Crowdfunding-Aktion soll dem Nachwuchs zugute kommen

Um unseren Nachwuchssportlern bestmögliche Bedingungen zu bieten, wollen wir keine Möglichkeit ungenutzt verstreichen lassen. Deswegen beteiligt sich der LV 90 an einer speziellen Aktion, bei der es auf Deine Unterstützung ankommt. „99 Funken“ ist eine Crowdfunding-Plattform, die als Initiative regionaler Sparkassen gestartet wurde. Ziel ist es, Engagement von Vereinen, Institutionen und Privatpersonen und dadurch die Region zu fördern. In unserem Fall soll durch die Aktion ein neuer Trainingsbus für unseren Nachwuchs angeschafft werden. Schon mit einem kleinen Beitrag kann jeder dazu beitragen, dass dieses Ziel der Kinder- und Jugendabteilung erreicht wird. Noch schneller und reibungsloser zu den Wettkämpfen, damit unsere Talente dort noch schneller rennen!

Unserem Ziel sind wir zum Greifen nahe gekommen. Um es auch zu erreichen, lasst uns im Endspurt alles geben. Bis Ende der Woche läuft die Aktion…

Hier der Link: „Trainingsbus für die Kinder- und Jugendabteilung“

LV 90 fungiert als Gastgeber von Auszeichnungsveranstaltung des Sponsors „Eins“

Mit seiner Unterstützung hat die Eins (Energie in Sachsen) maßgeblich zur Unterstützung unseres Vereins beigetragen. Nun konnten wir uns für diese Hilfe zumindest in gewissem Maße revanchieren, indem der LV 90 als Ausrichter der jährlichen Auszeichnungsveranstaltung von „Eins“ fungierte. Selten zuvor dürfte der Mix im Gelenauer Sportareal „Erzgebirgsblick“ so bunt gewesen sein. Egal, ob Badminton, Turnen, Fußball oder Leichtathletik – sachsenweit waren Vereine aus so ziemlich jeder Sportart in der Halle vertreten, um T-Shirts von „Eins“ für ihre Nachwuchssportler entgegenzunehmen. Für die Talente ist diese Aktion Lohn und Ansporn zugleich. Lohn für die gefeierten Erfolge – und Ansporn, genauso erfolgreich weiterzumachen. Seitdem die T-Shirt-Aktion 2002 ins Leben gerufen wurde, durften sich fast 15.000 Sportler aus 875 Teams über die neue Ausrüstung freuen. Und auch diesmal herrschte reger Betrieb im Erzgebirgsblick. Nachdem die Auszeichnung über die Bühne gegangen war, konnten sich alle Nachwuchssportler so richtig austoben. Schließlich hatte der LV 90 einen abwechslungsreichen Bewegungs- und Spiele-Parcours vorbereitet. Der krönende Abschluss eines tollen Tages!

 

 

Schwarzenberger Vereinscrosslauf in Geyer bietet hohes Niveau

Trotz nasskaltem Wetter haben sich zahlreiche Ausdauersportler der Herausforderung auf dem Schanzengelände von Geyer gestellt. Von den Bambini bis hinauf zu den Senioren gingen insgesamt 375 Aktive beim Offenen Vereinscrosslauf der WSG Schwarzenberg-Wildenau an den Start. „Die Bedingungen waren auch gar nicht so schlecht, wie es vielleicht klingen mag“, berichtet unser Trainer Maik Werner, der bei der Organisation mithalf: „Wir hatten ja auch schon Schnee bei diesem Wettkampf. So schlimm war es diesmal bei weitem nicht.“ Zwar habe der Nieselregen für rutschigen und teils schlammigen Boden gesorgt. „Aber so etwas macht den Crosslauf aus“, sagt Maik Werner, der sich über den reibungslosen Ablauf des Wettkampfes sowie Leistungen auf hohem Niveau freute. Gern wäre er selbst mitgelaufen, doch als Trainer und Helfer hatte er genug zu tun. Schon ganz früh hatte die Arbeit mit dem Aufbau der Strecke begonnen.

Dass im Gelände ab 11 Uhr dann Sport auf hohem Niveau geboten wurde, lag auch an unseren LV-90-Vertretern. Genauso konnten aber auch andere Vereine für Furore sorgen. Auf den kürzeren Nachwuchs-Distanzen habe unter anderem Hanna Hennig ein Achtungszeichen gesetzt. Die Skilanglauf-Expertin vom SV Neudorf, bei der es sich um die Schwester von Weltcup-Starterin Katharina Hennig handelt, ließ bei ihrem Sieg in der W 10 viele Leichtathletinnen hinter sich. Über 5,6 Kilometer setzten sich dann allerdings echte Lauf-Experten durch. Während Helene Müller (LV 90) in der weiblichen Wertung siegte, setzte sich bei den Männern der Königswalder Roy Bruns vor LV-90-Starter Tilman Reichel durch. Auf der Königsdistanz (11,2 km) gingen die Siege an Anna-Maria Leipziger aus Schwarzenberg und Matthias Flade vom DJK SC Vorra. Der Bayer ist in Geyer kein Unbekannter, konnte er doch im Vorjahr Platz 2 belegen. Diesmal reichten 41:26 Minuten zum Sieg.

Ergebnisse

 

 

Bilanz zur Mitgliederversammlung 2019 fällt positiv aus

Als LV-90-Präsident Knut Schreiter in Gelenau über die zurückliegenden zwölf Monate sprach, zog er damit zugleich auch ein persönliches Fazit. Schließlich ist der Gelenauer Bürgermeister nun seit rund einem Jahr im Amt. Schnell stellte er dabei fest, dass er auf „ein tolles Team“ bauen kann, das „gut unterstützt“ wird. Mit Team meint er nicht nur die anderen Verantwortlichen oder die Spitzen-Athleten, sondern alle der rund 210 aktiven und 30 passiven Mitglieder. „Diese Zahlen sind konstant“, hielt Knut Schreiter positiv fest. Auch finanziell sei der Verein gut aufgestellt.

Stark auch dank der Eltern

Im Beisein von Annett Tschernikl, der Geschäftsführerin des sächsischen Landesverbandes lobte der Vereinschef die gute Zusammenarbeit zwischen Vorstand, Trainern und Sportlern. Ebenso war er beeindruckt von der regen Unterstützung durch die Eltern, die bei heimischen Wettkämpfen stets fleißig mit anpacken. Sei es beim Aufbau, als Kampfrichter oder bei der Verpflegung. „Da heben wir uns von anderen ab“, sagte Knut Schreiter. Wettkämpfe wie der Gelenauer Crosslauf oder das Nikolaus-Sportfest seien wichtig, um gerade die Kinder der Region zu fördern und für die Leichtathletik zu begeistern. Der Nachwuchs ist genauso wichtig wie die Spitzensportler, so die Devise.

Ein Aushängeschild für das Erzgebirge

Doch natürlich ist der Verein auch stolz darauf, dass er im deutschen Leistungssport gut aufgestellt ist – und das nicht nur in Person von Kugelstoßerin Christina Schwanitz. „Wir haben viele Bundes- und Landestrainer in unseren Reihen“, hielt Knut Schreiter stolz fest. Ebenso komme den Wettkämpfen der Großen eine enorme Bedeutung zu. Vor allem der Thumer Werfertag sei „ein Aushängeschild für das Erzgebirge“. Zudem spiele auch das Erzgebirgsmeeting eine immer wichtigere Rolle. Solche Veranstaltungen helfen, den Verein wie eine Familie zusammenzuschweißen. Nicht zuletzt galt der Dank dabei den Sponsoren, die für gute Bedingungen sorgen. So konnte zuletzt auch der neue Kraftraum in Thum eingeweiht werden.

International Akzente gesetzt

Für das sportliche Fazit war Sven Lang zuständig, und auch der Kugelstoß-Bundestrainer fand fast ausschließlich positive Worte. Neben dem Höhepunkt, für den Christina Schwanitz mit ihrer WM-Bronzemedaille sorgte, gab es weitere internationale Highlights. Dazu gehörte beispielsweise das Staffel-Gold bei der U-23-EM, zu der unter anderem Maximilian Grupen gesprintet war. Auch Lisa Grünert und Viktoria Dönicke hat sich für diesen Saisonhöhepunkt in Schweden qualifiziert. Als Vierter hatte Diskus-Spezialist Korbinian Häßler bei der U-20-EM das Podest knapp verpasst, doch auch er konnte wie Kugelstoßerin Sarah Schmidt (9./Universiade) auf internationaler Ebene Akzente setzen.

Erfolgreich von der Basis bis zur Spitze

Auch national konnte sich die Bilanz 2019 mehr als sehen lassen. Mit sechsmal Gold sowie sechs weiteren DM-Medaillen war der LV 90 ein sächsischer Erfolgsgarant. In der bundesweiten DM-Vereinswertung stand Platz 11 zu Buche. „Von der U 16 bis hinauf zu den Senioren waren wir erfolgreich. Für uns ist es ganz wichtig, dass der Nachwuchs genauso dazu gehört wie der Spitzensport“, betonte auch Sven Lang. Als Beleg dafür nannte er zudem die über 20 Medaillen, die bei Mitteldeutschen Meisterschaften gewonnen wurden, sowie die mehr als 100 Podestplätze bei Landesmeisterschaften. Beispielhaft sei da die Landesmannschaftsmeisterschaft genannt, bei der mit zweimal Gold, zweimal Silber und einmal Bronze alle Teams das Podest erklommen.

Gut gerüstet – und auf der Suche

Mit 8 Bundeskadern, 14 Landeskadern und 21 Entwicklungskadern sehen die Trainer den Verein sehr gut aufgestellt. Dieser Ansicht ist auch Maik Werner, der abschließend ein kurzes Fazit für die unteren Altersklassen zog. Die Ergebnisse bei Regionalmeisterschaften konnten sich ebenso sehen lassen wie die bei sächsischen Titelkämpfen und den Landesjugendspielen. Die besten Sportler wurden direkt im Anschluss an die Mitgliederversammlung mit kleinen Präsenten geehrt. Um auch künftig an solche Erfolge anzuknüpfen, ist der LV 90 ständig auf der Suche nach ehrenamtlichen Übungsleitern. „Wir werden alles versuchen, um dafür mit unseren Sponsoren auch Geld zur Verfügung zu stellen“, so Sven Lang. Schließlich soll der LV 90 auch künftig auf einem guten Weg bleiben.

 

 

Cross-Experten erkämpfen drei Landesmeistertitel

Voll des Lobes ist Maik Werner nach der Landesmeisterschaft der Crossläufer in Bautzen gewesen. Damit bezieht sich unser LV-90-Trainer einerseits auf die Gastgeber, die eine anspruchsvolle Zwei-Kilometer-Runde durch den Humboldthain abgesteckt hatten. „Enge Abschnitte, lange Anstiege, tiefer Boden – das war einer solchen Meisterschaft würdig“, sagt Maik Werner, der andererseits auch seine Schützlinge lobt. Schließlich haben diese trotz der schwierigen Bedingungen und der stark besetzten Teilnehmerfelder acht Medaillen erkämpft.

Herausragender Akteur war Christopher Arnold, der die taktischen Vorgaben von Werner am besten umsetzte. „Weil die Strecke nach dem Start ziemlich eng wurde, musste man sich früh vorn einordnen“, erklärt der Trainer. Auf bis zu anderthalb Meter schmolz die Breite mitunter zusammen – an Überholen war dort kaum zu denken. Am Ende war bei einem langen Anstieg dann Kampfgeist gefragt. „Oft sind Crosslauf-Strecken zu leicht und haben eigentlich nichts mit dieser Disziplin zu tun. Aber das war eine schöne Herausforderung“, so unser Coach.

Neben Christopher Arnold, der in der M 14 zum Sieg lief, bewiesen auch alle anderen Erzgebirger ihren Kampfgeist. So liefen in der weiblichen U-18-Konkurrenz gleich zwei LV-90-Starterinnen aufs Podest. Zum Einzeltitel reichte es für Helene Müller (2.) und Anna-Chiara Nitschke (3.) zwar nicht, dafür durften sie sich zusammen mit Lisa Weißbach (4.) über Gold in der Teamwertung freuen. Ebenso erging es den U-16-Mädchen, von denen Anne Weißbach (2.) und Tizia Schreiter (3.) in der W 14 Einzelmedaillen erkämpften. Für die U-16-Jungs sprang außerdem noch Silber heraus.

„Es kommt wirklich selten nach einem Wettkampf vor, dass ich sage, ich bin richtig stolz. Aber diesmal war es wirklich der Fall“, so die äußerst positive Bilanz von Maik Werner. Er bescheinigte all unseren Startern eine starke Leistung. Auch Hendrik Neubert, der zum Pechvogel des Tages wurde. Als ein Läufer aus Leipzig vor ihm stürzte, konnte Hendrik nicht mehr ausweiche. Auch er ging zu Boden und verlor somit wichtige Zeit. Weil schon die Hälfte der Distanz absolviert war, konnte er diese Sekunden nicht mehr herausholen, sonst wäre vielleicht noch eine Medaille drin gewesen.

Ergebnisse M 12: 9. Nick Leichsenring, 11. Cedric Schmidt; M 13: 7. Richard Müller; W 14: 2. Anne Weißbach, 3. Tizia Schreiter, 11. Annika Seidel; M 14: 1. Christopher Arnold, 9. Sandro-Patrice Mittag, 12. Malte Kramer; W 15: 5. Paula Mannsfeld; M 15: 5. Hendrik Neubert, 11. Max Geißler; U 18 (w): 2. Helene Müller, 3. Anna-Chiara Nitschke, 4. Lisa Weißbach; U 18 (m): 12. Tilman Reichel, 17. Elias Lämmel

 

 

3. Gelenauer Crosslauf dient mit 117 Startern als Generalprobe

Offiziell ist die Freiluftsaison für die Leichtathleten längst vorüber, doch viele Nachwuchssportler des LV 90 sind immer noch des Öfteren draußen unterwegs. Grund dafür ist die Hartnäckigkeit ihres Trainers. Für Maik Werner, selbst ein passionierter Ausdauersportler, „gehören Crossläufe einfach dazu“. Die Herausforderung im Gelände schult in seinen Augen den Charakter der Athleten: „Sie lernen, sich auch bei widrigem Wetter durchzubeißen.“

Ganz so schlecht meinte es Petrus dann aber doch nicht mit unserem Verein, als wir am Samstag unseren 3. Vereinscrosslauf ausrichteten. Bei guten Bedingungen hatten die Jüngsten eine 1000-Meter-Runde im Freibad zu bewältigen. Auf die älteren der insgesamt 117 Teilnehmer wartete eine Zwei-Kilometer-Runde um den Kegelsberg. Dass am Ende zahlreiche Siege für unseren LV 90 zu Buche standen, wollte Maik Werner nicht überbewerten. „Leider waren bis auf Ehrenfriedersdorf und Gornsdorf kaum andere Vereine vertreten“, sagt der Trainer, der mit seiner Veranstaltung diesmal nicht den Zuschlag für die Ausrichtung der Regionalmeisterschaft erhielt.

Die Aussicht auf offizielle Titel weckte im Vorjahr größeres Interesse – und soll es auch 2020 wieder tun. „Wir werden uns für nächstes Jahr wieder bewerben“, sagt Maik Werner, der mit dem 3. Gelenauer Crosslauf aber auch so zufrieden war. „Toll war, wie auch viele Eltern bei der Organisation mit angepackt haben“, berichtet der Trainer. Außerdem habe der Wettkampf für seine Schützlinge mit Blick auf die Landesmeisterschaft, die am kommenden Wochenende in Bautzen ansteht, eine wichtige Generalprobe dargestellt. Den 16 Startern, die den LV 90 auf sächsischer Ebene vertreten werden, traut unser Coach mehrere Medaillen zu. „Titel zu gewinnen, wird aber ganz schwer“, so seine Prognose. Auch deshalb, weil Christopher Arnold dann das D-Kader-Trainingslager in den Beinen haben wird, das gerade auf dem Rabenberg absolviert wird. Vom LV 90 sind dort noch Lennya Fuhrmann, Svenja Hübner und Curt Aurich dabei.

Nach Bautzen ist für die Läufer noch längst nicht Schluss. Schließlich steht am 22. November noch der Vereinscross der WSG Schwarzenberg/Wildenau in Geyer auf dem Programm. Und dann gilt es, sich bis weit ins neue Jahr hinein fit zu halten. Denn der abschließende Höhepunkt steigt erst am 7. März in Sindelfingen. Bei der dortigen Deutschen Meisterschaft will Maik Werner mindestens neun Sportler an den Start schicken, um so auch drei Teams bilden zu können. In der Vorsaison hatten neben Christopher Arnold (3./U 16) vor allem die U-18-Mädels als Sechste der Mannschaftswertung überzeugt. „Diese Meisterschaft ist hoch angesiedelt“, betont Maik Werner und verweist auf die Teilnahmen prominenter Leichtathletinnen wie Konstanze Klosterhalfen und Gesa Felicitas Krause.

Obwohl es bis dahin noch ein weiter Weg ist, blickt unser Trainer schon mal voraus. So setzt er erneut große Hoffnungen in die weibliche U 18. Mit Helene Müller, Anna-Chiara Nitschke und Lisa Weißbach hat der Verein dort gleich drei heiße Eisen im Feuer. Ihr Potenzial sollen die Mädels schon jetzt in Bautzen unter Beweis stellen, wo im besten Fall sogar ein Dreifacherfolg möglich sein könnte. Gute Chancen rechnen sich bei der Landesmeisterschaft auch Anne Weißbach (W 14) und Paula Mannsfeld (W 15) aus.

Hier geht’s zu den Ergebnissen des 3. Gelenauer Crosslaufs.