Steven Richter ist einer von zehn Kandidaten als Jugend-Leichtathlet des Jahres 2021

Einen Wettkampf hat Steven Richter in diesem Jahr nicht mehr zu bestreiten – und doch könnte er noch einmal das Podest erklimmen. Die Möglichkeit dazu bietet die vom DLV organisierte Wahl der „Leichtathleten des Jahres 2021“, für die unser Wurf-Spezialist im Bereich der männlichen Jugend nominiert wurde. Es als einer von zehn Kandidaten auf diese ehrenvolle Liste geschafft zu haben, ist der Beweis für eine bärenstarke Saison.

„Steven hat einen großen Schritt nach vorn gemacht“, bilanziert Christian Sperling und fügt hinzu: „Weltweit der Beste mit der Kugel und der Drittbeste mit dem Diskus zu sein, kommt nicht von ungefähr.“ Damit spielt der Trainer auf die Platzierungen seines Schützlings in der Weltjahresbestenliste an. Speziell im Kugelstoßring ließ Steven aufhorchen, als er im Sommer 20,34 Meter erreichte – und die Kugel damit zu diesem Zeitpunkt weiter fliegen ließ als jeder andere U-20-Starter.

Leider konnte er diesen absoluten Top-Wert bei der U-20-Europameisterschaft in Tallinn nicht ganz bestätigen. „Das war sicherlich ein kleiner Makel“, gesteht Christian Sperling. Doch obwohl in Estland nur Platz 6 mit der Kugel sowie Rang 9 mit dem Diskus zu Buche standen, hält sich der Frust beim Trainer in Grenzen: „Das ist eher Motivation als Enttäuschung. Es ist vielleicht besser als zu denken, man habe schon alles erreicht.“

Verschmerzen ließ sich der „kleine Makel“ auch deshalb, weil sich Steven wenig später bei der Deutschen Jugend-Meisterschaft in Rostock schon wieder ziemlich souverän präsentierte. Davon zeugt neben seinem Meistertitel im Kugelstoßen auch die Bronzemedaille im Diskuswerfen. Diese Podestplätze dürften sicherlich dazu beigetragen haben, dass der Gelenauer für die DLV-Wahl nominiert wurde. Statt möglichst vieler Meter braucht Steven jetzt möglichst viele Klicks. Bis Ende Dezember bleibt noch Zeit zum Online-Voting

Christopher Arnold beendet Generalprobe für Crosslauf-DM auf Platz 3

Im Sommer ist Christopher Arnold bei der Deutschen U-18-Meisterschaft noch knapp an einer Medaille vorbei geschrammt. Obwohl der 16-Jährige zum jüngeren Jahrgang seiner Altersklasse gehört, war er aber bei den Titelkämpfen in Rostock schon ziemlich nah dran. Rang 5 stand für ihn damals über 1500 Meter zu Buche. Im Crosslauf könnte sich der Starter des LV 90 Erzgebirge nun doch noch seinen Traum von Edelmetall erfüllen, denn bei der Generalprobe für die Deutsche Meisterschaft in dieser Disziplin war er als Dritter ganz vorn dabei. Beim ersten Wettkampf seit dem Höhepunkt der Sommersaison an der Ostseekiste lief es für unseren Vereinsvertreter blendend.

Sicherlich waren nicht alle Spitzen-Athleten beim Sparkassen-Cross in Pforzheim am Start – und doch lieferte dieser Wettkampf rund drei Wochen vor den nationalen Titelkämpfen einige Aufschlüsse. „Der Lauf war eine Bestätigung, dass ich gut in Form bin“, sagt Christopher, der an der Leipziger Sportschule hart für seinen Erfolg arbeitet. Vor anderthalb Jahren war er von Chemnitz in die Messestadt gewechselt, denn dort steht stehen die Lauf-Disziplinen noch mehr im Fokus. Zwei Einheiten pro Tag gilt es zu absolvieren, denn neben dem Abitur feilt der Elftklässler auch an seiner sportlichen Laufbahn.

Seine starke Ausdauer wurde Christopher offenbar in die Wiege gelegt, denn er ist Sohn einer Leichtathletin und eines Skilangläufers. Schon früh war er für den Einsiedler Skiverein auch als Wintersportler aktiv – und erfolgreich. „Meine Ausdauer kommt von den Eltern“, sagt Christopher schmunzelnd. Ebenso seine Liebe fürs Gelände, denn der Crosslauf liegt ihm. Obwohl die Strecken oftmals durch Schlamm führen und auch noch Hindernisse wie Baumstämme, Sandpassagen oder steile Anstiege zu bieten haben, fühlt sich der Zschopauer selbst bei Kälte und Regen pudelwohl auf der Piste. „Das Schöne am Crosslauf ist, dass er so abwechslungsreich ist“, sagt der 16-Jährige, der Mitte Dezember nach einer DM-Medaille greifen will.

Vorstand zieht bei Mitgliederversammlung positive Bilanz – und wird wiedergewählt

„Jede Krise bietet auch eine Chance.“ Was nach einer Floskel klingt, ist das Motto, unter dem der Vereinsvorstand des LV 90 in den vergangenen Monaten gehandelt hat. „Es war eine schwierige Zeit für uns alle, aus der wir gestärkt hervorgehen wollen“, sagte Präsident Knut Schreiter bei der diesjährigen Mitgliederversammlung, die im Gelenauer Volkshaus stattfand. Und dass seine Worte weit mehr sind als nur eine Floskel, zeigten dann auch die an diesem Abend präsentierten Zahlen. So konnte der Verein seine stabile Entwicklung fortsetzen. Mit 261 Mitgliedern – darunter 114 Kinder und 67 Jugendliche – zählt der LV 90 sogar zwei mehr als vor einem Jahr. Das enorme ehrenamtliche Engagement von Übungsleitern und auch Eltern trage also ebenso Früchte wie die Unterstützung der Sponsoren.

„Wie eine Familie“

Als große Stärke zeigt sich der Zusammenhalt. „Wir sind wie eine Familie“, betonte Knut Schreiter und bedankte sich zugleich bei „Mutti“ Maik. Gemeint war natürlich Trainer Maik Werner, bei dem viele Fäden zusammenzulaufen. Auch die Versammlung in Gelenau hatte „Mutti“ inklusive Abendbrot auf die Beine gestellt. Doch bevor sich alles die Leckereien vom Buffet schmecken lassen konnten, ging die Bilanz noch ein wenig weiter. Dabei nahm Kassenwart Volkmar Gärtz den finanziellen Aspekt näher unter die Lupe – und konnte den Mitgliedern trotz der corona-bedingten „engen“ Situationen gute Zahlen präsentieren.

Fünf DM-Titel erkämpft

Mit schönen Statistiken ging es dann auch weiter – allerdings aus sportlicher Sicht. So zeigte sich Wurf-Bundestrainer Sven Lang bei seinem Rückblick sichtlich stolz darauf, dass der LV 90 bei allen internationalen Meisterschaften vertreten war – auch wenn das Abschneiden „hätte besser sein können“. Auf nationaler Ebene klappte es allerdings mit Titeln – fünf an der Zahl. Dass der LV 90 dabei von der U 16 (Lara Böhm) bis hinauf zu den Senioren (Dominik Lewin) ganz oben auf dem DM-Podest zu finden war, zeigt laut Sven Lang „das große Spektrum im Verein“. Belegt werden die guten Leistungen auch durch die insgesamt Bundeskader, die der LV 90 aktuell stellt.

„Es geht noch besser“

Auf das Abschneiden der jüngeren Sportler im ablaufenden Jahr ging Maik Werner genauer ein, wobei er die vier Gold-, sechs Silber- und fünf Bronzemedaillen unserer U-16-Ahtlet(inn)en bei den sächsischen Landesmeisterschaften hervorhob. Bis hin zu den ordentlichen DM-Auftritten sei es eine „gewaltige Bilanz“ gewesen. „Aber wir können es 2022 noch ein bisschen besser“, sagte unser Nachwuchscoach und schlug damit die Brücke in die Zukunft. Reserven sprach dabei auch Knut Schreiter an, der auf innovative Ideen bei der Nachwuchsgewinnung und eine noch bessere Kooperation mit den regionalen Schulen hofft. Beim Ausblick aufs kommende Jahr erklärte Sven Lang, dass im kommenden Jahr sieben internationale Titelkämpfe anstehen – und der LV 90 wieder bei allen dabei sein will. Genauso soll der Thumer Werfertag, der 2021 als erste große Veranstaltung nach der Corona-Pause wieder einmal ein voller Erfolg war, seinem Anspruch weiter gerecht werden. Und der ist ziemlich hoch, wenn man bedenkt, dass der Wettkampf auf der weltweiten Liste aller Spezial-Meetings auf Platz 12 eingestuft wurde.

Vorstand wiedergewählt

Nicht mehr als Leistungssportler dabei sein werden dann Sarah Schmidt und Cedric Trinemeier, die sich beide auf ihren beruflichen Werdegang statt aufs Kugelstoßen konzentrieren wollen. Sie wurden bei der Mitgliederversammlung verabschiedet – zugleich aber auch geehrt, denn wie viele andere Sportler durften sie sich noch über eine kleine Auszeichnung für die guten Ergebnisse in diesem Jahr freuen. Auch die Trainer wurden dabei nicht vergessen. Überreicht wurden die kleinen Präsente von Klaus Schubert, dem Vorsitzenden des LV-90-Fördervereins, sowie von den alten und zugleich neuen Vorstandsmitgliedern des LV 90. Denn wie Präsident Knut Schreiter wurden auch Hans-Jörg Preißler (Vizepräsident), Volkmar Gärtz (Kassenwart) und Sven Lang (Sportwart) in ihren Ämtern bestätigt. In den erweiterten Vorstand wurden Grit Georgi (Sponsoring), Mandy Lindner (Jugendarbeit) und Andreas Bauer (Öffentlichkeitsarbeit) gewählt.

Bedingungen, Ablauf und Ergebnisse stimmen Trainer zufrieden

Über eine positive Resonanz und einen reibungslosen Ablauf hat sich Maik Werner beim Crosslauf in Gelenau gefreut. Unser LV-90-Trainer kümmerte sich um die Organisation des Wettkampfes, der insgesamt 225 Teilnehmer an den Start lockte. Neben den Medaillen der Regionalmeisterschaft winkten den Sportlern auch Punkte für den Westsachsen-Laufcup. Zudem war es wohl das schöne Wetter, das für eine hohe Starterzahl sorgte.

„So macht Crosslauf Spaß“, sagte der Organisator über die äußeren Bedingungen und die abwechslungsreiche Strecke, die trotz des schlammigen Untergrunds für viele eine schöne Herausforderung darstellte. „Ein Highlight war dabei die Runde im Freibadgelände, weil dort alle angefeuert werden konnten“, berichtet Maik Werner, der den Kurs nicht ohne Grund so gesetzt hat. Vertreter der höheren Altersklassen mussten aber natürlich für ihre langen Runden erst einmal hinaus in den Wald, ehe auch sie im Freibad unter der Anfeuerung der Zuschauer zum Zielspurt ansetzten.

Positiv sind auch die Ergebnisse der Sportler aus unseren Reihen einzuschätzen. Schließlich erliefen Gerrit Richter (M 9), Leni Schiefer (W 11), Hannah Maneck (W 12), Maximilian Gassmann (M 12), Curt Aurich (M 15), Anne Weißbach (U 18), Hendrik Neubert (U 18), Tilman Reichel (U 20) und Sandra Weißbach (W 45) Gold für den LV 90. Aus den Reihen des TSV 1872 Pobershau trugen sich Jocy Ehrig (W 8) und Gerd Lehnert (M 60) in die Siegerliste ein.

Fernsehbeitrag bei YouTube ansehen: MEgional am 18. Oktober 2021

Wertung
Regionalmeisterschaft AK
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Wertung
Gesamt AK
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Wertung
Gesamt Männlich/Weiblich

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LV 90 erkämpft daheim zwei sächsische Mannschaftsmeistertitel

Mit dem Gelenauer Cross am 16. Oktober steht der nächste Höhepunkt schon bevor. Obwohl auch der unter freiem Himmel stattfindet, ist die Freiluftsaison im Stadion allerdings schon beendet. Und dabei konnte sich unser Verein über einen gelungenen Abschluss freuen – und das auch noch im heimischen Stadion. Denn bei der Landesmannschaftsmeisterschaft – kurz Vereinspokal genannt – lief in Thum sowohl in sportlicher als auch in organisatorischer Hinsicht vieles nach Plan. Dass es im Stadion an der Wiesenstraße zu einem „Heimspiel“ kam und sich das Wetter noch einmal von seiner besten Seite zeigte, machte den Wettkampf umso schöner. Mit zwei Titeln konnten unsere Sportler diesem Tag auch noch die Krone aufsetzen.

Insgesamt reichte es von den Wettbewerben von der U 14 bis hinauf zu den Senioren, an denen insgesamt 25 Mannschaften des Freistaats teilnahmen, für den LV 90 zu sechs Medaillen. Dabei ragten die U-16-Mädchen mit ihrem Sieg ebenso heraus wie die U-20-Vertretung, die sich in einem ganz besonderen Wettbewerb durchsetzen konnte. Schließlich wurden die Wettbewerbe in dieser Altersklasse im Mix-Modus ausgetragen. Die jungen Frauen und Männer gingen also gemeinsam in die Wertung ein. Besonders deutlich wurde das im Staffelwettbewerb, als zum Beispiel Sandro-Patrice Mittag den Staffelstab an Rosalie Weber weiterreichte.

„Diesmal kam es vor allem auf den Teamgeist an. Alle haben super mitgezogen“, berichtet LV-90-Trainer Maik Werner, der sich gegen Saisonende noch einmal über mehrere persönliche Bestleistungen seiner Schützlinge freuen konnte. Genauso bezog er in sein Lob aber auch zahlreiche Eltern von Nachwuchssportlern mit ein, die als Kampfrichter und Helfer zu einem reibungslosen Ablauf beitrugen. Die Ergebnisse wollte der Trainer nicht so sehr in den Vordergrund rücken, zumal sich die Konkurrenz mitunter in Grenzen hielt. „Zur objektiven Einschätzung gehört auch, dass in den meisten Altersklassen die Stützpunkte aus Chemnitz, Leipzig und Dresden gefehlt haben“, so Maik Werner.

Und trotzdem war es ein ganz besonderes Erlebnis: Sprintende Wurf-Experten wie die frisch gebackene deutsche Kugelstoß-Meisterin Lara Böhm, die im Sprint aushalf. Mädchen und Jungs in einer Staffel. Oder Verfolgungsrennen über 800 Meer. Allerdings waren dort die Entscheidungen mitunter schon gefallen, bevor es überhaupt losging. Die in Zeiten und verzögerte Starts umgerechneten Punktrückstände waren teilweise einfach zu groß, als dass die Führenden noch hätten eingeholt werden können. „Trotzdem hatten alle Beteiligten richtig Spaß“, betont Organisationschef Maik Werner.

Wir danken auch Glück auf TV für den Beitrag im Fernsehen für unsere Veranstaltung : Landesmeisterschaft um den Vereinspokal – YouTube

Ergebnisse

Lara Böhm glänzt bei U-16-DM in Hannover mit Gold im Kugelstoßen

Während Lara Böhm nach ihren Wettkämpfen sonst einfach die Tasche in die Ecke stellt und in ihren Alltag übergeht, wurde die Heimkehr von der Deutschen Meisterschaft für die U-16-Leichtathletin unseres Vereins zu einem ganz besonderen Erlebnis. Nicht nur die Familie wartete auf sie, sondern auch Freunde und Freunde. Auch Knut Schreiter, Bürgermeister und Vereinsvorsitzender in einer Person, hatte sich in Gelenau zu einem feierlichen Empfang eingefunden. „Das hat sich Lara wirklich verdient“, sagte er dabei in Anspielung auf den Meistertitel der jungen Wurf-Expertin.

Bei den nationalen Titelkämpfen in Hannover hatte die 15-jährige Gelenauerin im Kugelstoßen die gesamte Konkurrenz hinter sich gelassen. Ein Ergebnis, mit dem Maik Werner am Morgen noch nicht unbedingt gerechnet hatte. „Da hat Lara beim Frühstück kaum einen Bissen runtergebracht“, berichtet der Trainer, der im Wettkampf dann aber eine ganz andere Sportlerin erlebte. Von Nervosität und Aufregung war nichts mehr zu spüren. Stattdessen fruchteten die Tipps von Maik Werner und von Wurf-Trainer Christian Sperling. Ebenso zahlte sich die Vorbereitung aus, die in Laras Fall kurz, aber dafür umso intensiver ausfiel.

Die Blinddarm-Operation, die die junge Gelenauerin sechs Wochen zuvor über sich ergehen lassen musste, war ihr in Hannover nicht mehr anzumerken. Schon früh lag sie auf Podestkurs, ehe der 15-Jährigen im fünften Durchgang dann der ganz große Wurf gelang. Mit 14,42 Metern steigerte sie nicht nur ihre persönliche Bestleistung um 70 Zentimeter, sondern stellte zugleich eine deutsche Jahresbestleistung in ihrer Altersklasse auf. „Sie ist echt cool geblieben“, lobt Maik Werner, der mit Curt Aurich noch einen zweiten Schützling am Start hatte. Über 300 Meter belegte unser LV-90-Starter in 38,85 Sekunden den 14. Platz.

 

Leonie Schürer erreicht in Markt Schwaben das beste LV-90-Ergebnis

In 12,70 Sekunden ist Leonie Schürer bei der Deutschen U-16-Meisterschaft im Block-Mehrkampf die schnellste Sportlerin ihrer Konkurrenz über die 80 Meter Hürden gewesen. Auch in den vier anderen Disziplinen der W 14 im Block Sprint/Sprung gehörte sie zu den besten fünf Athletinnen, sodass am Ende auch der 5. Platz für sie in der Ergebnisliste stand. Mit 2442 Punkten musste sie nur vier Kontrahentinnen den Vortritt lassen.

Im gleichen Wettbewerb (Wurf) waren noch zwei andere W-14-Mädchen aus unserem Verein am Start. Dabei kam Felicitas Jähn, die im Weitsprung die meisten Punkte sammelte (4,39 m), auf 2173 Punkte. Als 13. lag sie damit knapp vor Marie Bannier (14./2087), die unter anderem über die 100 Meter (13,80 s) ordentlich punkten konnte.

Ebenfalls in der W 14, allerdings im Block Sprint/Sprung war Emilia Aurich am Start. Trotz enormer Rückenprobleme biss sie auf die Zähne und zog den Wettkampf durch. Beim Saisonhöhepunkt, auf den sie so lange hingearbeitet hatte, war zwar nicht an Bestleistungen zu denken. Trotzdem gab Emilia alles und belegte am Ende mit 2359 Punkten den 17. Platz.

Mit Verletzungssorgen hatte auch Jerome Düringer zu kämpfen. Unser einziger männlicher Vertreter erwischte im Block Wurf der M 14 einen guten Start und erreichte über 80 Meter Hürden die beste Zeit des gesamten Feldes (11,50 s). Allerdings brach im Sprint eine alte Muskelverletzung am Oberschenkel wieder auf, sodass Jerome bereits nach drei Disziplinen aussteigen musste. Für ihn war das extrem bitter, der er befand sich klar auf Top-Ten-Kurs.