Elf Olympia-Teilnehmer nutzen unser Meeting am Freitag als Generalprobe

Kurz vor dem Beginn der Olympischen Spiele in Tokio bekommen Leichtathletik-Fans einige der Olympia-Stas direkt vor der Haustür zu sehen. Genauer gesagt sind es elf Athleten, die diesen Freitag den 18. Internationalen Thumer Werfertag als Generalprobe für den Saisonhöhepunkt nutzen. „Die Wettbewerbe sind wirklich hochkarätig besetzt“, sagt aus den Reihen des gastgebenden LV 90 Erzgebirge Organisator Sven Lang, der daher keinen einzelnen Höhepunkt hervorheben will. „Überall sind starke Leistungen zu erwarten“, betont der Wurf-Bundestrainer, der neben nationalen Vertretern auch Top-Sportler aus dem Ausland ins Thumer Stadion an der Wiesenstraße lotsen konnte. Zugelassen sind 1000 Zuschauer, Karten sind via Internet (Eventim) oder an der Abendkasse erhältlich.

Zuletzt sagte auch noch der tschechische Kugelstoßer Tomas Stanek zu. Der Hallen-Europameister dürfte dafür sorgen, dass das 21 Uhr beginnende Kugelstoßen der Männer noch spannender wird. Doch schon vor dem abschließenden Wettbewerb ist Leichathletik auf höchstem Niveau zu erwarten. Nicht zuletzt dank der Speerwerfer, die ab 20.15 Uhr in den Fokus rücken. Allen voran Johannes Vetter, der zu den großen Favoriten in Tokio gehört. Er will in Thum ebenso Selbstvertrauen für Olympia tanken wie Daniel Jasinski und David Wrobel im Diskuswerfen (18.45 Uhr). Sie wie auch alle anderen Tokio-Reisenden dürfen sich in Thum unabhängig von ihrer Platzierung über kleine Geschenke freuen. „Wir werden allen Olympia-Teilnehmern kleine Glücksbringer mit auf den Weg geben“, kündigt Sven Lang an.

Gleich vier Olympia-Starterinnen treffen in der 19.30 Uhr beginnenden weiblichen Kugelstoß-Konkurrenz aufeinander, in der Marketa Cervenkova aus Tschechien einem ambitionierten deutschen Trio Paroli bieten will. Und zu dem gehören neben Sara Gambetta mit Katharina Maisch und Christina Schwanitz gleich zwei Athletinnen des LV 90 Erzgebirge. „Natürlich sind wir riesig stolz darauf, dass es diesmal gleich zwei Sportlerinnen von uns zu Olympia geschafft haben“, so Lang. Während Katharina Maisch ihren ersten großen internationalen Höhepunkt genießt, ist es für Christina Schwanitz bereits der vierte Olympia-Start. „Da tut es gut, die Stimmung von zuhause noch einmal mitzunehmen“, blickt die Hoffnungsträgerin ihrem Heimspiel voller Freude entgegen. Beginn des Werfertags ist übrigens schon 16 Uhr. Zunächst gehen die Jugend- und Junioren-Athleten mit dem Diskus auf Weitenjagd, danach die Frauen (17.15 Uhr) – darunter die beiden Olympia-Teilnehmerinnen Marike Steinacker und Claudine Vita.

16 Uhr: Diskuswerfen U 18/U 20
Kevin Reim (WSG Schwarzenberg), Florian Schmidt (LV 90), Matteo Maulana (LAC Chemnitz), Sascha Schmidt (LV 90), Tizian Noah Lauria (VfL Sindelfingen), Lukas Schober (SG Weißig), Michel Gröper (LV 90), Luis André (MT Melsungen), Jacob Frens (SV Halle), Theodor Otto Elz (SV Halle), Tim Sandmann (TV Norden)

17.15 Uhr: Diskuwerfen Frauen
Marike Steinacker (TSV Bayer Leverkusen), Claudine Vita (SC Neubrandenburg), Shanice Craft (SV Halle), Julia Harting (SCC Berlin), Antonia Kinzel (SSV Ulm), Sandy Uhlig (SV Halle), Julia Ritter (TV Wattenscheid), Michelle Santer (SCC Berlin), Leia Braunagel (SCL Heel Baden-Baden)

18 Uhr: Kugelstoßen U 20/U 18
Phillip Thomas (SV Halle), Matteo Maulana (LAC Chemnitz), Florian Schmidt (LV 90), Lukas Schober (SG Weißig), Luis André (MT Melsungen), Michel Gröper (LV 90), Theodor Otto Eltz (SV Halle), Shaun-Paul Fritzsche (SV Vorwärts Zwickau), Chantal Rimke (LC Jena), Jara Graf (LG Mittweida)

18.45: Diskuswerfen Männer
David Wrobel (SC Magdeburg), Daniel Jasinski (TV Wattenscheid), Christoph Harting (SCC Berlin), Martin Wierig (SC Magdeburg), Korbinian Häßler (LV 90), Henrik Janssen (SC Magdeburg), Torben Brand (SCC Berlin), Henning Prüfer (SC Potsdam), Michael Forejt (Tschechien)

19.30 Uhr: Kugelstoßen Frauen
Christina Schwanitz (LV 90), Sara Gambetta (SV Halle), Katharina Maisch (LV 90), Julia Ritter (TV Wattenscheid), Alina Kenzel (VfL Waiblingen), Sarah Schmidt (LV 90), Marketa Cervenkova (Tschechien)

20.15 Uhr: Speerwerfen Männer
Johannes Vetter (LG Offenburg), Bernhardt Seifert (SC Potsdam), Tom Meier (LC Jena), Maurice Voigt (LG Ohra), Linus Limmer (LG München), Rolands Strobinders (Lettland)

21 Uhr: Kugelstoßen Männer
Tomas Stanek (Tschechien), Christian Zimmermann (Kirchhaimer SC), Jan Josef Jeuschede (TSV Bayer Leverkusen), Cedric Trinemeier (LV 90), Eric Maihöfer (LG Staufen), Silias Ristle (SSV Ulm), Ashinia Miller (Jamaika), David Tupy (Tschechien)

Katharina Maisch und Steven Richter dürfen sich freuen

Nun ist es offiziell: Nachdem Kugelstoßerin Katharina Maisch vor wenigen Wochen bei einem Meeting in Neubrandenburg mit einer Weite von 18,51 Metern die Olympia-Norm geknackt hatte, ist sie vom deutschen Verband inzwischen offiziell für die Spiele in Tokio nominiert worden. Neben Christina Schwanitz wird damit noch eine zweite Vertreterin unseres Vereins beim Saisonhöhepunkt in Asien in den Kugelstoßring steigen. Doch dies wird nicht der einzige Wettkampf von großer Bedeutung bleiben, bei dem der LV 90 diesen Sommer vertreten ist.

Mit Steven Richter wird ein weiterer ambitionierter, junger Hoffnungsträger aus unseren Reihen auf höchster Ebene angreifen. Bei der in dieser Woche beginnenden Junioren-Europameisterschaft in Estlands Hauptstadt Tallinn gehört der U-20-Starter aus Gelenau sogar zu den Favoriten. Schließlich konnte er am vergangenen Wochenende, als bei der Juniorengala in Mannheim die deutschen EM-Tickets vergeben wurden, mit 20,34 Metern eine Jahresweltbestleistung in seinem Altersbereich aufstellen. Erstmals in dieser Saison war in der U 20 die 20-Meter-Marke geknackt worden.

Da Steven auch in anderen Versuchen mit 19,67, 19,77 und 19,99 Metern glänzte, reist er voller Zuversicht nach Osteuropa. „Natürlich stimmt mich die Weite zufrieden. Es ist ja das erste Mal, dass ich die 20-Meter-Linie übertroffen habe“, sagt der LV-90-Athlet, der bei der EM die Medaillenränge ins Visier nimmt. Und das womöglich sogar in zwei Disziplinen, denn auch im Diskuswerfen konnte sich der 18-Jährige für Tallinn empfehlen. Hinter Magnus Zimmermann (63,29 m) vom SV Halle landete Steven mit 62,14 Metern auf Rang 2 – und darf somit auf den zweiten deutschen Startplatz in dieser Disziplin hoffen.

Starke Ergebnisse beim Mehrkampf in Stollberg

Trotz der sich weiter entspannenden Corona-Lage hält sich unser Verein bei Wettkämpfen weiterhin an detailliert ausgearbeitete Hygienekonzepte. Dies war zuletzt beim Mehrkampf in Stollberg zu erleben. Ist eine Veranstaltung für 200 Teilnehmer sonst am frühen Nachmittag vorbei, so dauerten die Wettbewerbe diesmal bis 19.10 Uhr, da alle Altersklassen getrennt voneinander antraten. „Für Kampfrichter ist das eine Tortur, aber alle haben mitgezogen, um den Kindern gute Bedingungen zu bieten“, berichtet Organisator Maik Werner. Und auch Stützpunkt-Trainer Dieter lobte zahlreiche Eltern dafür, dass sie vor Ort fleißig mit anpackten.

In gewisser Weise empfanden es die vielen Helfer hinterher als Lohn, dass die jungen Sportler größtenteils hervorragende Leistungen ablieferten. Vor allem den U-10-Startern, die vor Ort um die Erzgebirgsmeistertitel im Dreikampf wetteiferten, war die Begeisterung schon am Gesicht abzulesen. „Für sie war dieser Wettkampf ein echtes Highlight“, berichtet Maik Werner, der am Ende Jocy Ehrig (TSV Pobershau/W 8), Gregor Damm (LV 90 Erzgebirge/M 8), Nele Seltmann (SG Breitenbrunn/W 9) und Eugene Nahke (TTL Ehrenfriedersdorf/M 9) jeweils zu Gold gratulierte.

Für die Vertreter der Altersbereiche U 12 und U 14 ging es wenig später um die Medaillen der Regionalmeisterschaft. Starter aus Chemnitz und dem Vogtland machten es den Erzgebirgern mitunter schwer – so wie das Wetter. „Am Nachmittag mussten wir den Wettkampf wegen starken Regens unterbrechen, aber zum Glück haben wir in Stollberg ja eine Tribüne“, sagt Maik Werner, der dennoch vielen Teilnehmern gute Leistungen bescheinigte. Allen voran LV-90-Athletin Seraphine Landmann, die in allen fünf Disziplinen in den Bereich ihrer persönlichen Bestleistung kam und mit 2425 Punkten in der W 12 triumphierte.

Ergebnisse U 10

Ergebnisse U 12 und U 14

Quartett triumphiert beim Mittelsächsischen Landkreislauf

Nicht nur auf der Tartanbahn stellen unsere Nachwuchssportler ihre gute Kondition unter Beweis, sondern auch im Gelände. So wie jetzt beim 29. Mittelsächsischen Landkreislauf in Roßwein, wo sich ein Quartett aus unseren Reihen den Sieg sichern konnte. Unter dem Namen „Erzgebirgsrunners“ erreichten Hendrik Neubert, Tilman Reichel, Christoph Männel und Max-Luis Lindner die beste Zeit und gewannen damit auch die Wertung der Nachwuchs- und der Gäste-Staffeln. Für die rund 11,5 Kilometer lange und teils hügelige Strecke hatten sie nur rund 42:10 Minuten benötigt. Für Tilman Reichel war das keine neue Erfahrung, denn er hatte bereits im vergangenen Jahr mit einer Staffel jubeln dürfen, als der Landkreislauf in virtueller Form ausgetragen wurde. „Für uns ist es hier ein schöner Trainingswettkampf in Vorbereitung auf die Deutschen Jugend-Meisterschaften gewesen“, sagt Tilman, der Ende Juli in Rostock über 800 Meter an den Start gehen wird.

Vertreter des U-12- und U-14-Bereichs überzeugen in Mittweida

Mit 20 Podestplätze, darunter sieben Meistertitel, haben unsere Starter bei der Regionalmeisterschaft der Altersbereiche U 12 und U 14 eine tolle Bilanz erreicht. Nicht nur die Sonne strahlte also, sondern auch die Trainer und nicht zuletzt die Sportler. Allen voran Rosa Charlène Tittmann, die in Mittweida mit zwei Goldmedaillen zu den erfolgreichsten Teilnehmerinnen gehörte. Die W-11-Starterin war weder über die 800 Meter (2:43,06 min) noch über die 50 Meter (7,58 s) zu schlagen. Im Sprint machte Hanna Schubert, die über die Hürden und im Weitsprung zudem Bronze gewann, als Zweite den Doppelsieg des LV 90 perfekt.
Grund zum Jubeln gab es auch in der M 12, wo zwei unserer Athleten jeweils Gold und Silber gewannen. Während Julian Riedel im Hochsprung siegte (1,25 m) und über 800 Meter Zweiter wurde, sicherte sich Jason Beck den Titel im 75-Meter-Sprint (10,56 s) und wurde Vizemeister im Weitsprung. Aufs oberste Treppchen schafften es außerdem drei Mädchen. Hannah Maneck (W 12) bewies ihre Stärke im Lauf und überquerte nach 800 Metern als Erste (2:36,06 min) als Erste die Ziellinie. Seraphine Landmann, die außerdem auf der Tartanbahn im Sprint und über die Hürden zweimal Silber holte, drückte dem Weitsprung der W 12 ihren Stempel auf und erkämpfte mit 4,74 Metern den ersten Platz.
Als erfolgreiche Weitenjägerin glänzte ebenso Sina-Mia Dietz – allerdings im Wurf. Der W 10 war mit dank ihrer 31,50 Meter mit dem Schlagball Gold nicht zu nehmen. Mit dem Schlagball zeigte sich auch Bianca Kreher in guter Form, denn 30,50 Meter bescherte ihr in der W 11 den zweiten Platz. Und es gibt noch einen Erfolg im Wurfbereich zu vermelden. Schließlich musste Angelina Fischer (W 13) im Speerwerfen nur einer Konkurrentin den Vortritt lassen und landete mit 30,75 Metern auf Rang 2. Bei den Jungen dieser Altersklasse wurde Max-Luis Lindner über 800 Meter ebenfalls Vizemeister (2:20,49 min). Den Silberreigen komplettierte die Viermal-50-Meter-Staffel der U 12 Jungen, die in der Besetzung Ernst Sieber, Niclas Winkler, Milian Noel Arnold und Linus Rudolph auf Platz 2 lief. Als Dritte schafften es auch die U-14-Mädchen Hannah Maneck, Alana Mehlhorn, Elena Scherf und Seraphine Landmann aufs Treppchen.

Ergebnisse

Korbinian Häßler im Diskuswerfen nicht zu schlagen

Mit einer Goldmedaille im Gepäck ist Korbinian Häßler von der Deutschen U-23-Meisterschaft zurückgekehrt. In Koblenz sicherte er sich den angepeilten Titel im Diskuswerfen, wobei ihm die Siegesweite gleich im ersten Versuch gelang: 57,57 Meter. Dass sein Wurfgerät danach nicht noch weiter segelte, ärgerte unseren 21-jährigen Hoffnungsträger etwas: „Wenn ich gleich im ersten Versuch so eine Weite hinlege, muss anschließend mehr kommen“, gab sich „Korbi“ selbstkritisch.
Zugleich versuchte er dem Abschneiden etwas Positives abzugewinnen. „Ich habe mir die gute Weite für die EM aufgehoben“, lautete leicht schmunzelnd sein Kommentar, mit dem der Blick bereits auf seinen Saisonhöhepunkt Anfang Juli in Tallinn gerichtet ist. Dort soll der Diskus erst jenseits der 60-Meter-Marke landen. So könnte es gelingen, nach Platz 4 vor zwei Jahren in Boras im nächsten Anlauf nun eine EM-Medaille zu gewinnen. Schon 2019 in Schweden war Korbi gut drauf, doch ein rund 63 Meter langer Versuch war knapp neben dem Sektor gelandet.
Zunächst steht eine einwöchige Vorbereitung in Südtirol an, wo unser U-23-Athlet gemeinsam mit den Olympia-Teilnehmern trainieren wird. Die Spiele in Tokio waren für Korbi noch kein Thema. „Aber 2024 will ich dabei sein“, lässt er schon mal durchblicken. Zunächst gilt aber die ganze Konzentration dem Wettkampf in Tallinn. Am 6. Juli hebt der Flieger in Richtung Estland ab, wo der Sportsoldat sein Potenzial endlich voll ausschöpfen will. Gleiches hätte Rick Schlömilch auch gern bei der U-23-DM getan, allerdings kam er mit 39,83 Metern nicht über den Vorkampf hinaus. Auch Kugelstoßer Marc-Aurel Loibl (5./15,23 m) konnte nicht in den Medaillenkampf eingreifen.

Nachwuchs überzeugt bei heimischem Wettkampf sowie bei U-16-Landesmeisterschaft

Mit Kugelstoßer Marc-Aurel Loibl sowie den Diskuswerfern Korbinian Häßler und Rick Schlömilch werden drei Sportler am Wochenende unsere Vereinsfarben bei der Deutschen U-23-Meisterschaft in Koblenz vertreten. Speziell auf „Korbi“ ruhen dabei große Hoffnungen, um unsere Medaillenbilanz in diesem Jahr weiter aufzubessern. Schließlich konnte er zuletzt bereits bei der DM der Männer ordentlich mitmischen. Gute Ergebnisse gibt es außerdem noch von jüngeren Athleten zu vermelden, für die am vergangenen Wochenende gleich zwei Wettkämpfe auf dem Programm standen. Einer davon war die U-16-Landesmeisterschaft in Zwickau, wo insgesamt vier Titel erkämpft wurden.

Als „Krönung“ bezeichnet Trainer Maik Werner den Dreifacherfolg im Kugelstoßen der W-15-Mädchen. Dort knackte die siegreiche Lara Böhm mit 12,82 Metern die Norm für die Deutsche Meisterschaft. Doch auch die Weiten von Pia Wetzel (2./11,14 m) und Nora Richter (3./11,07 m) konnten sich sehen lassen. Später wurde Pia bei der Siegerehrung noch einmal nach vorn gebeten, diesmal aber aufs oberste Podest. Schließlich waren ihre 37,96 Meter im Speerwerfen nicht zu überbieten. „Toll und zugleich schade“, fand Maik Werner, denn zur DM-Norm fehlten noch vier Zentimeter. Den für die nationale Ebene nötigen Wert erreichte dafür Curt Aurich (M 15), der in starken 38,02 Sekunden über 300 Meter gewann. Mit Gold belohnt wurde auch die laut Maik Werner „exorbitante Steigerung“ von Jerome Düringer, der über 80 Meter Hürden glänzte (11,47 s). Zu den Titeln kamen noch weitere Medaillen, sodass der LV 90 zu den erfolgreichsten Vereinen der Meisterschaft gehörte.

Auch als Ausrichter wusste unser Verein am vergangenen Wochenende zu überzeugen, denn der in Thum ausgetragene Springertag brachte gute Bedingungen und auch gute Ergebnisse mit sich. „Gerade bei den jüngeren Startern sind die persönlichen Bestleistungen nur so gepurzelt“, berichtet Werner. Unter anderem übertraf Hannah Maneck (W 12) bei ihrem Sieg im Weitsprung erstmals die Vier-Meter-Marke (4,20 m). Eine Altersklasse höher dominierte Alana Mehlhorn (W 13) und sorgte vor allem mit ihren 4,73 Metern im Weitsprung für ein herausragendes Ergebnis. Ein Sonderlob hatte der LV-90-Trainer noch für Helena Zietzsch parat, die sich zwei Jahre lang fast ständig mit Verletzungen herumgeschlagen hatte. Bei ihrem Comeback schrammte die U-18-Athletin als Vierte im Weitsprung mit guten 5,23 Metern nur knapp an einer Medaille vorbei. Aber das war nur eine von vielen guten Leistungen an diesem Tag, wie Maik Werner betont.

Ergebnisse: U-16-Landesmeisterschaft, Thumer Springertag

Beim Wurf-Meeting am Mittwoch in Neubrandenburg gelang Katharina Maisch mit 18,51 m die Erfüllung der Olympianorm.

Nach Rang zwei am Dienstagabend beim Meeting der World Athletics Continental Tour im tschechischen Kladno, wo die 24jährige lediglich 17,82m erzielte, drehte sie einen Tag später in Neubrandenburg mächtig auf.

Schon im ersten Durchgang verbesserte Katharina Maisch ihre bisherige Bestleistung um 23 cm auf 18,26 m. Im Durchgang zwei gelang dann mit 18,51 m die Norm für Tokio. Danach ließ sie noch einmal 18,37 m folgen.