Fans können bei Olympia-Party in Gelenau mit Christina Schwanitz mitfiebern

Normalerweise schließt das Gelenauer Freibad 20 Uhr. Nicht so am 12. August. Zu dieser Uhrzeit geht es an diesem Tag erst richtig los, denn dann beginnt die große Olympia-Party des LV 90 Erzgebirge. DJ-Musik, Beachvolleyball, Nachtbaden, Cocktailbar, Samba-Tänzerinnen – ein buntes Programm soll die Besucher auf das Highlight mitten in der Nacht einstimmen: Denn wenn 3 Uhr das Kugelstoß-Finale der Frauen beginnt, dann hofft Christina Schwanitz auf den ganz großen Wurf.

Im Fußball hat sich das Public Viewing längst als stimmungsvoller Zeitvertreib etabliert. Nun wird auch in der Leichtathletik mitgefiebert. Anders als Jogis Jungs bei der EM will es unsere Hoffnungsträgerin bei den Olympischen Spielen auf jeden Fall ins Finale schaffen. Am liebsten sogar aufs oberste Treppchen. Für Top-Form, Konzentration und Nervenstärke muss Christina Schwanitz natürlich selbst sorgen. Doch zur Unterstützung können Freunde und Fans selbst in Tausenden Kilometern Entfernung beitragen. Denn wir holen Rio ins Gelenauer Freibad!

Bei einer Gesprächsrunde in dieser Woche haben Vertreter des LV 90 und der Gemeinde Gelenau die letzten Details für die Veranstaltung geklärt, die dank einer großen überdachten Terasse wetterunabhängig ist. Doch natürlich hoffen wir, dass sich auch das Wetter wie in Rio präsentiert. So kann auch das beleuchtete Becken bis Mitternacht genutzt werden. Außergewöhnlichen Spaß und Unterhaltung bietet aber nicht nur das kühle Nass!

Zugegeben, der Strand ist nicht ganz so lang. Doch dafür passt die Atmosphäre. Dank des Beach-Feelings sowie brasilianischer Verpflegung und Rhythmen dürften sich die Besucher fast vorkommen wie in Rio. Ein buntes Programm, zu dem natürlich auch Freibier gehört, soll schon vorab für Stimmung sorgen. Per Beamer wird das sportliche Geschehen aus Brasilien dann auf eine große Leinwand projiziert. Nach Mitternacht sind auch die anderen Wettbewerbe des Tages somit live zu erleben, ehe gegen 4 Uhr gefeiert werden soll. In Gelenau – oder besser gesagt, in Rio mitten im Erzgebirge!

7 Nachwuchsathleten des Stollberger Stützpunktes absolvierten bei bestem Hochsommerwetter vom 18.-20.07.2016 im hiesigen Glück-Auf-Sportpark ein intensives Trainingslager. Den Schwerpunkt dieses Kurzlehrgangs bildete die Verbesserung technischer Details.
So arbeiteten die Trainer Thelma Knabe und Dieter Hertel an der Verbesserung der Körperhaltung beim Sprintstart, an der Stabilisierung des Anlaufs im Ballweitwurf und des Absprungs im Weitsprung. Sehr aktiv verlief auch das Erlernen bzw. Festigen der Hürdentechnik. Dank ihrer reichlichen Wettkampferfahrung konnte Thelma ihnen viele wertvolle Tipps geben, was dazu führte, dass sie gerne mehrmals die 60m-Hürden liefen. Als Abwechslung nutzten wir den benachbarten Fitness-Center namens „Sportlight 361“, wo sich alle einem intensiven Fitnessprogramm unterzogen.
Natürlich kam auch der Spaß nicht zu kurz. So sorgten manche Lauf- und Ballspiele für viel Entspannung, und die Plaudereien in den Pausen zeigten, dass die Kinder sehr vielseitige Interessengebiete haben.
Abschließend können wir Trainer einschätzen, dass die Sportler sehr fleißig, diszipliniert und freudbetont ihre Aufgaben des umfangreichen Trainingsplans erfüllt haben. „ Es hat viel Spaß gemacht, aufgrund der wenigen Teilnehmer konntet ihr Trainer detaillierter auf jeden Einzelnen eingehen und somit haben wir viel mehr als sonst dazugelernt, danke,“ so die Meinungen von Leni Weiße und Leonie Nachtigall im Rahmen der gemeinsamen Auswertung.

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Mit einem kleinen Aufgebot war der LV 90 Erzgebirge am Wochenende bei den Deutschen U23-Juniorenmeisterschaften in Wattenscheid vertreten.

 

In guter Form präsentierte sich dabei Tony Zeuke. Der 21jährige, der in dieser Saison lange krankheitsbedingt pausieren musste, schleuderte seinen Diskus auf gute 54,86m und wurde dafür mit der Silbermedaille belohnt.

Sein Trainingskamerad Maximilian Klaus belegte, mit 52,73m, Rang sechs.

 

Etwas unglücklicher war Annika Gärtz. Für die Weitspringerin gingen am Ende 6,17m ins Wettkampfprotokoll ein, was ihr den undankbaren 4. Platz  einbrachte.

 

Lisa Grünert über 100m (12,26 sec) und Maximilian Grupen über 400m (49,87 sec) schieden leider in den Vorläufen aus.

 

Sarah Schmidt belegte bei den U20- Junioren-Weltmeisterschaften im polnischen Bydgoszcz einen ausgezeichneten aber auch unglücklichen vierten Platz. Die Kugelstoßerin vom LV 90 stieß gleich im ersten Durchgang mit 16,18m ihre Tagesbestweite und landete vorerst auf Platz zwei. Leider konnte sie sich im Verlauf des Wettkampfes nicht weiter steigern, so dass sie noch auf Platz vier zurück rutschte.  Auch wenn es am Ende der undankbare vierte Platz war, ist dies ein hervorragendes Abschneiden der 19Jährigen. Nach Rang neun bei den Europameisterschaften im vergangenen Jahr war das eine deutliche Steigerung bei dieser Weltmeisterschaft.

Den Sieg holte sich ihre deutsche Mannschaftskollegin, Alina Kenzel, vor der Chinesin Song und der US-Amerikanerin Wilson.

Am Abschlusstag der Europameisterschaften in Amsterdam sicherte sich Rebekka Haase Bronze mit der 4x100m – Staffel.  Gemeinsam mit Tatjana Pinto, Lisa Mayer und Gina Lückenkemper musste die LV 90 – Sprinterin nur den Staffeln aus den Niederlanden und Großbritaniens den Vortritt lassen.

 

 

Mit dem Europameistertitel von Christina Schwanitz und der Bronzemedaille von Rebekka Haase gehört der LV 90 Erzgebirge  zu den erfolgreichsten deutschen Vereinen.

 

Offiziell nominiert

 

Nun ist es offiziell.  Christina Schwanitz (Kugelstoßen) und Rebekka Haase (100m / 4x100m) wurden durch den DOSB für die Olympischen Spiele in Rio de Janeiro nominiert.

 

Herzlichen Glückwunsch und viel Erfolg.

Nach einem tollen Vorlauf (11,23 s) hat Rebekka Haase bei der EM in Amsterdam auch im Halbfinale einen guten Auftritt hingelegt. Allerdings konnte sie bei veränderten äußeren Bedingungen nicht ganz an den Auftakt anknüpfen. Als Dritte ihres stark besetzten Laufs kam sie auf 11,46 Sekunden. Das reichte nicht ganz fürs Finale, denn abgesehen von den direkt qualifizierten Läuferinnen belegte sie in der Liste der Zeitschnellsten nur Rang 6. Nun bleibt noch die Staffel, um für einen versöhnlichen Abschluss zu sorgen. Das Finale ist schon mal erreicht!

LV 90 Erzgebirge mit „Grünem Band“ ausgezeichnet

Genau wie der SV Werder Bremen und der TSV Bayer 04 Leverkusen darf sich auch der LV 90 Erzgebirge über das „Grüne Band für vorbildliche Talentförderung im Verein“ freuen. Von einer Jury, bestehend aus Vertretern des Deutschen Olympischen Sportbundes und der Commerzbank, wurden diese drei Vereine in der Leichtathletik ausgewählt. Beworben hatten sich in dieser Sportart rund 20 Klubs. Dass dem LV 90 bereits zum dritten Mal diese Ehre zuteil wird, zeugt von der Kontinuität, mit der im Erzgebirge der Nachwuchs gefördert wird.

„Es geht dabei nicht nur um die Ergebnisse im Spitzenbereich, sondern auch um die breite Aufstellung in den unteren Altersklassen“, erklärt Trainer Sven Lang. Beispielsweise musste beim Erstellen der umfangreichen Bewerbungsunterlagen auch angegeben, mit wievielen Mannschaften der Verein bei Meisterschaften im Schülerbereich vertreten war. Der LV 90 erfüllte nicht nur die Kriterien, sondern ragte mit seinen Ergebnissen auch noch heraus. Lohn dafür ist das „Grüne Band“, das mit einem Preisgeld von 5000 Euro verbunden ist. Gute Voraussetzungen also, um die Nachwuchsarbeit auch weiterhin erfolgreich voranzutreiben!

Christina Schwanitz dominiert bei EM in Amsterdam

Verletzungspause? Schmerzen? Handicap? Als wäre nichts gewesen, hat sich Christina Schwanitz vor wenigen Stunden im Amsterdam den EM-Titel im Kugelstoßen der Frauen gesichert. Von den Schulterproblemen, die sie zu Saisonbeginn am üblichen Training gehindert hatten, war nichts mehr zu spüren. Auch die langwierige Knieverletzung, die sie zuvor außer Gefecht gesetzt hatte, konnte die LV-90-Athletin nicht an einem fast schon historischen Auftritt hindern. Und damit ist nicht der Fakt gemeint, dass sie gleich im ersten Stoß die erste deutsche Medaille bei dieser EM erkämpfte. Vielmehr war der Vorsprung fast schon rekordverdächtig, mit dem Christina die Konkurrenz hinter sich ließ. Anderhalb Meter Vorsprung auf die Silber-Gewinnerin hatte schon seit 18 Jahren keine Europameisterin vorzuweisen.

Als gleich im ersten Versuch 20,17 Meter gemessen wurden, schien die alte und neue Meisterin selbst ein wenig geschockt zu sein. „Danach war die Luft raus“, gestand sie wenig später. Doch auch jeder weitere Stoß hätte gereicht, um EM-Gold einzutüten. Nach einem souveränen Auftritt in der Qualifikation wurde also auch das Finale zu einer klaren Angelegenheit. Gleichzeitig tankte Christina wichtiges Selbstvertrauen mit Blick auf die Olympischen Spiele. „Das ist jetzt realistisch und machbar. Es fehlen nur noch 20 Zentimeter zur Jahres-Weltbesten“, sagte die strahlende Gewinnerin vor der laufenden Kamera. Wohl wissend, dass in Rio vor allem mit der Chinesin Lijiao Gong ganz andere Kaliber warten. Sie ist diejenige, die aktuell mit 20,43 Metern die Liste anführt. Sie ist aber auch diejenige, die sich Christina schon bei vielen Wettkämpfen – unter anderem beim Thumer Werfertag – geschlagen geben musste.

Während Christina nun den Fokus auf Brasilien richten kann, ist die ganze Konzentration von Rebekka Haase noch in Amsterdam erforderlich. Und auch unsere Sprinterin erwischte einen guten Tag, gewann ihren Vorlauf in 11,23 Sekunden. Auch im Vergleich mit den anderen „Heats“ der „Qualification Round“ war das eine sehr gute Zeit. Nun gilt es, am Freitag daran anzuknüpfen. 19.15 Uhr steht das Halbfinale im Zeitplan, ehe 21.45 Uhr die endgültige Entscheidung fällt. Die Heimat drückt die Daumen!