Zwei Tage nach dem Thumer Werfertag stellten sich die Werfer des LV 90 noch einmal bei den Mitteldeutschen Meisterschaften der Männer und Frauen im thüringischen Sömmerda der Konkurrenz.

Mit zwei Medaillen kehrte dabei Sarah Schmidt zurück. Nach ihrem erwarteten Sieg im Kugelstoßen, wo sie 16,79m erzielte, erkämpfte die 24jährige noch Silber mit dem Diskus.

Hier gelang ihr mit 47,67m eine neue persönliche Bestleistung.

 

Ebenfalls Mitteldeutscher Meister wurde Cedric Trinemeier, der im Kugelstoßen der Männer mit 18,09m siegte und damit seiner Favoritenrolle gerecht wurde.

 

Korbinian Häßler belegte im Diskuswerfen mit 55,93m Rang zwei. Einen vierten Platz steuerte er noch mit 16,18m beim Kugelstoßen bei, genauso wie Rick Schlömilch im Diskuswerfen mit 46,67m und der noch der U18 angehörende Christopher Arnold, welcher über 1500m seine Bestleistung auf 4:05,08 min schraubte.

 

Fünfte Plätze belegten Marc-Aurel Loibl im Kugelstoßen (15,52m) und unser Senior Dominik Lewin mit 41,57m mit dem Diskus.

Korbinian Häßler und Steven Richter gehen in Tallinn leer aus

Während unsere beiden Kugelstoßerinnen Christina Schwanitz und Katharina Maisch mit Bundestrainer Sven Lang gerade Richtung Japan aufbrechen, um bei den Olympischen Spielen gute Ergebnisse zu erreichen, sind zwei andere Weitenjäger des LV 90 gerade von internationalen Höhepunkten heimgekehrt. Und dabei hatten sie weniger Glück als erhofft, denn die angestrebten Medaillen konnten weder Korbinian Häßler noch Steven Richter mit nach Hause bringen. Obwohl beide im Vorfeld der jeweiligen Europameisterschaften ihrer Altersklasse aufgrund ihrer Vorleistungen zu den Podiumsanwärtern gehört hatten, reichte es bei den internationalen Höhepunkt nicht zum Sprung aufs Treppchen.

In Estlands Hauptstadt Tallinn war „Korbi“ Häßler voller Optimismus zur U-23-EM angetreten, doch im Diskuswerfen musste drei anderen Athleten den Vortritt lassen. Der Slowene Kristjan Ceh (67,48 m) und auch Yauheni Bahutski (61,21 m) lagen an diesem Tag außer Reichweite für den LV-90-Starter, doch Bronze wäre durchaus drin gewesen. Schließlich hatte der Spanier Yadiel Sotero als Dritter am Ende auch nur 58,07 Meter zu Buche stehen. Für Korbinian eine machbare Leistung, doch weiter als 57,95 Meter sollte sein Diskus in Tallinn nicht fliegen. „Ich hatte technische Probleme“, gestand der Hoffnungsträger hinterher, der wie schon bei der U-20-EM vor zwei Jahren erneut unglücklicher Vierter wurde. Und diesmal fehlten nur 13 Zentimeter zum Treppchen.

Ebenfalls in Tallinn stand wenig später die EM der U 20 auf dem Programm – und mit Steven Richter hatte der LV 90 ein heißes Eisen im Feuer, da er im Kugelstoßen als Führender der Weltjahresbestenliste angereist war. Doch kurz nachdem er bei der Junioren-Gala in Mannheim erstmals die 20-Meter-Marke geknackt hatte (20,34 m), konnte er sein immenses Potenzial auf der großen Meisterschaftsbühne einfach nicht ausschöpfen. 18,91 Meter stellten zwar einen ordentlichen Auftakt dar, doch die erhoffte Steigerung in den folgenden Durchgängen blieb aus, sodass am Ende Rang 6 für Richter zu Buche stand. Im Diskuswerfen blieb die angestrebte Wiedergutmachung aus, denn die beiden ersten Versuche landeten im Fangnetz. Im dritten Durchgang zeigte die Anzeigetafel dann 55,03 Meter an – ein Wert, der nicht fürs Weiterkommen reichte und letztlich nur Platz 10 bedeutete.

Christina Schwanitz feiert ihren 10. Sieg – und Daniel Jasinski einen Stadionrekord

Appetit auf die Olympischen Spiele hat am Freitagabend der 18. Thumer Werfertag gemacht. Zumindest was die Leichtathletik angeht, denn die Weitenjäger präsentierten sich bei der Generalprobe für den Saisonhöhepunkt in Japan teils in bestechender Form. So sorgte Olympia-Teilnehmer Daniel Jasinski für den ersten Höhepunkt des Tages, indem er den lange bestehenden Stadionrekord im Diskuswerfen, einst aufgestellt von Lars Riedel, knackte. Im Beisein von Riedels Vater, der als Kampfrichter fungierte, schraubte Jasinski den Bestwert auf 66,67 Meter. Dies bedeutete den Sieg vor Christoph Harting (SCC Berlin/63,83 m) und dem zweiten deutschen Olympia-Teilnehmer David Wrobel (SC Magdeburg/63,77 m). Bei den Frauen setzte sich Marike Steinacker (TSV Bayer Leverkusen) mit glatt 63 Metern vor Vita Claudine (SC Neubrandenburg/60,39 m) durch.

„Tolle Leistungen, ordentliches Wetter und viele Zuschauer“, bilanzierte Mitorganisator Sven Lang, der knapp 1000 Zuschauer im Stadion begrüßen konnte. Einen Regenschauer gab es nur kurz zu Beginn, sodass sich die Fans voll auf das sportliche Geschehen konzentrieren konnten. Ein weiteres Highlight stellte dabei der Wettbewerb im Speerwerfen dar, in dem Johannes Vetter seiner Favoritenrolle gerecht wurde. Zwar konnte der 28-Jährige von der LG Oldenburg die 90-Meter-Marke diesmal nicht knacken, doch reichten 86,48 Meter zum souveränen Sieg. „Die Positionen stimmen, nur der letzte Punch fehlt“, sagte Vetter, der schon beim Einwerfen nicht ganz zufrieden mit sich wirkte. Allerdings konnte er die Fans hinterher beruhigen: „Körperlich bin ich fit.“ Zugleich lobte der Olympia-Medaillenkandidat die knapp 1000 Zuschauer in Thum für die gute Stimmung: „Es war ein schöner Wettkampf, danke für die Unterstützung.“

Beeindruckt von der Kulisse zeigte sich auch wieder einmal Christina Schwanitz. „Das ist Zuhause“, schwärmte die Kugelstoßerin vom LV 90 Erzgebirge, die nach eigenen Angaben bei ihrem Heimspiel in Thum mehr Adrenalin im Körper verspürte als bei den anstehenden Spielen in Japan zu erwarten sei: „Die Fans daheim stacheln einen einfach an.“ Motiviert durchs Publikum feierte Christina Schwanitz mit ihrem zehnten Sieg ein kleines Jubiläum. 18,63 Meter reichten, um Vereinskollegin Katharina Maisch auf Platz 2 zu verweisen, doch auch die zweite Olympia-Starterin des LV 90 präsentierte sich mit 18,48 Metern in starker Verfassung. Bei den Männern ging der Sieg im Kugelstoßring an den Tschechen Tomas Stanek, der im allerletzten Versuch des Abends mit 21,12 Meter ein Ausrufezeichen und Christian Zimmermann (Kirchheimer SC/19,64 m) auf Platz 2 verwies.

Ergebnisse

 

Elf Olympia-Teilnehmer nutzen unser Meeting am Freitag als Generalprobe

Kurz vor dem Beginn der Olympischen Spiele in Tokio bekommen Leichtathletik-Fans einige der Olympia-Stas direkt vor der Haustür zu sehen. Genauer gesagt sind es elf Athleten, die diesen Freitag den 18. Internationalen Thumer Werfertag als Generalprobe für den Saisonhöhepunkt nutzen. „Die Wettbewerbe sind wirklich hochkarätig besetzt“, sagt aus den Reihen des gastgebenden LV 90 Erzgebirge Organisator Sven Lang, der daher keinen einzelnen Höhepunkt hervorheben will. „Überall sind starke Leistungen zu erwarten“, betont der Wurf-Bundestrainer, der neben nationalen Vertretern auch Top-Sportler aus dem Ausland ins Thumer Stadion an der Wiesenstraße lotsen konnte. Zugelassen sind 1000 Zuschauer, Karten sind via Internet (Eventim) oder an der Abendkasse erhältlich.

Zuletzt sagte auch noch der tschechische Kugelstoßer Tomas Stanek zu. Der Hallen-Europameister dürfte dafür sorgen, dass das 21 Uhr beginnende Kugelstoßen der Männer noch spannender wird. Doch schon vor dem abschließenden Wettbewerb ist Leichathletik auf höchstem Niveau zu erwarten. Nicht zuletzt dank der Speerwerfer, die ab 20.15 Uhr in den Fokus rücken. Allen voran Johannes Vetter, der zu den großen Favoriten in Tokio gehört. Er will in Thum ebenso Selbstvertrauen für Olympia tanken wie Daniel Jasinski und David Wrobel im Diskuswerfen (18.45 Uhr). Sie wie auch alle anderen Tokio-Reisenden dürfen sich in Thum unabhängig von ihrer Platzierung über kleine Geschenke freuen. „Wir werden allen Olympia-Teilnehmern kleine Glücksbringer mit auf den Weg geben“, kündigt Sven Lang an.

Gleich vier Olympia-Starterinnen treffen in der 19.30 Uhr beginnenden weiblichen Kugelstoß-Konkurrenz aufeinander, in der Marketa Cervenkova aus Tschechien einem ambitionierten deutschen Trio Paroli bieten will. Und zu dem gehören neben Sara Gambetta mit Katharina Maisch und Christina Schwanitz gleich zwei Athletinnen des LV 90 Erzgebirge. „Natürlich sind wir riesig stolz darauf, dass es diesmal gleich zwei Sportlerinnen von uns zu Olympia geschafft haben“, so Lang. Während Katharina Maisch ihren ersten großen internationalen Höhepunkt genießt, ist es für Christina Schwanitz bereits der vierte Olympia-Start. „Da tut es gut, die Stimmung von zuhause noch einmal mitzunehmen“, blickt die Hoffnungsträgerin ihrem Heimspiel voller Freude entgegen. Beginn des Werfertags ist übrigens schon 16 Uhr. Zunächst gehen die Jugend- und Junioren-Athleten mit dem Diskus auf Weitenjagd, danach die Frauen (17.15 Uhr) – darunter die beiden Olympia-Teilnehmerinnen Marike Steinacker und Claudine Vita.

16 Uhr: Diskuswerfen U 18/U 20
Kevin Reim (WSG Schwarzenberg), Florian Schmidt (LV 90), Matteo Maulana (LAC Chemnitz), Sascha Schmidt (LV 90), Tizian Noah Lauria (VfL Sindelfingen), Lukas Schober (SG Weißig), Michel Gröper (LV 90), Luis André (MT Melsungen), Jacob Frens (SV Halle), Theodor Otto Elz (SV Halle), Tim Sandmann (TV Norden)

17.15 Uhr: Diskuwerfen Frauen
Marike Steinacker (TSV Bayer Leverkusen), Claudine Vita (SC Neubrandenburg), Shanice Craft (SV Halle), Julia Harting (SCC Berlin), Antonia Kinzel (SSV Ulm), Sandy Uhlig (SV Halle), Julia Ritter (TV Wattenscheid), Michelle Santer (SCC Berlin), Leia Braunagel (SCL Heel Baden-Baden)

18 Uhr: Kugelstoßen U 20/U 18
Phillip Thomas (SV Halle), Matteo Maulana (LAC Chemnitz), Florian Schmidt (LV 90), Lukas Schober (SG Weißig), Luis André (MT Melsungen), Michel Gröper (LV 90), Theodor Otto Eltz (SV Halle), Shaun-Paul Fritzsche (SV Vorwärts Zwickau), Chantal Rimke (LC Jena), Jara Graf (LG Mittweida)

18.45: Diskuswerfen Männer
David Wrobel (SC Magdeburg), Daniel Jasinski (TV Wattenscheid), Christoph Harting (SCC Berlin), Martin Wierig (SC Magdeburg), Korbinian Häßler (LV 90), Henrik Janssen (SC Magdeburg), Torben Brand (SCC Berlin), Henning Prüfer (SC Potsdam), Michael Forejt (Tschechien)

19.30 Uhr: Kugelstoßen Frauen
Christina Schwanitz (LV 90), Sara Gambetta (SV Halle), Katharina Maisch (LV 90), Julia Ritter (TV Wattenscheid), Alina Kenzel (VfL Waiblingen), Sarah Schmidt (LV 90), Marketa Cervenkova (Tschechien)

20.15 Uhr: Speerwerfen Männer
Johannes Vetter (LG Offenburg), Bernhardt Seifert (SC Potsdam), Tom Meier (LC Jena), Maurice Voigt (LG Ohra), Linus Limmer (LG München), Rolands Strobinders (Lettland)

21 Uhr: Kugelstoßen Männer
Tomas Stanek (Tschechien), Christian Zimmermann (Kirchhaimer SC), Jan Josef Jeuschede (TSV Bayer Leverkusen), Cedric Trinemeier (LV 90), Eric Maihöfer (LG Staufen), Silias Ristle (SSV Ulm), Ashinia Miller (Jamaika), David Tupy (Tschechien)

Katharina Maisch und Steven Richter dürfen sich freuen

Nun ist es offiziell: Nachdem Kugelstoßerin Katharina Maisch vor wenigen Wochen bei einem Meeting in Neubrandenburg mit einer Weite von 18,51 Metern die Olympia-Norm geknackt hatte, ist sie vom deutschen Verband inzwischen offiziell für die Spiele in Tokio nominiert worden. Neben Christina Schwanitz wird damit noch eine zweite Vertreterin unseres Vereins beim Saisonhöhepunkt in Asien in den Kugelstoßring steigen. Doch dies wird nicht der einzige Wettkampf von großer Bedeutung bleiben, bei dem der LV 90 diesen Sommer vertreten ist.

Mit Steven Richter wird ein weiterer ambitionierter, junger Hoffnungsträger aus unseren Reihen auf höchster Ebene angreifen. Bei der in dieser Woche beginnenden Junioren-Europameisterschaft in Estlands Hauptstadt Tallinn gehört der U-20-Starter aus Gelenau sogar zu den Favoriten. Schließlich konnte er am vergangenen Wochenende, als bei der Juniorengala in Mannheim die deutschen EM-Tickets vergeben wurden, mit 20,34 Metern eine Jahresweltbestleistung in seinem Altersbereich aufstellen. Erstmals in dieser Saison war in der U 20 die 20-Meter-Marke geknackt worden.

Da Steven auch in anderen Versuchen mit 19,67, 19,77 und 19,99 Metern glänzte, reist er voller Zuversicht nach Osteuropa. „Natürlich stimmt mich die Weite zufrieden. Es ist ja das erste Mal, dass ich die 20-Meter-Linie übertroffen habe“, sagt der LV-90-Athlet, der bei der EM die Medaillenränge ins Visier nimmt. Und das womöglich sogar in zwei Disziplinen, denn auch im Diskuswerfen konnte sich der 18-Jährige für Tallinn empfehlen. Hinter Magnus Zimmermann (63,29 m) vom SV Halle landete Steven mit 62,14 Metern auf Rang 2 – und darf somit auf den zweiten deutschen Startplatz in dieser Disziplin hoffen.

Starke Ergebnisse beim Mehrkampf in Stollberg

Trotz der sich weiter entspannenden Corona-Lage hält sich unser Verein bei Wettkämpfen weiterhin an detailliert ausgearbeitete Hygienekonzepte. Dies war zuletzt beim Mehrkampf in Stollberg zu erleben. Ist eine Veranstaltung für 200 Teilnehmer sonst am frühen Nachmittag vorbei, so dauerten die Wettbewerbe diesmal bis 19.10 Uhr, da alle Altersklassen getrennt voneinander antraten. „Für Kampfrichter ist das eine Tortur, aber alle haben mitgezogen, um den Kindern gute Bedingungen zu bieten“, berichtet Organisator Maik Werner. Und auch Stützpunkt-Trainer Dieter lobte zahlreiche Eltern dafür, dass sie vor Ort fleißig mit anpackten.

In gewisser Weise empfanden es die vielen Helfer hinterher als Lohn, dass die jungen Sportler größtenteils hervorragende Leistungen ablieferten. Vor allem den U-10-Startern, die vor Ort um die Erzgebirgsmeistertitel im Dreikampf wetteiferten, war die Begeisterung schon am Gesicht abzulesen. „Für sie war dieser Wettkampf ein echtes Highlight“, berichtet Maik Werner, der am Ende Jocy Ehrig (TSV Pobershau/W 8), Gregor Damm (LV 90 Erzgebirge/M 8), Nele Seltmann (SG Breitenbrunn/W 9) und Eugene Nahke (TTL Ehrenfriedersdorf/M 9) jeweils zu Gold gratulierte.

Für die Vertreter der Altersbereiche U 12 und U 14 ging es wenig später um die Medaillen der Regionalmeisterschaft. Starter aus Chemnitz und dem Vogtland machten es den Erzgebirgern mitunter schwer – so wie das Wetter. „Am Nachmittag mussten wir den Wettkampf wegen starken Regens unterbrechen, aber zum Glück haben wir in Stollberg ja eine Tribüne“, sagt Maik Werner, der dennoch vielen Teilnehmern gute Leistungen bescheinigte. Allen voran LV-90-Athletin Seraphine Landmann, die in allen fünf Disziplinen in den Bereich ihrer persönlichen Bestleistung kam und mit 2425 Punkten in der W 12 triumphierte.

Ergebnisse U 10

Ergebnisse U 12 und U 14

Quartett triumphiert beim Mittelsächsischen Landkreislauf

Nicht nur auf der Tartanbahn stellen unsere Nachwuchssportler ihre gute Kondition unter Beweis, sondern auch im Gelände. So wie jetzt beim 29. Mittelsächsischen Landkreislauf in Roßwein, wo sich ein Quartett aus unseren Reihen den Sieg sichern konnte. Unter dem Namen „Erzgebirgsrunners“ erreichten Hendrik Neubert, Tilman Reichel, Christoph Männel und Max-Luis Lindner die beste Zeit und gewannen damit auch die Wertung der Nachwuchs- und der Gäste-Staffeln. Für die rund 11,5 Kilometer lange und teils hügelige Strecke hatten sie nur rund 42:10 Minuten benötigt. Für Tilman Reichel war das keine neue Erfahrung, denn er hatte bereits im vergangenen Jahr mit einer Staffel jubeln dürfen, als der Landkreislauf in virtueller Form ausgetragen wurde. „Für uns ist es hier ein schöner Trainingswettkampf in Vorbereitung auf die Deutschen Jugend-Meisterschaften gewesen“, sagt Tilman, der Ende Juli in Rostock über 800 Meter an den Start gehen wird.

Vertreter des U-12- und U-14-Bereichs überzeugen in Mittweida

Mit 20 Podestplätze, darunter sieben Meistertitel, haben unsere Starter bei der Regionalmeisterschaft der Altersbereiche U 12 und U 14 eine tolle Bilanz erreicht. Nicht nur die Sonne strahlte also, sondern auch die Trainer und nicht zuletzt die Sportler. Allen voran Rosa Charlène Tittmann, die in Mittweida mit zwei Goldmedaillen zu den erfolgreichsten Teilnehmerinnen gehörte. Die W-11-Starterin war weder über die 800 Meter (2:43,06 min) noch über die 50 Meter (7,58 s) zu schlagen. Im Sprint machte Hanna Schubert, die über die Hürden und im Weitsprung zudem Bronze gewann, als Zweite den Doppelsieg des LV 90 perfekt.
Grund zum Jubeln gab es auch in der M 12, wo zwei unserer Athleten jeweils Gold und Silber gewannen. Während Julian Riedel im Hochsprung siegte (1,25 m) und über 800 Meter Zweiter wurde, sicherte sich Jason Beck den Titel im 75-Meter-Sprint (10,56 s) und wurde Vizemeister im Weitsprung. Aufs oberste Treppchen schafften es außerdem drei Mädchen. Hannah Maneck (W 12) bewies ihre Stärke im Lauf und überquerte nach 800 Metern als Erste (2:36,06 min) als Erste die Ziellinie. Seraphine Landmann, die außerdem auf der Tartanbahn im Sprint und über die Hürden zweimal Silber holte, drückte dem Weitsprung der W 12 ihren Stempel auf und erkämpfte mit 4,74 Metern den ersten Platz.
Als erfolgreiche Weitenjägerin glänzte ebenso Sina-Mia Dietz – allerdings im Wurf. Der W 10 war mit dank ihrer 31,50 Meter mit dem Schlagball Gold nicht zu nehmen. Mit dem Schlagball zeigte sich auch Bianca Kreher in guter Form, denn 30,50 Meter bescherte ihr in der W 11 den zweiten Platz. Und es gibt noch einen Erfolg im Wurfbereich zu vermelden. Schließlich musste Angelina Fischer (W 13) im Speerwerfen nur einer Konkurrentin den Vortritt lassen und landete mit 30,75 Metern auf Rang 2. Bei den Jungen dieser Altersklasse wurde Max-Luis Lindner über 800 Meter ebenfalls Vizemeister (2:20,49 min). Den Silberreigen komplettierte die Viermal-50-Meter-Staffel der U 12 Jungen, die in der Besetzung Ernst Sieber, Niclas Winkler, Milian Noel Arnold und Linus Rudolph auf Platz 2 lief. Als Dritte schafften es auch die U-14-Mädchen Hannah Maneck, Alana Mehlhorn, Elena Scherf und Seraphine Landmann aufs Treppchen.

Ergebnisse