In Chemnitz viele Medaillen erkämpft

Für viele Weitenjäger hat der Winterwurf-Cup des LAC Chemnitz eine erste Standortbestimmung dargestellt. „Das beste Ergebnis waren die 60,98 Meter von Steven Richter im Diskuswerfen“, sagt Trainer Christian Sperling. Damit war dem Gelenauer der Sieg in der U 18 nicht zu nehmen. Dabei ließ er unter anderem seine Vereinskollegen Michel Gröper (3./44,42 m) und Jeremy Neubert (38,07 m) hinter sich.

Im Hammerwerfen bescherten Franz Lorenz (U 23/53,11 m) und Jeremy Neubert (U 18/46,52 m) dem LV 90 weitere Siege. Dazu kam in dieser Disziplin noch der zweite Platz von Rick Schlömilch (46,41 m) in der U 20. Letzterer hatte das U-20-Diskuswerfen mit 49,09 Metern als Dritter beendet – direkt hinter Florian Schmidt (52,12 m). Sascha Schmidt (4./49,06 m) und Marc-Aurel Loibl (7./44,12 m) gehörten ebenso zum Teilnehmerfeld.

Mit dem Diskus waren auch drei jüngere Teilnehmerinnen aus unseren Reihen am Start. Dabei erreichte Lara Böhm als Zweite der W 14 das beste Ergebnis. Sie hatte ihr Wurfgerät erst nach 26,17 Metern landen lassen. Etwas kürzer waren die Würfe von Nora Richter (4./21,35 m) und Klara Langer (5./21,26 m).

Zwei Titel standen für den LV 90 Erzgebirge zudem bei den Landeshallenmeisterschaften der Senioren zu Buche. Dazu gab es jeweils noch Silber. Während Dominik Lewin (M 40) im Diskuswerfen (48,19 m) die gesamte Konkurrenz hinter sich ließ, gewann Mario Weber (M 45) über 400 Meter (60,01 s). Zweite Plätze sprangen für den Wurf-Experten mit dem Diskus (41,76 m) und den Lauf-Spezialisten über 60 Meter (8,13 s) heraus.

W-15-Mädchen bei Landesmeisterschaft in der Teamwertung vorn

Als mit dem 800-Meter-Lauf auch die letzte der fünf Disziplinen absolviert war, wirkten alle geschafft. Zugleich aber auch überglücklich, denn speziell unsere W-15-Mädels hatten bei der Mehrkampf-Landesmeisterschaft in Chemnitz einen bärenstarken Auftritt hingelegt. Rosalie Weber (2./2635), Lennya Fuhrmann (3./2615) und Svenja Hübner (4./2570) durften sich am Ende nicht nur über ihre guten Einzel-Ergebnisse freuen, sondern auch über den Sieg in der Mannschaftswertung. 7820 Punkte bedeuteten einen neuen Vereinsrekord. Auch auf sächsischer Ebene ist dieser Wert spitze. Ober er sogar einen neuen Landesrekord darstellt, lässt sich allerdings nicht sagen, da sich die Mehrkampf-Disziplinen über die Jahre immer mal wieder geändert haben. Aber dieser Aspekt war auch völlig egal, vielmehr galt es den Moment zu genießen. Schließlich hatte Rosalie in allen fünf Disziplinen persönliche Bestleistungen erreicht. Lennya und Svenja standen da kaum nach.

Im Fall von Pia Wetzel war ein Start wegen Rückenproblemen gar nicht erst möglich gewesen. Pech hatte dann auch Lucie Möckel, die nach zwei gelungenen Disziplinen im Hürdenlauf aufgeben musste. Ähnlich erging es Richard Müller, bei dem sich über die Hürden wieder der Oberschenkel negativ bemerkbar machte. Dafür hielten andere Jungs die Fahne für den LV 90 hoch. Vor allem Curt Aurich (6./M 14) mit 2377 Punkten und Sandro-Patrice Mittag (7./M 15) mit 2503 Punkten haben sich in Chemnitz super verkauft. Für Alexander Schneider, der insgesamt 2153 Punkte sammeln konnte, stand in der M 14 am Ende der 13. Platz zu Buche.

Weitere Medaillen gab es im U-20-Bereich zu bejubeln, deren Landesmeister in den einzelnen Disziplinen ermittelt wurden. Nela Herzog, die den Dreisprung mit 11,68 Metern knapp vor Lucienne Schulze gewann, und Tilman Reichel (800 m/2:01,82 min) holten Gold, obwohl sie eigentlich noch zur U 18 gehören. Sie und weitere Vertreter des unteren Jugendbereichs nutzten die Gelegenheit, um Wettkampfpraxis zu sammeln und eventuell die eine oder andere Norm für die Jugend-DM in der Halle zu knacken. Nah dran war über 200 Meter Liv Zoe Strohbach, die in 25,84 Vierte wurde. Gar nur 38 Hundertstelsekunden fehlten der 200-Meter-Staffel, die in der Besetzung Axel Sven Gerlach/ Elias Lämmel/ Nico Heinzel/ Chris Heyber zu Silber lief. Die weibliche Staffel schied wegen eines Wechselfehlers aus, verfügt aber auch über Potenzial. Weitere Chancen, sich für die Jugendhallen-DM zu qualifizieren bieten ja die U-18-Landestitelkämpfe sowie die Mitteldeutschen Meisterschaften.

Aber noch einmal zurück zur U-20-Landesmeisterschaft, wo es noch weitere Podestplätze zu vermelden gab. Unter anderem den von Paula Mannsfeld, die über 800 Meter Vizemeisterin wurde. Auch im 1500-Meter-Lauf war unsere Verein vertreten – und zwar in Person von Lisa Weißbach (5.) und Helene Müller (7.). Einen achten Platz fügte Axel Sven Gerlach der Bilanz hinzu, der über 200 Meter an den Start gegangen war. Im Kugelstoßen wollten es gleich vier LV-90-Vertreter wissen, was zwei Medaillen mit sich brachte. Auf Platz 2 landete mit 16,59 Metern Marc-Aurel Loibl, gefolgt von Sascha Schmidt (3.) und Rick Schlömilch (4.). Florian Schmidt wurde bei dieser Meisterschaft Siebenter.

Ergebnisse

 

 

Rolf Kohlmann bei Sächsischer Sportgala für Lebenswerk geehrt

Mehr als 1000 Gäste waren gekommen, um im Internationalen Congress Centrum von Dresden die Sächsischen Sportgala inklusive der Ehrung der Sportler des Jahres zu erleben. Prominente Athleten wurden dann auch nach vorn gegeben. Da neben Biathlon-Weltmeisterin Denise Herrmann (Frauen) und dem Nordischen Kombinierer Eric Frenzel (Männer) auch das Bobteam von Francesco Friedrich (Mannschaft) die meisten Stimmen in seiner Kategorie erhielt, war der LV 90 sogar in gewisser Weise auf der Bühne vertreten. Schließlich gehört mit Anschieber Candy Bauer ein ehemaliger Kugelstoßer aus unseren Reihen zur Crew des Eiskanal-Königs.

Während Candy aus verletzungsbedingten Gründung die Leichtathletik hinter sich ließ, kann ein anderer auch mit 82 Jahren einfach nicht genug davon kriegen. Gemeint ist Rolf Kohlmann, der am Elbufer ebenfalls auf die Bühne geholt wurde. Nachdem er bereits im Erzgebirge sowie vom Leichtathletik-Landesverband ausgezeichnet worden war, wurde er nun auf noch höherer Ebene für sein Lebenswerk geehrt. „Es geht nicht nur um die sportliche Leistung, sondern auch um die Entwicklung der Persönlichkeit. Und dafür haben wir gern unsere Zeit geopfert“, sagte Kohlmann in diesem großen Moment.

Verdient hat sich das Trainer-Urgestein diese Ehre auf jeden Fall, denn seit mittlerweile fast 60 Jahren steht er jungen Sportlern mit Rat und Tat zur Seite. Die große Herausforderung besteht aber auch darin, die Talente zu finden und von der Leichtathletik zu überzeugen. Schließlich gibt es da ja zum Beispiel noch den Fußball, in dem sich Rolf Kohlmann übrigens ebenfalls bestens auskennt. Unzählige Athleten hat er schon auf den richtigen Weg gebracht. Und obwohl die Zeit voranschreitet, kommen mit Sicherheit noch einige dazu. Denn es vergeht kaum ein Tag, an dem der Oldie nicht in Sachen Leichtathletik unterwegs ist. Danke für diese Leidenschaft!

Jugend-Hallenmeeting in Chemnitz bringt viele gute Ergebnisse mit sich

Während die U-14-Mehrkämpfer und die 3000-Meter-Läufer bereits um Medaillen der Landesmeisterschaft kämpften, diente das vergangenen Wochenende anderen Athleten als Standortbestimmung. Und hinterher lässt sich sagen, dass das Jugend-Hallenmeeting des LAC eine gelungene Generalprobe für bevorstehende Herausforderungen darstellte. Das beste Beispiel für diese Einschätzung lieferte Steven Richter, der im Kugelstoßen an der 20-Meter-Marke kratzte. Obwohl er nicht ganz herankam (19,98 m), reichte ihm diese beeindruckende Weite zum Sieg in der männlichen U-18-Konkurrenz. Jeremy Neubert (4./12,91 m) muss sich dagegen erst noch mit der für ihn  neuen schwereren Kugel zurechtfinden. Außerhalb der Wertung startete Marc-Aurel Loibl (16,05 m), für den es ein schöner Trainingswettkampf war.

Auch andere U-18-Starter wussten im Sportforum zu überzeugen. So wie Axel Sven Gerlach der über 200 Meter Siebenter wurde. Auf der vierfachen Distanz durfte sich Tilman Reichel über eine neue persönliche Bestzeit (2:02,28 min) und damit auch über den Sieg freuen. Ein beherztes Rennen lieferte auch Elias Lämmel (3.). Dagegen hatte war Charly Georgi in der U 16 mitunter anzumerken, dass er noch mit Fersenproblemen zu kämpfen hat. Im Fall von Richard Müller war der Hürdenlauf die beste Disziplin, bei Curt Aurich war es der Sprint.

Eine solide Leistung (12,05 m) reichte Larissa Stiehler, die ihren Fokus allerdings eher aufs Diskus werfen richtet, im U-18-Kugelstoßen zu Platz 2. Dagegen war Claudia Lein mit ihren 10,25 Metern, die Platz 6 bedeuten, nicht ganz nicht zufrieden. Auch Paula Mannsfeld kann nach Einschätzung der Trainer mehr. Nichtsdestotrotz bedeuteten die 60,92 Sekunden, die die U-18-Starterin für die 400 Meter benötigte, zum Sieg. Im Fall von Liv Zoe Strohbach blieb die Uhr nach 200 Metern so zeitig stehen wie nie zuvor. 26,21 Sekunden bescherten ihr Rang 5. Gute Abläufe zeigte Nela Herzog im Dreisprung, doch nur einer ihrer Sprünge war gültig. Mit 11,50 Metern wurde sie bei den Frauen Dritte – direkt hinter Lissy Rodehacke (11,97 m). Im Weitsprung durfte Nela in ihrer eigentlichen Altersklasse (U 18) ran und wurde mit 5,40 Metern Dritte. Über die Hürden schrammte Helena Zietzsch (4.) in 8,30 Sekunden nur knapp am Treppchen vorbei. Julia Sieber machten dagegen Oberschenkelprobleme zu schaffen.

Die kompletten Ergebnisse gibt’s hier

 

 

Gute Ergebnisse bei Landesmeisterschaft über 3000 Meter und im Mehrkampf

Bei den ersten Landesmeisterschaften der neuen Hallensaison hatte der LV 90 dank Christopher Arnold einen Titel zu bejubeln. In 9:57,60 Minuten lief der U-16-Starter über 300 Meter zum Sieg – das bedeutete einen neuen Vereinsrekord. Nicht ganz so schnell, weil eher von der Taktik geprägt war das Rennen der weiblichen U-20-Konkurrenz. Gute Übersicht bewies dabei Lisa Weißbach, die nach 11:26,75 Minuten als Vizemeisterin die Ziellinie überquerte. Und auch sonst verkauften sich unsere Ausdauer-Spezialisten in der Leichtathletik-Halle des Chemnitzer Sportforums ausgezeichnet. So schrammte Anne Weißbach in der U 16 als Vierte nur knapp an einer Medaille vorbei. Und Hendrik Neubert (U 18) verbesserte seine persönliche Bestzeit gleich um 40 Sekunden, was ihm letztlich Platz 7 einbrachte.

Die 3000-Meter-Wettbewerbe waren der Abschluss eines langen Tages, der vor allem für die U-14-Sportler anstrengend gewesen war. Schließlich hatten sie bei der Mehrkampf-Landesmeisterschaft fünf Disziplinen zu meistern. Im Einzel reichte es dabei nicht zu einer LV-90-Medaille. Dafür durften sich die Jungen über Silber in der Mannschaftswertung freuen. Ausschlaggebend waren die guten Ergebnisse in der Altersklasse M 13. Mit 2169 Punkten belegte Felix Voigt einen sehr guten vierten Platz. Er hatte vor allem im 60-Meter-Sprint (8,13 s) geglänzt. Über die Hürden war Jerome Düringer schnell unterwegs (10,22 s), was ihm viele seiner 2128 Punkte – und damit am Ende Rang 5 – einbrachte.

Nach längerer Verletzungspause gelang Enzo Kieß (7./2091) in Chemnitz ein starker Einstand.  Cedric Schmidt (12./2048) überzeugte unter anderem mit einem beherzten 800-Meter-Lauf. Auf Platz 19 landete Arno Börner, der trotz einiger Oberschenkel-Probleme auf die Zähne biss. Komplettiert wurde das insgesamt gute Abschneiden in dieser Altersklasse von Nick Leichsenring (26./1773). In der M 12 hielt Max Luis Lindner als 23. (1826) die Fahne für den LV 90 hoch. Als Einzelstarter durfte er sich über eine neuen persönlichen Bestwert im Weitsprung freuen (3,90 m).

Für die besten drei Mädchen stand in der Mannschaftswertung Platz 4 zu Buche. Angeführt wurde das Team dabei von Marie Bannier, die als Fünfte der W 13 in einem rundum gelungenen Wettkampf insgesamt 2333 Punkte sammeln konnte. Auf Platz 10 folgte Lotta Pauline Beer, die mit 10,31 im Kugelstoßen glänzte und letztlich 2277 Punkte zu Buche stehen hatte. Für Emilia Aurich (2215) stellte Platz 13 ein gutes Ergebnis nach ihrer Verletzung dar. Auch im Fall von Felicitas Jähn (23./2159) stellte der Wettkampf einen Wiedereinstige dar. In der W 12 sammelte Alana Mehlhorn 2058 Punkte und beendete diesen starken Auftritt, bei dem sie so weit sprang wie nie zuvor (4,21 m) auf Platz 18. Für Almut Reichel standen am Ende 1924 Punkte und Rang 28 auf dem Protokoll.

Hier geht’s zu den Ergebnissen

 

 

LV-90-Athleten sind heiß aufs neue Jahr

Mit dem Jugend-Hallenmeeting des LAC und der U-14-Landesmeisterschaft im Mehrkampf nimmt an diesem Wochenende die neue Hallensaison so richtig an Fahrt auf. Hoch motiviert sind dabei natürlich auch die Sportler unseres Vereins, die zeigen wollen, dass sich das harte Training der vergangenen Wochen und Monate auch gelohnt hat. Selbst zwischen den Feiertagen hat so mancher geschwitzt, um jetzt möglichst weit vorn zu landen. Viele Höhepunkte warten unterm Hallendach, wobei für die meisten die Deutschen Meisterschaften das absolute Highlight darstellen. Alle drücken die Daumen, dass die gesteckten Ziele auch erreicht werden.

17. Thumer Werfertag steigt Anfang September

Ebenso sollen sich die Erwartungen im weiteren Jahresverlauf erfüllen. Schließlich hat auch 2020 wieder viele Herausforderungen zu bieten. Wir als LV 90 fiebern besonders unseren Heimspielen entgegen. Los geht’s mit dem Abendsportfest, das unser Verein am 24. Januar gemeinsam mit der SG Adelsberg in Chemnitz ausrichtet. Und mit den Hallenkreismeisterschaften am 21. März in Stollberg richten wir noch einen weiteren Wettkampf während der kälteren Jahreszeit aus. Ebenfalls in Stollberg folgen am 24. April die Kreismeisterschaften im Mehrkampf – der Auftakt einer interessanten Freiluftsaison, bei der im Mai das Gelenauer Sportareal in den Fokus rückt. Mit dem 8. Gelenauer Kinder-Sportfest (16. Mai) und dem 5. Gelenauer Erzgebirgsmeeting (30. Mai) stehen dort gleich zwei wichtige Termine an. Das Top-Event steht diesmal am 4. September auf dem Programm: Gemeint ist natürlich der Thumer Werfertag, der zum mittlerweile 17. Mal die Weltelite der Werfer ins Erzgebirge lockt.

Messlatte selbst hoch angelegt

Bei allen Events wollen wir an die Erfolge des vergangenen Jahres anknüpfen. So soll der Werfertag wieder eins der besten Spezial-Meetings der Welt werden. Und natürlich hoffen wir auch auf viele Medaillen. Die Messlatte haben die Sportler selbst hoch angelegt, da sie 2019 echt gut drauf waren. Zur Erinnerung: Mit sechsmal Gold sowie sechs weiteren DM-Medaillen war der LV 90 ein sächsischer Erfolgsgarant. In der bundesweiten DM-Vereinswertung stand Platz 11 zu Buche. „Von der U 16 bis hinauf zu den Senioren waren wir erfolgreich“, betont Trainer Sven Lang. Als weiteren Beleg dafür nennt er die über 20 Medaillen, die bei Mitteldeutschen Meisterschaften gewonnen wurden, sowie die mehr als 100 Podestplätze bei Landesmeisterschaften. Mit 8 Bundeskadern, 14 Landeskadern und 21 Entwicklungskadern sehen unsere Trainer den Verein sehr gut aufgestellt.

Zur Vorschau haben wir einige Wettkämpfe für das Jahr 2020 zusammengestellt

Reise nach Dresden lohnt sich

Immer näher rückt die Bescherung – uns viele unserer LV-90-Starter haben sich Geschenke wahrlich verdient. So wie zum Beispiel die Mädchen unserer U-18-Staffel, die beim Jahresabschlusssportfest des Dresdner SC 1898 die DM-Norm über viermal 200 Meter knacken konnte. Nela Herzog, Liv Zoe Strohbach, Paula Mannsfeld und Helena Zietzsch benötigten an der Elbe nur 1,47:23 Minuten, womit sie nicht nur die Konkurrenz um mehr als sechs Sekunden hinter sich ließen, sondern gleichzeitig das Ticket für die nationale Ebene lösten.

„Das war das absolute Highlight“, sagt Trainer Maik Werner, der gleichzeitig die männliche Staffel lobte. Auch Axel Sven Gerlach, Elias Lämmel, Tilman Reichel und Sandro-Patrice Mittag waren auf der gleichen Distanz nicht zu schlagen. 1:37,36 Minuten betrug ihre Siegerzeit. „Damit haben sie ihre DM-Ambitionen unterstrichen“, sagt Maik Werner. Hoch einzuschätzen sei das Ergebnis auch deshalb, weil alle gerade die 600 Meter als Vorbelastung in den Beinen hatten.

In den Einzeldisziplinen glänzte unter anderem Axel Sven Gerlach, der über 200 Meter eine neue persönliche Bestzeit erreichte. 23,74 Sekunden bedeuteten für ihn Rang 2. Ähnlich lief es für Liv Zoe Strohbach, die in der gleichen Disziplin in 26,39 Sekunden ebenfalls zu Silber lief. Über 600 Meter konnten Elise Mann (1:45,65 min) und Lisa Weißbach, die knapp eine Sekunde später die Ziellinie, Achtungszeichen setzen. Sie belegten damit die Ränge 3 und 4.

Die komplette Ergebnisliste gibt’s hier

Der LV 90 Erzgebirge wünscht allen ein Frohes Weihnachtsfest 2019! Außerdem lädt er noch vor der großen Bescherung zu einer kleinen Bescherung auf den Gelenauer Weihnachtsmarkt ein. Auf dem Rathausplatz werden wir an diesem Wochenende (14./15. Dezember) mit einem Stand vertreten sein, um für das leibliche Wohl zu sorgen und das lange, ereignisreiche Jahr noch einmal Revue passieren zu lassen. Also: Wer will kann gern bei der Gälner Weihnacht vorbeikommen und mit uns auf so manchen Erfolg anstoßen! Doch auch so gibt es bestimmt viel zu erzählen. Vielleicht hat er eine oder andere ja auch noch einen kleinen Tipp für ein Weihnachtsgeschenk parat…

 

 

Nachwuchs feiert Weihnachten im Gelenauer Clubkino

Nach all den Wettkämpfen im Jahr 2019 hatten sich unsere Nachwuchssportler diesen Abend redlich verdient: Leckere Speisen, ein Kinofilm und kleine Präsente des Vereins stellten einen schönen Ausklang dar. Und fast 100 Besucher, neben vielen Talenten darunter auch einige Eltern, genossen die Weihnachtsfeier Gelenauer Clubkino in vollen Zügen. Viel dazu beigetragen hatte auch Klaus Schubert als Vorsitzender des Fördervereins. Mit seinen Mitstreitern hatte er im Vorfeld alle Hebel in Bewegung besetzt, um dem Nachwuchs eine Freude zu bereiten. So konnten sich die E-Kader-Sportler über neue T-Shirts (Intersport) freuen, für die D-Kader-Sportler gab es Redvil-Beutel. Daneben gab es natürlich auch die besten Glückwünsche von Kugelstoß-Bundestrainer Sven Lang und vom LV-90-Vizepräsidenten Hans-Jörg Preißler. Auch sie genossen übrigens den Abend, der nur dank der Unterstützung von Kinobetreiber Sven Kruppa möglich war. Vielen Dank!

 

 

LV-90-Talente erkämpfen neun Medaillen bei Regionalmeisterschaft

Mit den Regionalmeisterschaften der Altersbereiche U 12 und U 14 hat die Hallensaison endlich begonnen. Unterm Dach des Chemnitzer Sportforums hatten die Teilnehmer einen Mehrkampf zu absolvieren, der für die Altersklassen 10 und 11 aus den drei Disziplinen 50-Meter-Sprint, Weitsprung und 800-Meter-Lauf bestand. Für die U-14-Starter kamen im Fünfkampf der Hürdensprint und das Kugelstoßen dazu, außerdem waren im Sprint 60 Meter zu meistern. Unsere Starter hinterließen dabei einen prächtigen Eindruck. „Fünf Einzelmedaillen und vier Podestplätze in den Teamwertungen sind eine richtig gute Bilanz“, freute sich Trainer Rolf Kohlmann hinterher.

Gleich zwei Titel bejubeln durfte Marc Buschmann. In der M 11 sammelte er die meisten Punkte, womit er auch tatkräftig zum Sieg in der U-12-Teamwertung beitrug. „Marc hat in allen drei Disziplinen starke Leistungen gezeigt“, lobt Rolf Kohlmann die Leistungen über 50 Meter (7,79 s), im Weitsprung (4,32 m) und im 800-Meter-Lauf (2:41,29 min). In der Summe machte das 1212 Punkte. Weil mit Maxim Gassmann (3./1148) und Julius Stütz (4./1130) knapp dahinter zwei weitere LV-90-Athleten folgten, war der Sieg in der U-12-Teamwertung gesichert. Dank Karl Laurenz Fiedler (6./M 11), Julian Riedel (11./M 11) und Ernst Sieber (7./M 10) reichte es auch noch zu Bronze.

Auch in der U-14-Teamwertung der Jungen ging Gold an unseren Verein, weil mit Felix Voigt (2./2074) und Jerome Düringer (3./2038) zwei M-13-Starter aufs Podest klettern konnten. Dazu kam noch der gute fünfte Platz von Cedric Schmidt (2017). In der M 12 hatte auch Max Lindner Grund zur Freude, da er al Achter überzeugte. Pech hatte dagegen der aussichtsreich im Rennen liegende Enzo Kieß, der im Sprint umknickte und daher den Wettkampf vorzeitig beenden musste. Gute Besserung!

Bei den Mädchen sorgte Marie Bannier (2355) als Zweite der W 13 für die einzige Einzelmedaille. Dazu kam noch Silber in der U-14-Teamwertung, weil auch Lotta Pauline Beer (7./W 13) und Emilia Aurich (9./W 13) gut in Form waren. Einstellige Platzierungen erreichten zudem Hanna Schubert (5./W 10), Rosa-Charlen Tittmann (7./W 10) und Hannah Maneck (7./ W 11). Für eine Team-Medaille reichte dies in der U 12 zwar nicht. Dafür haben auch die Mädels gute Chancen, dass es mit der Qualifikation für die Landesmeisterschaft klappen könnte. Bei den Titelkämpfen Mitte Januar sind pro Altersklasse die 40 Besten des gesamten Freistaats am Start.

„Auffallend waren die sehr guten Laufergebnisse“, hat Rolf Kohlmann festgestellt. Immer wieder musste der Hallensprecher die Namen unserer Starter nennen, weil sie in den meisten Läufen vornweg liefen. Offenbar hat sich da das Training ausgezahlt. Das weckt Appetit auf mehr!

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