Teil eines erfolgreichen Teams

Rebekka Haase gewinnt mit deutscher Auswahl EM-Gold in Lille

Zum zweiten Mal haben die deutschen Leichtathletik die Team-Europameisterschaft gewonnen. Wie schon 2014 beim Heimspiel in Braunschweig hatte das Team nun auch im französischen Lille die Nase vorn, gefolgt von Polen. Ihren Teil zum Erfolg der Nationalmannschaft trug auch LV-90-Sprinterin Rebekka Haase bei  – sowohl im Einzel als auch mit der Staffel. Gemeinsam mit ihren Teamkolleginnen Lara Matheis, Gina Lückenkemper und Alexandra Burghardt lief die Herolderin über viermal 100 Meter in guten 42,47 Sekunden auf Platz 1. Bronze konnte sie im 200-Meter-Finale hinzufügen, als sie in 22,98 Sekunden nur zwei Kontrahentinnen den Vortritt lassen musste. „Der Anfang war gut, aber dann ging nichts mehr. Ich weiß gar nicht, was ich sagen soll“, wusste „Bekki“ ihre Leistung bei „leichtathletik.de“ zunächst nicht so recht einzuschätzen. Aber letztlich überwog doch das positive Gefühl: „Die Punkte für das Team habe ich geholt. Das war wichtig.“ Gründe, dass keine absolute Top-Zeit heraussprang gab es mehrere. „Eigentlich war ich ja nur Ersatz, aber drei Rennen in drei Tagen, das merkt man eben. Und die 200 Meter sind noch mal etwas anderes als die 100 Meter“, meinte die LV-90-Sprinterin, die den Wind außerdem als „komplett unberechenbar“ einstufte: „Damit müssen aber alle klarkommen.“ Und am Ende durfte ja auch gejubelt werden, denn insgesamt war der deutsche Auftritt in Lille beeindruckend.

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