Autor: B. Maneck

Viele ausgezeichnete Leistungen und Normen unserer Athleten am Wochenende

Die Wettkampfsaison hat nun volle Fahrt aufgenommen und auch die Athleten des LV 90 kämpften in mehreren Städten Deutschlands um gute Ergebnisse und Normen.

Bereits am Donnerstag absolvierte ein Teil der Werfer beim „Jump and Fly“ im württembergischen Hechingen den Saisoneinstieg. Dabei gelang Katharina Maisch mit 18,05 m im Kugelstoßen der Frauen die Normerfüllung für die Europameisterschaften in Rom.

Am Samstag zeigten sich Steven Richter mit 62,67 m beim Diskuswerfen der Männer, Lea Bork mit 52,74m bei den Frauen und Max Louis Emmrich mit 51,11 m in der mU18 beim Wurf-Meeting in Wiesbaden schon recht stark in Form.

Starke Ergebnisse gab es auch beim nationalen DSC-Meeting in Dresden. Für das beste Ergebnis sorgte Oskar Nauck, der mit ausgezeichneten 71,89m im Speerwerfen der mU18 die Norm für die Europameisterschaften U18 deutlich übertreffen konnte.

Im Sprintbereich ragten die Leistungen von Enzo Kieß über 100 m der mU18 (11,30s), von Jerome Düringer über 110 m Hürden der mU18 (14,69s) und von Liv Zoe Strohbach über 200 m der Frauen (24,95s) heraus. Speerwurfsiege gab es für Malte Kramer (mU20/54,53m) und Svenja Hübner (wU20/46,94m). Die besten Ergebnisse in der Altersklasse U16 gingen auf das Konto von Julius Stütz über 100 m (11,54s), der 4×100 m-Staffel der Jungen und von Nala Kischkewitz über 300 m Hürden (48,16s).

Beim Neustädter Kugelstoß-Meeting in Gerstungen verfehlte Jolina Lange mit 15,25 m im Kugelstoßen der wU20 die geforderte Norm für Juniorenweltmeisterschaften um lediglich 5cm. In der wU18 steigerte sich Kristin Tonndorf auf 14,01 m.

Tolle Steigerung von Sascha Schmidt

Sascha Schmidt, der momentan zum Studium in den USA weilt, gelang am letzten Wochenende eine gewaltige Steigerung seiner persönlichen Kugelstoß-Bestleistung auf starke 19,39m.

Bei einem Meeting in Memphis TN katapultierte sich der LV 90-Athlet damit auch an die Spitze der noch recht jungen deutschen Bestenliste.

Nach einigen Wettkämpfen, bei denen der 22-jährige in den letzten Wochen seine Bestleistung stetig steigern konnte, war die neue Bestleistung nur eine Frage der Zeit.

Der LV 90 ehrt seine erfolgreichen Athletinnen & Athleten der Hallen- und Wintersaison

Der Vorstand hatte letzten Freitag die erfolgreichsten Athleten und Athletinnen und deren Trainer zu einer kleinen Ehrungsveranstaltung ins Volkshaus Gelenau eingeladen. Grund dafür war eine sehr erfolgreiche Hallen- bzw. Wintersaison, wo auf regionaler und nationaler Ebene über 60 Medaillen durch unsere Athleten erkämpft wurden.

Besonders stolz können alle Beteiligten auf den fünften Platz in der gesamtdeutschen Wertung sein, in der nur Leverkusen, München, Frankfurt und Neubrandenburg vor unserem LV 90 platziert waren.

Der Präsident, Knut Schreiter, und der Präsident des Fördervereins, Klaus Schubert, ehrten besonders die Medaillengewinner der Deutschen Meisterschaften.

Über eine Auszeichnung konnten sich besonders Christopher Arnold, Max-Louis Emmrich, Oskar Nauck, Maria Gröper, Jolina Lange, Svenja Hübner und Steven Richter freuen. Für ihre erfolgreiche Trainertätigkeit wurde, in diesem Rahmen, Niklas Cervinka, Christian Sperling, Christoph Müller und Sven Lang gedankt. Ein gemeinsames Abendessen bei interessanten Gesprächen rundete die Veranstaltung ab.

Nun gilt es diesen Schwung mit in die bevorstehende Sommersaison zu übertragen.

Dazu allen viel Erfolg!

Souveräner Sieg für Steven Richter beim Europa-Cup

Am Wochenende gestaltete sich der Wurf-Europa-Cup im portugiesischen Leiria leider zu einer wahren Wasserschlacht. Bei Starkregen, Hagel, Gewitter, stürmischen Wind und Temperaturen um 10 Grad blieben sehr gute Leistungen Mangelware.

Umso erfreulicher, dass es Steven Richter gelang seine Leistung abzurufen und beim Diskuswerfen der U23 den Ring als Sieger verlassen konnte. Mit genau 61,00m sicherte sich der 20-jährige den einzigen deutschen Einzelsieg und hatte somit einen großen Anteil am deutschen Mannschaftssieg der Männer U23. Mit insgesamt vier Würfen jenseits der 60 Meter gewann der Gelenauer den Wettbewerb ganz souverän, dabei hätte jeder seiner gültigen Würfe zum Sieg gereicht.

Spannend machte es Lea Bork bei ihrem ersten internationalen Wettkampf im Frauenbereich. Die Dritte der letztjährigen Europameisterschaften U20 war äußerst nervös und hatte große Probleme mit den Witterungsbedingungen. Nach fünf ungültigen Versuchen landete der sechste, als reiner Sicherheitswurf, bei 48,24m was am Ende Rang neun im Diskuswettbewerb der U23 und vor allem wichtige Punkte fürs Team bedeutete. Am Ende konnte sich auch Lea über den 3. Platz der deutschen Mannschaft in der Teamwertung freuen.

Einmal Gold und zweimal Bronze für Dominik Lewin

Insgesamt dreimal Edelmetall erkämpfte Dominik Lewin bei den Deutschen Winterwurf- und Hallenmeisterschaften in Baunatal und Dortmund.

Vergangene Woche holte der M40-Athlet bei den Deutschen Winterwurfmeisterschaften mit 45,06m Gold im Speerwerfen und mit 39,40m Silber im Diskuswerfen.

Eine Woche später in Dortmund schaffte der 43-jährige mit der Kugel 13,29m und erkämpfte noch einmal die Silbermedaille.

Erfolgreiches Wochenende für Sportler des LV 90 Erzgebirge in Halle/S. und Dortmund

Überzeugende Leistungen unserer jungen Athleten bei den Aktiven

Nach seiner Bronzemedaille bei den Deutschen Hallenmeisterschaften im Kugelstoßen gelang Steven Richter diese Platzierung auch im Diskuswerfen, seiner eigentlichen Spezialdisziplin. Mit 62,06m erzielte der 20-jährige im sechsten Versuch Saisonbestleistung und sicherte sich neben der Bronzemedaille, als bester U23-Starter, die Teilnahme am Europa-Cup, welcher in zwei Wochen in Leiria / POR zur Austragung gelangt.

Für eine positive Überraschung sorgte die erst 19-jährige Lea Bork, die sich bei ihrer ersten Teilnahme bei deutschen Meisterschaften der Aktiven auf einen sehr guten vierten Platz einreihte. Mit 54,38m gelang ihr dabei eine neue persönliche Bestleistung, was auch ihr einen Startplatz für die U23-Wettbewerbe beim Europa-Cup bescherte. Rang vier erkämpfte Jada Julien im Hammerwerfen der Frauen. Die ebenfalls erst 19-jährige Athletin warf den Hammer auf 61,08m, konnte damit jedoch nicht ganz an ihre sehr guten Trainingsergebnisse anknüpfen.

Jugendliche erkämpfen vier Medaillen

Viermal Edelmetall und viele neue Bestleistungen gab es bei den Jugendlichen des LV 90 zu bejubeln. Max Louis Emmrich wurde Deutscher Jugendmeister der mU18 im Diskuswerfen. Nach etwas schwierigen Beginn kam der erst 16-jährige immer besser in den Wettbewerb und erzielte mit 52,67m eine neue persönliche Bestleistung. Eine riesige Verbesserung der Bestleistung gelang auch Oskar Nauck beim Speerwerfen der mU18. Angereist mit einer Leistung von 63,54m schleuderte der 17-jährige seinen Speer auf ausgezeichnete 68,29m und holte sich damit die Silbermedaille. Silber gab es auch für Marie Gröper im Hammerwerfen der wU18. Mit 58,09m sicherte sich die 17-jährige zum ersten Mal eine Medaille bei deutschen Meisterschaften. Auch Svenja Hübner hatte mit 49,23m im Speerwerfen der wU20 eine neue Bestleistung aufzuweisen. Damit sicherte sie sich die Bronzemedaille, zu Silber fehlten lediglich 32cm.

Christopher Arnold mit bester Leistung seiner bisherigen Karriere

Christopher Arnold gelang bei den Deutschen Jugendhallenmeisterschaften in Dortmund ein wahrer Goldlauf. Im 3000m-Lauf der mU20 steigerte der 19-jährige seine Bestzeit auf 8:34,96min und lief damit zum Deutschen Jugendmeistertitel. Nach langwierigen Krankheitsausfall war dies der Lohn für seinen Kampf und den Ehrgeiz, sich wieder nach oben zu kämpfen.

Bronze im Kugelstoßen der wU20 (Wettbewerb war nach Halle ausgelagert) erkämpfte sich Jolina Lange mit 14,55m. Lara Böhm belegte im gleichen Wettbewerb Platz 5 mit einer neuen persönlichen Bestweite von 13,49m. Einen Tag später wurde Jolina Lange mit starken 44,91m noch Vierte im Diskuswerfen der wU20.
Jerome Düringer, der noch der U18 angehört, schaffte es in den Endlauf der mU20 und belegte dabei mit 8,44sec einen guten achten Platz im 60m Hürdenlauf. Enzo Kieß kam im 60m Sprint mit seinen 7,29sec nicht über den Vorlauf hinaus.

Mit 52 Wertungspunkten wurde der LV 90 Erzgebirge der erfolgreichste sächsische Verein.