Ein schöner Abschluss der Freiluftsaison

LV 90 erkämpft daheim zwei sächsische Mannschaftsmeistertitel

Mit dem Gelenauer Cross am 16. Oktober steht der nächste Höhepunkt schon bevor. Obwohl auch der unter freiem Himmel stattfindet, ist die Freiluftsaison im Stadion allerdings schon beendet. Und dabei konnte sich unser Verein über einen gelungenen Abschluss freuen – und das auch noch im heimischen Stadion. Denn bei der Landesmannschaftsmeisterschaft – kurz Vereinspokal genannt – lief in Thum sowohl in sportlicher als auch in organisatorischer Hinsicht vieles nach Plan. Dass es im Stadion an der Wiesenstraße zu einem „Heimspiel“ kam und sich das Wetter noch einmal von seiner besten Seite zeigte, machte den Wettkampf umso schöner. Mit zwei Titeln konnten unsere Sportler diesem Tag auch noch die Krone aufsetzen.

Insgesamt reichte es von den Wettbewerben von der U 14 bis hinauf zu den Senioren, an denen insgesamt 25 Mannschaften des Freistaats teilnahmen, für den LV 90 zu sechs Medaillen. Dabei ragten die U-16-Mädchen mit ihrem Sieg ebenso heraus wie die U-20-Vertretung, die sich in einem ganz besonderen Wettbewerb durchsetzen konnte. Schließlich wurden die Wettbewerbe in dieser Altersklasse im Mix-Modus ausgetragen. Die jungen Frauen und Männer gingen also gemeinsam in die Wertung ein. Besonders deutlich wurde das im Staffelwettbewerb, als zum Beispiel Sandro-Patrice Mittag den Staffelstab an Rosalie Weber weiterreichte.

„Diesmal kam es vor allem auf den Teamgeist an. Alle haben super mitgezogen“, berichtet LV-90-Trainer Maik Werner, der sich gegen Saisonende noch einmal über mehrere persönliche Bestleistungen seiner Schützlinge freuen konnte. Genauso bezog er in sein Lob aber auch zahlreiche Eltern von Nachwuchssportlern mit ein, die als Kampfrichter und Helfer zu einem reibungslosen Ablauf beitrugen. Die Ergebnisse wollte der Trainer nicht so sehr in den Vordergrund rücken, zumal sich die Konkurrenz mitunter in Grenzen hielt. „Zur objektiven Einschätzung gehört auch, dass in den meisten Altersklassen die Stützpunkte aus Chemnitz, Leipzig und Dresden gefehlt haben“, so Maik Werner.

Und trotzdem war es ein ganz besonderes Erlebnis: Sprintende Wurf-Experten wie die frisch gebackene deutsche Kugelstoß-Meisterin Lara Böhm, die im Sprint aushalf. Mädchen und Jungs in einer Staffel. Oder Verfolgungsrennen über 800 Meer. Allerdings waren dort die Entscheidungen mitunter schon gefallen, bevor es überhaupt losging. Die in Zeiten und verzögerte Starts umgerechneten Punktrückstände waren teilweise einfach zu groß, als dass die Führenden noch hätten eingeholt werden können. „Trotzdem hatten alle Beteiligten richtig Spaß“, betont Organisationschef Maik Werner.

Ergebnisse

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