Mehrkampf-Sportfest begeistert 122 junge Starter
Für viele junge Sportler hat das Mehrkampf-Sportfest in Stollberg den ersten Höhepunkt der Freiluftsaison dargestellt. Besonders motiviert waren die Teilnehmer auch deshalb, weil vor Ort die Erzgebirgsmeister der Altersklassen 8 bis 13 im Mehrkampf ermittelt wurden. Trainer und Moderator Dieter Hertel konnte sich auf die Unterstützung aus vielen Sportlerfamilien verlassen, sodass für einen reibungslosen Ablauf gesorgt war. Auch Verpflegung gab es ausreichend, sodass bei schönem Wetter beste Bedingungen gegeben waren.
Mit fünfmal Gold, achtmal Silber und siebenmal Bronze konnte sich die Bilanz unserer LV-90-Starter sehen lassen. In ihren fünf Disziplinen – auf dem Programm standen Sprint, Hürdenlauf, Weitsprung, Ballwurf und der 800-Meter-Lauf – konnten Hanna Schubert (W 12) und Julius Stütz (M 13) mit starken Leistungen überzeugen und somit deutliche Siege feiern. Gregor Damm (M 9), Helene Pauli (W 10) und Hannah Maneck (W 13) sorgten für weiteren Siegesjubel.
„Allgemein herrschten sehr schöne Bedingungen für den Sport, auch wenn der Wettkampf ein paar mehr Sportler hätten vertragen können“, sagt Trainer Maik Werner. Aber auch so freute er sich über einen rundum gelungenen Tag, zumal 6 Starter die E-Kader-Normen knacken konnten. Neben Julius Stütz und Hannah Maneck in der AK 13 gelang dies auch Linus Rudolph, Phillip Ehrig, Hannah Schubert und Rosa Charlene Tittmann in der AK 12 sowie Anny  Buschbeck in der AK 11.
Zu verzeichnen waren auch viele gute Einzelleistungen in der Altersklasse 10 und 11. „Sowohl bei den Mädels als auch bei den Jungs“, lobt Maik Werner, der das Mehrkampf-Sportfest als „klasse Wettkampf-Einstieg für unsere Jüngsten der AK 8 und 9“ bezeichnet. Sie konnten wichtige erste Erfahrungen auf der Wettkampfbühne sammeln. Und wer noch nicht genug hatte, konnte sich gleich nebenan auf der Hüpfburg austoben.
„Ein großes Dankeschön an die Trainingsgruppe in Stollberg unter Führung von Dieter Hertel, Eva Mehlhorn, Luise Ebersbach und Trixi Weiß“, betont Maik Werner, der den Blick bereits nach vorn richtet:  „Wir sind guter Dinge, dass wir bei den nächsten Wettkämpfen am 14. Mai in Gelenau und am 21. Mai in Rochlitz noch mehr  E-Kader-Normen bejubeln können.“

Trainingslager stimmt zuversichtlich für die neue Saison

Viele Wettkämpfe stehen in den kommenden Wochen und Monaten unter freiem Himmel an. Um dafür gut gerüstet zu sein, haben 37 Nachwuchs-Athleten ein Trainingslager auf dem Rabenberg absolviert. Rund um die Uhr wurden die jungen Sportler dabei von Robert Gruner, Martin Salanga und Maik Werner betreut.

Täglich standen zwei Trainingseinheiten auf dem Programm. Von 9.30 bis 11.30 Uhr sowie von 15 bis 17 Uhr wurde eifrig geübt. „Den Schwerpunkt haben  wir auf alle technischen Disziplinen gelegt, die beim Block beziehungsweise Mehrkampf abgefordert werden“, berichtet Maik Werner.

„Es muss uns gelingen, eine Weiterentwicklung der Athleten mehrkampforientiert zu gewährleisten“, erklärt der Trainer, warum so viel Wert auf Vielseitigkeit gelegt wurde: „Nur wer ein breites Spektrum an der Bewegungsvielfalt besitzt, ist in der Lage, alle Disziplinen gut zu meistern.“

Für die richtigen Tipps sorgten sogar zwei Spezialtrainer. So waren Christian Sperling, der Bundestrainer der Nachwuchs-Kugelstoßerinnen, und Uwe Bellmann von der TSG Oederan extra auf den Rabenberg gekommen, um unserem Team mit Rat und Tat zur Seite zu stehen.

Schön war auch, dass diesmal zwei Schwarzenberger Athleten vom Läuferbund sowie drei Athleten von der TSG Oederan mit den LV-90-Sportlern zusammen auf dem Rabenberg trainierten. „Dies bildet eine wichtige Basis für die gute Zusammenarbeit der Leichtathletikclubs im Erzgebirge“, betont Maik Werner.

Alle zusammen hatten ein immenses Pensum zu meistern, das schon 7 Uhr mit dem Frühsport begann. Geschwommen wurde auch an zwei Tagen. „Trotzdem war es schwer, alles wie geplant umzusetzen“, berichtet Maik Werner: „Etwas Regen und Kälte ließ uns manchmal verzweifeln. So mussten wir oft in die Halle ausweichen oder alternativ Krafttraining durchführen.“

Das Fazit der Trainer fällt dennoch positiv aus: „Alles in allem war es ein sehr gutes Trainingslager. Wir hoffen auf eine gute Sommersaison!“

Vom 27.03. – 07.04.2022 verbrachte der Wurf/Stoß Nachwuchs ein Trainingslager in Monte Gordo, Portugal. Mit dabei waren die aussichtsreichsten Kandidaten für die U20 WM und die U18 EM aus dem Bereich Kugel, Diskus und Hammer. Nach einer beschwerlichen Anreise für einen Teil der Gruppe (geplanter Flug aufgrund streikenden Securitypersonals am BER verpasst, Neubuchung, 17h Stunden Wartezeit auf dem Flughafen), konnten bei guten klimatischen Bedingungen viele Würfe/Stöße mit schweren Geräten realisiert werden und auch die Hanteln im Kraftraum wurden artgerecht bewegt.

Schön zu sehen war, dass hier wieder Leichtathletik stattfand, denn bei Sportlern aus Schweden, Finnland, Polen, Ukraine, Belgien, Holland, Frankreich, Deutschland, Großbritannien und anderen, war es ganz schön voll und man musste sich entsprechend arrangieren. Toll für die Nachwuchsgruppe war außerdem, dass internationale Wurfgrößen wie Pawel Fajdek, Iryna Klymets, Scott Lincoln oder auch Philip Milanov vor Ort waren und beim Training beobachtet werden konnten. „Highlights“ im Trainingslager war die Rhythmische Sportgymnastik der Werfer am Strand unter Anleitung von Klaus Peschka und der abschließende spannende und enge Trainingswettkampf der Kugelstoßer mit der „Männerkugel“, welchen Tizian Lauria für sich entschied.

 

Starter überzeugen beim 17. Werferpokal in Großolbersdorf

Mitunter war es bei dichtem Schneetreiben schwer, den Durchblick zu behalten. Doch neben Graupel und Donner setzte sich beim 17. Werferpokal des SV 1870 Großolbersdorf mitunter auch die Sonne durch. Und genau wie die strahlten auch viele unserer Starter, die trotz der Wetterkapriolen einen guten Wettkampf ablieferten. Vor allem im Speerwerfen gab es mehrere Siege zu verzeichnen.

In der männlichen U-18-Konkurrenz ließ Malte Kramer den anderen mit 51,84 Metern keine Chance. Und auch bei den jungen Damen hatte Svenja Hübner (43,35 m) die beste Weite vorzuweisen. Dazu kamen die Siege von Angelina Fischer (W 14/25,31 m) und Enzo Kieß (M 15/35,96), der Trainingskollege Cedric Schmidt (3./30,22 m) hinter sich ließ. Revanchieren konnte sich Cedric im Kugelstoßen, wo er Enzo (3.) mit 10,89 Metern knapp hinter sich ließ und ebenso Zweiter wurde wie im Diskuswerfen (27,80 m). In die Top 6 schaffte es dabei auch stets Felix Voigt.

Ein weiteres vereinsinternes Duell gab es bei den U-18-Kugelstoßerinnen. Dabei hatte die siegreiche Pia Wetzel (11,05 m), die mit dem Speer hinter Svenja Zweite Silber geholt hatte, gegenüber der zweitplatzierten Nora Richter (10,79 m) knapp die Nase vorn. Nora durfte sich dafür im Diskuswerfen über den ersten Platz freuen, der ihr mit 23,92 Metern nicht zu nehmen war.

In der W 13 kam noch einmal Gold dazu, denn Leni Stückroth (W 13) war mit 9,82 Metern nicht zu schlagen. Dazu kam noch ihr 3. Platz mit dem Diskus. Aufs Podest schaffte es ebenso Lina Abigail Strohbach (W 14), die im Kugelstoßen den zweitbesten Wert (8,18 m) erzielte. Zum Aufgebot gehörten außerdem die beiden M-14-Starter Moritz Pilz und Till Bräuer, die im Kugelstoßen die Ränge 5 und 6 belegten. Moritz konnte mit dem Diskus eine ähnliche Platzierung nachlegen.

Nicht zu vergessen ist zudem der starke Auftritt von Dominik Lewin, denn in Großolbersdorf wurden auch die Medaillen der Senioren-Landesmeisterschaften im Werfer-Fünfkampf vergeben. Und dabei sicherte sich unser M-40-Starter den Titel. Dank seiner Weiten mit Hammer (30,01 m), Kugel (13,09 m), Diskus (36,59 m) und Speer (47,05 m) sowie im Gewichtswurf (11,02 m) konnte er die 3000er-Marke knacken. Und das, obwohl die extremen Wetterbedingungen auch den älteren Startern zu schaffen machten.

Gute Ausdauer im Göltzschtal mit Medaillen belohnt

Bei den Landesmeisterschaften im Straßenlauf, die im Rahmen des Göltzschtalmarathons ausgetragen wurden, haben unsere Läufer eine gute Kondition an den Tag gelegt. Bester Beweis dafür sind die beiden Goldmedaillen, die in der Altersklasse U 14 zu Buche standen. Dass sowohl die drei Jungen als auch die drei Mädchen des LV 90 in der Summer ihrer Zeiten die Nase vorn hatten, ist der starken Leistung jedes einzelnen zu verdanken.

Über fünf Kilometer gewann Hannah Maneck (W 13) den Titel, während Maxim Gassmann (M 13) und Max-Luis Lindner (M 14) jeweils Silber erkämpften – letzterer in Vereinsrekordzeit von 17:58 Minuten. Da Phillip Ehrig (M 12), Hanna Schiweck (W 13) und Laurenz Fiedler (M 13) Dritte wurden und zudem Joceline Matthes als Vierte das tolle W-13-Abschneiden komplettierte, war der LV 90 in der Teamwertung nicht zu übertreffen. In der M 13 lief zudem Julian Riedel auf 7. Platz. Wie vielen anderen Startern machten auch ihm die schwierigen Bedingungen etwas zu schaffen. „Es war wirklich sehr kalt, wodurch richtig schnelle Läufe kaum möglich waren“, sagt Trainer Maik Werner.

Und auch auf der langen Distanz von zehn Kilometern gab es Erfolge zu vermelden. So überquerte Anne Weißbach als Vizemeisterin der U 18 die Ziellinie. Und Hendrik Neubert wurde dank einer soliden Leistung Sechster. „Leider konnten andere Athleten wie Tilman Reichel, Lina Tippmann und Tizia Schreiter aus gesundheitlichen Gründen nicht am Start sein, sonst noch mehr gute Ergebnisse möglich gewesen“, so Maik Werner ergänzend.

Ersatz für das Nikolaus-Sportfest findet großen Anklang

Etwas früher als üblich hat der Osterhase dieses Jahr in Gelenau vorbeigeschaut. Anlass dafür war das Sportfest, das der LV 90 Erzgebirge in der Halle des Sportareals „Erzgebirgsblick“ ausgerichtet und nach Meister Langohr benannt hatte. „Wir haben uns dafür entschieden, damit sich die Kinder der Altersklassen 7 bis 11 überhaupt mal wieder bei einem Wettkampf beweisen konnten“, erläutert Trainer Rolf Kohlmann die Entscheidung seines Vereins, das Osterhasen-Sportfest kurzfristig ins Leben zu rufen. Vor rund drei Wochen war die Ausschreibung erfolgt, weil zuvor alle Versuche gescheitert waren, den jüngsten Leichtathleten der Region eine Wettkampfbühne zu bieten. Nun war es endlich soweit – und dank der Mithilfe vieler Eltern sowie älterer Nachwuchssportler war das Projekt ein voller Erfolg. „Danke an alle für die große Unterstützung“, betont Trainer Martin Salanga.

Obwohl nur wenig Zeit für die Anmeldung blieb, stieß das Angebot auf große Resonanz. Rund 80 Kinder ließen sich diese Gelegenheit nicht nehmen. „Viele Mädchen und Jungen waren richtig heiß drauf. Sie haben sich gefreut und waren begeistert, dass sie zum ersten Mal seit vielen Monaten wieder starten konnten. Der letzte Wettkampf war der Crosslauf im Herbst gewesen“, sagt Lehrerin Anett Kretschy, die an der Gelenauer Pestalozzi-Grundschule eine Leichtathletik-AG leitet. Aufgeteilt auf zwei Gruppen, betreut sie dort 45 junge Schüler. Und deren Motivation tat es extrem gut, sich endlich wieder mit anderen zu messen. „Sie achten ja nicht nur auf die eigenen Ergebnisse, sondern wollen immer auch ihre Schule gut vertreten“, beschreibt die Lehrerin den Teamgeist ihrer Schützlinge.

Die Begeisterung war aber auch allen anderen Teilnehmern anzumerken, die aus mehreren Vereinen angereist waren. Neben dem LV 90 Erzgebirge waren zum Beispiel der TSV Elektronik Gornsdorf, der TTL Ehrenfriedersdorf und der SV 1870 Großolbersdorf vertreten. Sie alle hatten vier Disziplinen zu meistern: Sprint, Dreierhopp, Medizinballschocken und zum Abschluss den Rundenlauf. Als Belohnung bekamen sie hinterher nicht nur Urkunden überreicht, sondern vom mehrfachen deutschen Jugend-Meister Steven Richter auch noch leckere Schokoladen-Osterhasen. Diese waren zugleich eine Wiedergutmachung dafür, dass der LV 90 den Kindern nun schon zwei Jahre lang keine Schokolade in der Weihnachtszeit bieten konnte. Grund: Auch das alljährliche Nikolaus-Sportfest war der Corona-Pandemie zum Opfer gefallen. Dafür stellte das Osterhasen-Sportfest nun einen schönen Ersatz dar.

Ein Fernsehbeitrag des Mittelerzgebirgsfernsehen https://www.youtube.com/watch?v=YfLq3HRiUc4&feature=youtu.be

Hier findet ihr die Ergebnisse unseres Osterhasensportfests vom 26.03.2022:

thumbnail of Ergebnisse Osterhasensportfest 2022

 

Die Vorstände des LV 90, sowie des Fördervereins hatten am vergangenen Freitag die Medaillengewinner der diesjährigen Deutschen Hallenmeisterschaften zu einem kleinen Empfang eingeladen. Außerdem wurde diese Veranstaltung genutzt, Christina Schwanitz, die erfolgreichste deutsche Kugelstoßerin der letzten zehn Jahre, vom Leistungssport zu verabschieden.

Ein schöner Fernsehbeitrag dazu : Christina Schwanitz beendet Profi-Laufbahn – YouTube

Aus diesem Anlass waren Vertreter aus Politik, von Sportorganisationen, Sponsoren und natürlich Medien der Einladung gefolgt.

Nach der Auszeichnung der jugendlichen Medaillengewinner (Steven Richter, Lea Bork, Jolina Lange und Svenja Hübner) wurden Katharina Maisch und Christina Schwanitz für ihre Leistungen bei den Deutschen Meisterschaften in Leipzig geehrt. Mit dem Gewinn von sieben nationalen Plaketten war 2022 eine sehr erfolgreiche Hallen-saison für den LV 90.

In einem emotionalen Teil wurde Christina Schwanitz von vielen langjährigen Wegbegleitern noch einmal verabschiedet und erhielt dabei mehrere kleine Geschenke, welche sie auch in Zukunft an ihr erfolgreiches Wirken in der Erzgebirgsregion erinnern sollen.

Zukunftsweisend war am Ende des offiziellen Teils die Berufung von sechs Athleten in das „Olympiateam Wurf Erzgebirge“, welches im großen Umfang von der Erzgebirgssparkasse unterstütz wird.

Ein gemeinsames Abendessen und vielen individuellen Gesprächsrunden in gemütlicher Atmosphäre rundeten den Abend ab.

Fernsehbeitrag zur  Sportlerehrung : Bestenehrung beim LV 90 Erzgebirge – YouTube

„Olympiateam Wurf Erzgebirge“:  Katharina Maisch, Korbinian Häßler, Matteo Maulana, Steven Richter, Michel Gröper, Lea Bork, Jolina Lange

(Fotos Heiko Neubert)

Silber und Bronze im Kugelstoßen erkämpften Katharina Maisch und Christina Schwanitz bei den Deutschen Hallenmeisterschaften in Leipzig. Im vielleicht hochklassigsten Wettbewerb der nationalen Titelkämpfe blieben beide Athletinnen mit 18,54m bzw. 18,49m deutlich über der geforderten Hallen-WM-Norm. Mit diesem Ergebnis dürfte sich Katharina für die Hallen-Weltmeisterschaft in Belgrad qualifiziert haben.
Im Anschluss an den Wettbewerb überraschte Christina die Zuschauer mit ihrem Rücktritt vom aktiven Wettkampfsport. Unter tosenden Applaus und Standing Ovationen verabschiedete das Publikum die erfolgreichste Kugelstoßerin des letzten Jahrzehnts auf ihrer Ehrenrunde.
(Foto Iris Hensel)

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