Bei den sächsischen Meisterschaften im Crosslauf, die am vergangenen Sonntag im Rahmen des Freitaler Windberglaufes durchgeführt wurden, konnten sich unsere U16-Athleten stark in Szene setzen. Allen voran Hannah Maneck, die sich auf der 2km-Distanz den Landesmeistertitel in der wU15 sicherte. Das zweite Gold gab es für sie in der Mannschaftswertung der wU16. Mit ihren Teamkolleginnen Nala Kischkewitz, die in der wU15 knapp am Podest vorbeischrammte, und somit, genau wie Rosa Charlene Tittmann in der wU14, den vierten Platz belegte.
Wie stark der LV 90 in dieser Altersklasse präsent ist, verdeutlicht der Bronzerang der zweiten Vertretung. In der Besetzung Frieda Gottschalk, Amelie Adamczyk und Hanna Schiwek schafften es auch diese Mädchen auf das Siegerpodest. Auch unsere männlichen Läufer konnten in dieser Altersklasse überzeugen und landeten in der Besetzung Pascal Schneekluth, Julian Riedel und Phillip Ehrig ebenfalls auf dem Bronzerang.
Beim diesjährigen Landesfinale Sprintcup gingen 14 Sportler des LV 90 Erzgebirge an den Start. Dabei durften die Athleten der Altersklassen 8 bis 11 zwei Mal 20m-fliegend durch die Lichtschranken der Leichtathletikhalle in Chemnitz laufen. Der bessere Wert ging anschließend in die Wertung ein, wonach die Laufeinteilung für den 50m Sprint erfolgte.
Gleich sieben Starter für den LV 90 Erzgebirge konnten durch ihre starke Zeit bei den 20m-fliegend in das A-Finale des 50m Sprints einziehen. Dabei sicherte sich Paul Thore Richter den Sieg in der M8 (8,07sek PB), dicht gefolgt von seinem Vereinskollegen Liam Schlegel auf Platz 2 (8,13sek PB). Bella Richter belegte in der W9 den vierten Platz (8,07sek PB). In der M9 überquerte Samo Haustein als sechster die Ziellinie (8,19sek). Tim Köhler lief in der M10 mit dem vierten Platz knapp am Podest vorbei (7,87sek). Kaisa Heidler sicherte sich einen starken dritten Platz in der W11 mit einer Zeit von 7,58sek (PB). In der M11 überquerte Sorin Grabiensky als Fünfter den Zielstrich (7,79sek).
Auch in den weiteren Finalläufen zeigten sich unsere Athleten mit tollen Zeiten und Platzierungen:
M8 Lion Seyfarth (8,56sek PB)
W9 Daria Roucka (8,53sek PB)
M9 Lian Krauß (8,10sek PB) Fio Scheidhauer (8,67sek PB) Theo Emmrich (8,71sek PB)
W10 Kim Hunger (8,19sek)
W11 Jocy Ehrig (7,59sek PB)
Herzlichen Glückwunsch an alle Athleten zu ihren (zum Teil) ersten Wettkampferfahrungen und den klasse Ergebnissen. Es war eine durchweg gelungene und gut organisierte Veranstaltung.
Der LV 90 Erzgebirge beteiligte sich mit einigen jüngeren Läuferinnen und Läufern an den diesjährigen Regionalmeisterschaften im Crosslauf, die in Naundorf ausgetragen wurden. Dabei konnten vier Podestplätze errungen werden.
Schnellster Junge in de M10 wurde über 1,5 km Marvel Scheffler, der sich damit den Regionalmeistertitel holte. Dieser Titelgewinn gelang auch Hanna Schiwek, die in der W15 nach 2,8 km als erste die Ziellinie überquerte. Silber erlief sich Amelie Adamczyk über 2,8 km bei den Mädchen der W14 und Maddalena Müller konnte sich in der W12 über Bronze freuen.
Insgesamt 16 Teilnehmer der Olympischen Spiele hatten den Weg von Paris nach Thum genommen, um beim 21. Internationalen Thumer Werfertag ihr Können zu zeigen. Dabei wurden zum großen Teil ausgezeichnete Leistungen präsentiert, welche die über 1000 Zuschauer bei toller Stimmung honorierten.
In den beiden Kugelstoß-Wettbewerben setzten sich die jeweiligen Favoriten durch und erzielten dabei Weltklasse-Leistungen. Bei den Frauen siegte Sarah Mitton aus Kanadamit sehr guten 20,19m und revanchierte sich damit für ihr Abschneiden bei Olympia. Mit Alina Kenzel (VfL Waiblingen / 18,69m) und Katharina Maisch (17,84m) vom gastgebenden LV 90 folgten auf den weiteren Podestplätzen unsere deutschen Olympiateilnehmerinnen. Der Überraschungs-Bronzemedaillengewinner von Paris RaijindraCampbell (Jamaika) wurde im Männerwettbewerb seiner Favoritenrolle gerecht und siegte am Ende mit 21,64m vor dem Vorjahressieger Scott Lincoln (Großbritanien / 20,74m)und dem Tschechen Tomas Stanek (20,46m).
Äußerst spannend verliefen die Diskuswettbewerbe. Lediglich 5cm lagen zwischen der Siegerin Kristin Pudenz (SC Potsdam) und der Olympiavierten Marike Steinacker (TSV Bayer 04 Leverkusen), die die 1kg-Scheibe auf 62,49m bzw. 62,44m warfen. Platz drei ging hier an Jade Lally aus Großbritanien. Mit sehr guten 65,72m führte Steven Richter vom Gasgeberverein den Wettbewerb bis zum letzten Durchgang des Wettkampfes an. Henrik Janssen vom SC Magdeburg steigerte sich mit dem allerletzten Wurf der Konkurrenz noch auf die Siegerweite von ausgezeichneten 66,40m. Dritter wurde hier der Olympiasechste Clemens Prüfer (SC Potsdam), der in Thum auf 63,03m kam.
Das Speerwerfen der Frauen war eine sichere Angelegenheit der Europameisterin Elina Tzengko (Griechenland), die 59,14m erzielte. Auf den Plätzen zwei und drei landeten die Olympiateilnehmerinnen Christin Hussong (LAZ Zweibrücken / 58,17m) und Petra Sicakova (Tschechien / 55,83m). Georg Harpf (LG Stadtwerke München) und Chantal Rimke(LC Jena) im Kugelstoßen, sowie Cedric Engler (Wiesbadener LV) und Nora Richter (LV 90 Erzgebirge) im Diskuswerfen heißen die Gewinner in den U20-Wettbewerben.
Der Sieg im Schlagball-Cup ging an die Grundschule Thum.
Insgesamt gestaltete sich der 21. Internationale Thumer Werfertag wieder zu einem großen Erfolg und dafür möchte der Vorstand des LV 90 allen, die daran ihren Anteil hatten, ein Dankeschön aussprechen.
Die Qualifikation für die Olympischen Spiele in Paris war in diesem Jahr das große Ziel für Katharina Maisch. Im letzten Moment gelang ihr bei den Deutschen Meisterschaften in Braunschweig der entscheidende Stoß Richtung Paris.
Im Stade de France galt es in der Qualifikation mindestens Platz zwölf zu belegen, um das Finale zu erreichen. Diese Aufgabe konnte unsere LV 90-Athleten leider nicht erfüllen. Mit 17,86m landete die 27-Jährige im Feld der 31 qualifizierten Stoßerinnen am Ende auf dem 16. Platz.
Das Ergebnis spiegelt auch etwas den diesjährigen Saisonverlauf wieder, wo nicht immer Leistungen jenseits der 18m-Marke zu Buche standen. Auf jeden Fall wird sie aber neue Motivation für die kommenden Großereignisse getankt haben, denn diese Spiele waren etwas ganz besonderes. Eine Wahnsinnsstimmung, eine Super-Organisation und ein ganz besonders Flair zeichneten diese Olympischen Spiele unterm Eifelturm aus.