigt, wie groß die Leistungsdichte in diesem Wettbewerb war.

Leider fanden die Meisterschaften aufgrund der Corona-Situation ohne Zuschauer statt, was der sonst stets tollen Stimmung im Stadion einen spürbaren Dämpfer einbrachte. Wie alle Athleten hoffen wir aufs nächste Jahr, um – angefeuert von einem großen Publikum – wieder Top-Leistungen abzurufen.

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